Versicherer schlagen Alarm: Wie gefährlich sind Deutschlands Straßenbäume wirklich?

ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 713
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland beim Aufprall von Fahrzeugen gegen einen Baum ist deutlich zurückgegangen. Nach Daten des Gesamtverbands der Versicherer (GDV) starben im vergangenen Jahr 449 Menschen. 1995 seien es noch 2.284 gewesen.

Tägliches Risiko und aktuelle Zahlen

"Aber immer noch stirbt im Schnitt jeden Tag mindestens ein Mensch bei einem Unfall an einem Straßenbaum", sagte die Leiterin der Unfallforschung der Versicherer, Kirstin Zeidler. "Das Gros tödlicher Baumunfälle passiert auf Landstraßen, meist im Pkw." 2024 seien es 371 gewesen.

Wie lassen sich Unfälle verhindern?

Der Verband nennt mehrere Maßnahmen, mit denen Unfälle an Straßenbäumen reduziert werden könnten. In einer Mitteilung heißt es unter anderem:

Werte aus dem Artikel:
Allianz Aktie 399,10 € -0,27%
Hannover Rück Aktie 230,40 € -0,26%
Münchener Rück Aktie 462,60 € -0,43%
Talanx Aktie 104,90 € +0,19%

Warum Kollisionen mit Bäumen so oft tödlich enden

Kollisionen mit Bäumen können fatal enden: Sie seien Hindernisse, die sich nicht verformen ließen und die bei einer Kollision die gesamte Aufprallenergie auf das Fahrzeug übertrugen. Die Kräfte seien enorm und oft tödlich, etwa bei einem seitlichen Aufprall auf einen Baum. "Das Risiko, zu sterben, ist dreimal so hoch, wenn man statt des freien Seitenraums einen Baum trifft", erläuterte Zeidler.

Bestand an Alleen in Deutschland

Laut Unfallforschung werden seit 30 Jahren Unfälle an Bäumen statistisch erfasst. Dabei starben seither in Deutschland mehr als 31.000 Menschen.

Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) existieren bundesweit rund 20.000 Kilometer Alleen - mit Schwerpunkten in der Nordhälfte und vor allem im Osten. 2006 seien es noch 27.500 Kilometer gewesen. Das dichteste Alleen-Netz ist laut BUND in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Besonders selten seien sie in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland zu finden.

Fazit für Anleger

Die Meldung fasst Sicherheits- und Infrastrukturfragen zusammen, die langfristig Kosten und regulatorische Maßnahmen nach sich ziehen können. Als Anleger empfiehlt sich ein konservativer Umgang:


Dieser Artikel enthält Material von dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. (siehe Nutzungsbedingungen)

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB12AU9 , DE000NB58HW3 , DE000NB6WBE2 , DE000NB3ETF6 , DE000NB1NHD1 , DE000NB1F9P8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend