- Amazon stellt 12.000 Saisonkräfte in Deutschland ein.
- Die Saisonkräfte arbeiten in Logistik-Standorten.
- Amazon hat rund 40.000 Dauermitarbeiter in Deutschland.
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MÜNCHEN (dpa-AFX) - Angesichts großer Bestellmengen in der Vorweihnachtszeit hat der Online-Riese Amazon (Amazon Aktie)
Die zeitlich befristeten Mitarbeitenden sind in den Logistik-Standorten tätig, etwa als Sortierer. Um Amazon-Paketboten geht es nicht, die sind als Subunternehmer unterwegs.
Amazon hat in Deutschland inzwischen seit zehn Jahren einen eigenen Zustelldienst, der einen Teil der bei Amazon bestellten Ware selbst austrägt. Seither hat die Firma in Deutschland schon rund fünf Milliarden Pakete zugestellt. Laut Bundesnetzagentur ist Amazon in Deutschland hinter Marktführer DHL der zweitgrößte Zusteller von Paketen, zwischen 15 und 25 Prozent der zugestellten Sendungen entfallen auf den US-Riesen.
Im Online-Handel wiederum liegt sein Marktanteil in Deutschland laut Bundeskartellamt bei mehr als 60 Prozent. Hier konkurriert Amazon mit Firmen wie dem Hamburger Versandhändler Otto.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Ganze Paketbranche stockt Personal auf
Der Großteil der Saisonkräfte bei Amazon in Deutschland hat bereits im Oktober angefangen, der Rest im November. Ihre Arbeitsverträge gelten bis zum Jahresende. Dauerhaft beschäftigt hat Amazon rund 40.000 Menschen in Deutschland. Ein Grund für den zusätzlichen Bedarf an Saisonkräften sind neue Standorte, etwa die Verteilzentren in Lahntal (Hessen) und Viernheim (Baden-Württemberg).
Saisonale Schwankungen sind bei Online-Händlern und Paketdiensten üblich, auch Konkurrent DHL stockt personell zwischenzeitlich auf: Wie schon in den Vorjahren hat der Bonner Logistiker rund 10.000 Saisonkräfte verpflichtet. Diese sind teilweise noch bis Januar beschäftigt und damit länger als bei Amazon. Das liegt am Retourengeschäft, was bei Amazon Deutschland aber keine große Rolle spielt: Rücksendungen werden im Ausland bearbeitet, etwa im Amazon-Retourenzentrum in Bratislava (Slowakei)./wdw/DP/jha
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