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Airbus senkt Ausblick: Triebwerksengpässe drücken auf Produktion und Cashflow

Airbus senkt seine Prognosen für 2026 und passt die Produktionsrate des A320 an. Triebwerksengpässe von Pratt & Whitney sind die Hauptursache. Die Aktie gerät in Turbulenzen.
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Ein Standort von Airbus in Singapur.
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Flugzeugbauer Airbus hat mit seinen Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2025 größtenteils die Erwartungen erfüllt. Doch der Ausblick für 2026 fiel schwächer aus als erwartet, und eine wichtige Anpassung bei der Produktionsrate des A320-Programms sorgte für zusätzlichen Druck auf die Aktie, die um mehr als 6 Prozent nachgab. Airbus musste die geplante Produktionsrate des A320 auf 75 Maschinen im Jahr 2027 reduzieren.

Hauptursache für die Anpassung ist die anhaltende Knappheit bei Pratt & Whitney-Triebwerken, die den geplanten Hochlauf bei der Lieferung von Verkehrsflugzeugen bremst. Airbus hat bereits signalisiert, dass die Versorgungsengpässe bei den Triebwerken die Produktionsgeschwindigkeit beeinträchtigen werden. Diese Entwicklung verstärkt die Einschätzung von Jefferies, dass das Risiko bei den Airbus-Lieferungen eher nach unten als nach oben tendiert.

Im Gegenzug konnte Airbus im Bereich "Defense & Space" einen kleinen EBIT-Anstieg erzielen, was die Ergebnisse im Gesamtbild etwas versüßte. Die Einnahmen im Jahr 2025 stiegen um 6,1 Prozent auf 73,42 Milliarden Euro. Dennoch verfehlten sowohl der kommerzielle Sektor als auch die Rüstungssparte die Konsensschätzungen. Besonders die Defensiv- und Weltraumsparte zeigte eine EBIT-Marge von 6 Prozent, was 80 Basispunkte über der Markterwartung lag.

Besonders enttäuschend war jedoch die Prognose für den freien Cashflow (FCF) im Jahr 2026, der mit etwa 4,5 Milliarden Euro um 24 Prozent unter den Konsensschätzungen liegt. Zudem wurde die ursprünglich für 2027 geplante Produktionsrate von 75 A320-Flugzeugen auf Ende 2027 verschoben.

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Autor: Ariva-Redaktion/ js


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