- Wrackteile der Air-France-Maschine wurden entdeckt.
- Die Justiz prüft einen möglichen Abschuss durch das Militär.
- Der Flugzeugabsturz geschah am 11. September 1968.
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Der Air-France-Flug
Zeugenaussagen und Unterlagen von den damals an der Suche beteiligten Marineschiffen sollen verschwunden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb aktuell wegen Unterschlagung von Dokumenten und Behinderung der Wahrheitsfindung im Zusammenhang mit dem Flugzeugabsturz.
Versehentlicher Abschuss mit Rakete?
Die Justiz erklärte 2018, dass sie die Hypothese eines versehentlichen Raketenabschusses von einem Armeestützpunkt an der Côte d'Azur "sehr ernst" nehme. Die Aufhebung der Geheimhaltung von Militärdokumenten gab aber keinen Aufschluss. Voriges Jahr erklärte die Staatsanwaltschaft, dass "mehrere schwerwiegende Indizien, insbesondere Zeugenaussagen, aber auch materielle Beweise darauf hindeuten, dass zivile und/oder militärische Behörden versucht haben könnten, die Ermittlung der tatsächlichen Ursachen und Umstände des Absturzes der Caravelle zu behindern", berichtete die Zeitung "Libération".
Vor dem Absturz hatte der Pilot einen Brand gemeldet. Die Hypothese ist, dass eine Rakete der Armee das linke Triebwerk getroffen haben könnte. Ob sich Hinweise darauf an dem Triebwerk nach 57 Jahren unter Wasser noch finden lassen, ist offen./evs/DP/stw
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