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AFC Energy Aktie

Aktie
WKN:  A0MNJ0 ISIN:  GB00B18S7B29 US-Symbol:  AFGYF Branche:  Elektrische Geräte Land:  Großbritannien
0,1382 €
-0,0082 €
-5,60%
17:13:26 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
101,63 Mio. €
Streubesitz
70,26%
KGV
-
Index-Zuordnung
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AFC Energy Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

AFC Energy plc ist ein in Großbritannien ansässiger Spezialist für stationäre Brennstoffzellensysteme, der sich auf alkalische Brennstoffzellen zur emissionsfreien Stromerzeugung fokussiert. Das Unternehmen adressiert vor allem industrielle Kunden, Infrastrukturbetreiber und die Bauwirtschaft, die eine Dekarbonisierung ihrer Energieversorgung anstreben. Das Geschäftsmodell beruht auf der Entwicklung, Produktion und Vermarktung modularer Brennstoffzellensysteme, die mit Wasserstoff oder Ammoniak-basierten Trägern betrieben werden können. Einnahmequellen entstehen aus Anlagenverkäufen, langfristigen Bereitstellungs- und Serviceverträgen sowie aus projektbezogenen Partnerschaften mit Industrieunternehmen und Energieversorgern. Im Zentrum steht die Bereitstellung von Ersatzlösungen für dieselbetriebene Generatoren, temporäre Stromversorgung auf Baustellen und Off-Grid-Anwendungen sowie perspektivisch für netzstabilisierende Anwendungen. AFC Energy positioniert sich in der Wertschöpfungskette als Technologieanbieter mit hoher Fertigungstiefe in Design, Stack-Entwicklung und Systemintegration, während die Projektumsetzung oft in Kooperation mit Partnern erfolgt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von AFC Energy besteht darin, die Dekarbonisierung energieintensiver Anwendungen durch skalierbare, baseload-fähige Brennstoffzellentechnologie zu unterstützen und zugleich die lokale Luftqualität durch den Ersatz fossiler Verbrennung zu verbessern. Strategisch setzt das Unternehmen auf drei Hebel: erstens die Kostendegression durch modulare Produktplattformen und Standardisierung, zweitens die Fokussierung auf Anwendungsfelder mit hoher Zahlungsbereitschaft für emissionsarme Energie wie Bau, Infrastrukturprojekte und industrielle Standorte, drittens die Integration in entstehende Wasserstoff- und Ammoniak-Wertschöpfungsketten. Die mittelfristige Strategie zielt auf den Übergang von einzelnen Demonstrationsprojekten hin zu wiederkehrenden, skalierbaren Serienanwendungen mit wiederkehrenden Wartungs- und Betriebsumsätzen. AFC Energy versteht sich als Technologie-Enabler der Wasserstoffwirtschaft, der regulatorische Trends wie CO2-Bepreisung, Emissionsgrenzwerte und ESG-getriebene Investitionsentscheidungen aktiv nutzt.

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von AFC Energy konzentriert sich auf modulare alkalische Brennstoffzellensysteme und zugehörige Balance-of-Plant-Lösungen. Typische Systeme bestehen aus Brennstoffzellen-Stacks, Leistungsmanagement, Gasaufbereitung, Kühlung und Monitoring. Sie werden häufig in konfigurierbaren Containerlösungen angeboten, die sich für temporäre und semi-stationäre Einsätze eignen. Das Unternehmen adressiert unter anderem folgende Anwendungsfälle:
  • Ersatz von Diesel-Generatoren auf Baustellen und bei temporären Infrastrukturprojekten
  • Off-Grid-Stromversorgung für abgelegene Standorte und kritische Infrastruktur
  • Unterstützung von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge, insbesondere dort, wo das Netz begrenzt ist
  • Integration in Microgrids und hybride Systeme mit erneuerbaren Energien
Ergänzend bietet AFC Energy Ingenieurleistungen, Projektplanung, Inbetriebnahme, Wartung sowie Monitoring-Services. Ein wichtiger Bestandteil des Leistungsversprechens ist die Fähigkeit, die Systeme sowohl mit reinem Wasserstoff als auch mit aus Ammoniak gewonnenem Wasserstoff zu betreiben. Dadurch sollen Kunden bei der Brennstofflogistik mehr Flexibilität und potenziell niedrigere Gesamtkosten erzielen. Zunehmend rückt auch die Kombination von Brennstoffzelleneinheiten mit Energiemanagement-Software und Batteriespeichern in den Fokus, um effiziente Hybridlösungen zu schaffen.

Geschäftsbereiche und operative Schwerpunkte

Formal berichtet AFC Energy seine Aktivitäten eher über Anwendungsfelder und Projektpartnerschaften als über klar getrennte Business Units, dennoch lassen sich drei operative Schwerpunkte erkennen:
  • Baustellen- und temporäre Stromversorgung: Kooperationen mit Bau- und Infrastrukturkonzernen zur Bereitstellung emissionsarmer Energie für Großbaustellen, insbesondere im Vereinigten Königreich und in anderen europäischen Märkten.
  • Industrielle und kommerzielle Anwendungen: Projekte im industriellen Umfeld, etwa für Hafeninfrastruktur, Logistik-Hubs, Materialumschlag oder abgelegene Produktionsstandorte, bei denen zuverlässige und emissionsarme Grundlastenergie gefragt ist.
  • Ladeinfrastruktur und Microgrids: Einsatz der Brennstoffzellentechnik zur Unterstützung von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und zur Einbindung in hybride Microgrids mit erneuerbaren Energien und Speichersystemen.
Diese Schwerpunkte werden zunehmend entlang strategischer Partnerschaften mit Baukonzernen, Infrastrukturbetreibern, Technologieanbietern und Energieunternehmen weiterentwickelt, um Marktzugang und Projektrealisierung zu beschleunigen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

AFC Energy setzt auf alkalische Brennstoffzellentechnologie, die im Vergleich zu weit verbreiteten PEM-Brennstoffzellen spezifische Vorteile in bestimmten Anwendungsfeldern verspricht. Zu den angestrebten Alleinstellungsmerkmalen zählen:
  • Potenzial für geringere Kosten pro Kilowatt durch den Einsatz weniger edelmetallintensiver Komponenten
  • Auslegung auf stationäre und semi-stationäre Anwendungen mit längeren Laufzeiten und hoher Verfügbarkeit
  • Kompatibilität mit unterschiedlichen Wasserstoffquellen, einschließlich aus Ammoniak reformiertem Wasserstoff
  • Modulare Systemarchitektur, die eine Skalierung von kleineren Einheiten bis hin zu größeren Leistungsclustern ermöglichen soll
Der technologische Burggraben basiert vor allem auf proprietärem Know-how im Bereich alkalischer Brennstoffzellen-Stacks, elektrochemischer Materialien, Systemintegration und Anlagensteuerung. Patente und Technologielizenzen dienen dazu, Nachahmer zu begrenzen und die Verhandlungsposition in Partnerschaften zu stärken. Zudem versucht das Unternehmen, durch frühe Demonstrationsprojekte in regulierten Branchen wie Bau und Infrastruktur einen First-Mover-Vorteil zu etablieren, der sich in langfristigen Kundenbeziehungen und Referenzprojekten niederschlagen könnte. Dennoch ist der Burggraben angesichts der dynamischen Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft und der hohen Innovationsintensität im Brennstoffzellenbereich als im Aufbau begriffen zu betrachten.

Wettbewerbsumfeld

AFC Energy agiert in einem stark fragmentierten und technologisch anspruchsvollen Markt für Brennstoffzellen und wasserstoffbasierte Energieerzeugung. Zu den internationalen Wettbewerbern zählen etablierte Anbieter von stationären Brennstoffzellensystemen und Wasserstofflösungen, darunter Unternehmen wie Bloom Energy im Bereich fester Oxid-Brennstoffzellen, Ballard Power Systems mit PEM-Brennstoffzellen sowie weitere spezialisierte Anbieter in Europa, Nordamerika und Asien. Darüber hinaus konkurriert AFC Energy indirekt mit Herstellern von Diesel- und Gasmotoren, Batteriespeichern und Hybridlösungen, insbesondere in temporären Energieanwendungen. Der Wettbewerb wird von folgenden Faktoren geprägt:
  • Technologiereife und Effizienz der Brennstoffzellen
  • Kapitalstärke und Fähigkeit, Demonstrationsprojekte im industriellen Maßstab zu finanzieren
  • Zugang zu Wasserstoff- oder Ammoniakinfrastruktur und langfristigen Brennstofflieferverträgen
  • Servicekompetenz und Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb
Im europäischen Markt kommt hinzu, dass große Industriekonzerne und Energieunternehmen die Wertschöpfung rund um Wasserstoff zunehmend integrieren. Diese Entwicklung kann zu Kooperationen führen, erhöht aber auch den Konkurrenzdruck auf kleinere Technologieanbieter wie AFC Energy.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von AFC Energy verfügt über Erfahrung in Technologieentwicklung, Projektfinanzierung und industrieller Zusammenarbeit. Die Unternehmensführung verfolgt eine wachstumsorientierte, zugleich aber kapitaleffiziente Strategie, die sich auf folgende Elemente stützt:
  • Fokussierung auf wenige Kernanwendungen mit hohem Dekarbonisierungseffekt und klarer Zahlungsbereitschaft der Kunden
  • Ausbau von strategischen Partnerschaften mit Baukonzernen, Infrastrukturbetreibern, Energieversorgern und Technologiefirmen entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette
  • Schrittweise Industrialisierung der Produktion, um von Prototypen- und Demonstrationsstatus hin zu serienfähigen Produktplattformen zu gelangen
  • Stärkung der Bilanz durch Eigen- und gegebenenfalls Fremdkapitalmaßnahmen, um Entwicklungs- und Markteintrittsphasen finanzieren zu können
Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich typischerweise an den Vorgaben der Londoner Börse für kleinere Technologieunternehmen, einschließlich unabhängiger Aufsichtsfunktionen und transparenter Berichterstattung. Für konservative Anleger bleibt entscheidend, inwieweit das Management in der Lage ist, technologische Meilensteine zeitnah in wiederkehrende Umsätze und belastbare Kundenbeziehungen zu überführen.

Branchen- und Regionenfokus

AFC Energy ist hauptsächlich im europäischen Markt aktiv, mit Schwerpunkt auf dem Vereinigten Königreich und Kontinentaleuropa, beobachtet aber auch Chancen im Nahen Osten und in anderen Regionen mit ambitionierten Wasserstoffstrategien. Das Unternehmen agiert an der Schnittstelle mehrerer Branchen:
  • Energiewirtschaft mit Fokus auf dezentrale, emissionsarme Stromerzeugung
  • Bau- und Infrastruktursektor, der aufgrund regulatorischer Anforderungen und ESG-Vorgaben zunehmend emissionsfreie Baustellenkonzepte nachfragt
  • Industrie und Logistik, die für kritische Anwendungen verlässliche Off-Grid- oder Backup-Stromversorgung benötigen
  • Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, die lokal begrenzte Netzkapazitäten mit wasserstoffbasierter Stromerzeugung ergänzen
Die regulatorische Großwetterlage in Europa, insbesondere die EU-Klimaziele, nationale Wasserstoffstrategien und strengere Emissionsvorschriften, wirkt grundsätzlich unterstützend. Zugleich hängt die Geschwindigkeit der Marktdurchdringung von der tatsächlichen Umsetzung staatlicher Förderprogramme, dem Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur sowie der Entwicklung der Wasserstoff- und Ammoniakpreise ab.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AFC Energy wurde Mitte der 2000er Jahre in Großbritannien mit dem Ziel gegründet, alkalische Brennstoffzellen auf industrielle Anwendungen zu übertragen. In den frühen Jahren lag der Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung, der Sicherung von Patenten sowie der Validierung der Technologie im Labor- und Pilotmaßstab. Im Anschluss verlagerte sich der Fokus schrittweise auf Demonstrationsprojekte mit Industriepartnern, insbesondere in energieintensiven Branchen und im Infrastrukturumfeld. Parallel dazu professionalisierte das Unternehmen seine Kapitalmarktpräsenz an der Londoner Börse und nutzte den Zugang zum Aktienmarkt, um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie erste Feldtests zu finanzieren. In den jüngeren Jahren rückten konkrete Anwendungsfelder wie emissionsarme Baustellen, temporäre Stromversorgung und Unterstützungsleistungen für Ladeinfrastruktur stärker in den Vordergrund. Diese Entwicklung markiert den Übergang von reiner Technologieentwicklung hin zu marktnäheren Lösungen mit klaren Kundensegmenten, wenn auch weiterhin mit einem hohen Anteil an Entwicklungs- und Demonstrationscharakter. Die Unternehmensgeschichte ist damit geprägt von technologischer Pionierarbeit, teilweise langen Entwicklungszyklen und einem sukzessiven Aufbau von Partnerschaften entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette.

Besonderheiten und ESG-Relevanz

Eine Besonderheit von AFC Energy liegt in der klaren Ausrichtung auf emissionsarme und potenziell CO2-freie Stromerzeugung, sofern grüner Wasserstoff oder aus erneuerbaren Quellen stammender Ammoniak eingesetzt wird. Damit adressiert das Unternehmen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch regulatorische und gesellschaftliche Anforderungen an nachhaltige Energieversorgung. Dies schafft eine explizite ESG-Dimension, die für institutionelle Investoren mit Nachhaltigkeitsmandat relevant ist. Die Systeme von AFC Energy ermöglichen eine deutliche Reduktion lokaler Emissionen, insbesondere von Stickoxiden, Feinstaub und Lärm im Vergleich zu Dieselgeneratoren. Das ist für dicht besiedelte Regionen und innerstädtische Baustellen von besonderer Bedeutung. Zudem eröffnet die Nutzung von Ammoniak als Trägerstoff für Wasserstoff neue Logistikoptionen, da Ammoniak in bestehenden globalen Lieferketten gehandelt wird und höhere Energiedichten im Vergleich zu gasförmigem Wasserstoff bietet. Gleichzeitig bringt dieser Ansatz zusätzliche Sicherheits- und Regulierungsanforderungen mit sich, die sorgfältig gemanagt werden müssen. Für Anleger ist hervorzuheben, dass sich das Geschäftsmodell stark an langfristigen Dekarbonisierungstrends orientiert und damit eine hohe thematische Korrelation zu Klimapolitik und regulatorischen Rahmenbedingungen aufweist.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Aus der Perspektive konservativer Anleger bietet AFC Energy eine Kombination aus strukturellen Wachstumschancen und technologie- sowie ausführungsbezogenen Risiken. Auf der Chancenseite stehen:
  • Strukturelle Nachfrage nach Dekarbonisierung im Energie-, Bau- und Industriesektor, unterstützt durch politische Ziele und CO2-Bepreisung
  • Potenzial für Ersatz traditioneller Dieselgeneratoren durch emissionsarme Brennstoffzellensysteme
  • Möglichkeit, sich als spezialisierter Anbieter in Nischen wie emissionsarmen Baustellen oder Off-Grid-Infrastrukturlösungen zu etablieren
  • Skalierungs- und Kostensenkungspotenziale durch modulare Plattformen und zunehmende Standardisierung
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Technologierisiken in Bezug auf Langzeitzuverlässigkeit, Effizienz und Lebensdauer der Brennstoffzellen im realen Dauerbetrieb
  • Marktrisiken durch verzögerten Ausbau der Wasserstoff- und Ammoniakinfrastruktur sowie unsichere künftige Brennstoffpreise
  • Intensiver Wettbewerb mit kapitalstarken Akteuren im globalen Brennstoffzellen- und Energietechnikmarkt
  • Abhängigkeit von regulatorischen Rahmenbedingungen, Förderprogrammen und ESG-getriebenen Investitionsentscheidungen
  • Typische Risiken junger, wachstumsorientierter Technologieunternehmen, einschließlich der Notwendigkeit wiederholter Kapitalaufnahmen und der Unsicherheit über den Zeitpunkt nachhaltiger Profitabilität
Für konservative Investoren ist AFC Energy daher eher als spekulatives Engagement im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie einzuordnen, das eine sorgfältige Beobachtung von Technologiefortschritt, Projektpipeline, Partnerschaften und regulatorischem Umfeld erfordert. Eine Investitionsentscheidung sollte im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit, einer breiten Diversifikation und eines klaren Verständnisses der inhärenten Volatilität von Wasserstoffaktien getroffen werden, ohne sich auf kurze Markthypes zu verlassen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,139 € / 0,1442 €
Spread +3,74%
Schluss Vortag 0,1464 €
Gehandelte Stücke 169.977
Tagesvolumen Vortag 90.781,16 €
Tagestief 0,135 €
Tageshoch 0,1452 €
52W-Tief 0,0609 €
52W-Hoch 0,214 €
Jahrestief 0,1182 €
Jahreshoch 0,155 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • AFC Energy plc hat in einer aktuellen Pressemitteilung seine Fortschritte bei der Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellen betont, die eine nachhaltige Energieversorgung ermöglichen sollen.
  • Das Unternehmen plant eine Erweiterung seiner Produktionskapazitäten, um der steigenden Nachfrage nach emissionsfreien Energielösungen gerecht zu werden.
  • AFC Energy erhält positive Rückmeldungen von Partnern und Investoren, was die Marktstellung und das Wachstumspotenzial des Unternehmens angeht.
  • Zudem wurde eine technische Verbesserung ihrer Technologien zur Energieerzeugung vorgestellt, die Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen verspricht.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

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Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
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Gewinnrendite -
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Marktkapitalisierung in Mio. -
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Frankfurt 0,14 € -4,63%
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Hamburg 0,1384 € -2,67%
0,1422 € 16.01.26
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0,1446 € 09:05
Stuttgart 0,1382 € -4,29%
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L&S RT 0,1415 € -1,46%
0,1436 € 17:14
Nasdaq OTC Other 0,155 $ +3,33%
0,15 $ 09.01.26
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Quotrix 0,1428 € +0,56%
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Gettex 0,1422 € -2,60%
0,146 € 17:13
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 0,1464 91 T
15.01.26 0,1426 37.333
14.01.26 0,1438 62 T
13.01.26 0,1486 200 T
12.01.26 0,1414 143 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,1332 € +11,11%
1 Monat 0,116 € +27,59%
6 Monate 0,127 € +16,54%
1 Jahr 0,1042 € +42,03%
5 Jahre 0,863 € -82,85%

Unternehmensprofil AFC Energy plc

AFC Energy plc ist ein in Großbritannien ansässiger Spezialist für stationäre Brennstoffzellensysteme, der sich auf alkalische Brennstoffzellen zur emissionsfreien Stromerzeugung fokussiert. Das Unternehmen adressiert vor allem industrielle Kunden, Infrastrukturbetreiber und die Bauwirtschaft, die eine Dekarbonisierung ihrer Energieversorgung anstreben. Das Geschäftsmodell beruht auf der Entwicklung, Produktion und Vermarktung modularer Brennstoffzellensysteme, die mit Wasserstoff oder Ammoniak-basierten Trägern betrieben werden können. Einnahmequellen entstehen aus Anlagenverkäufen, langfristigen Bereitstellungs- und Serviceverträgen sowie aus projektbezogenen Partnerschaften mit Industrieunternehmen und Energieversorgern. Im Zentrum steht die Bereitstellung von Ersatzlösungen für dieselbetriebene Generatoren, temporäre Stromversorgung auf Baustellen und Off-Grid-Anwendungen sowie perspektivisch für netzstabilisierende Anwendungen. AFC Energy positioniert sich in der Wertschöpfungskette als Technologieanbieter mit hoher Fertigungstiefe in Design, Stack-Entwicklung und Systemintegration, während die Projektumsetzung oft in Kooperation mit Partnern erfolgt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von AFC Energy besteht darin, die Dekarbonisierung energieintensiver Anwendungen durch skalierbare, baseload-fähige Brennstoffzellentechnologie zu unterstützen und zugleich die lokale Luftqualität durch den Ersatz fossiler Verbrennung zu verbessern. Strategisch setzt das Unternehmen auf drei Hebel: erstens die Kostendegression durch modulare Produktplattformen und Standardisierung, zweitens die Fokussierung auf Anwendungsfelder mit hoher Zahlungsbereitschaft für emissionsarme Energie wie Bau, Infrastrukturprojekte und industrielle Standorte, drittens die Integration in entstehende Wasserstoff- und Ammoniak-Wertschöpfungsketten. Die mittelfristige Strategie zielt auf den Übergang von einzelnen Demonstrationsprojekten hin zu wiederkehrenden, skalierbaren Serienanwendungen mit wiederkehrenden Wartungs- und Betriebsumsätzen. AFC Energy versteht sich als Technologie-Enabler der Wasserstoffwirtschaft, der regulatorische Trends wie CO2-Bepreisung, Emissionsgrenzwerte und ESG-getriebene Investitionsentscheidungen aktiv nutzt.

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von AFC Energy konzentriert sich auf modulare alkalische Brennstoffzellensysteme und zugehörige Balance-of-Plant-Lösungen. Typische Systeme bestehen aus Brennstoffzellen-Stacks, Leistungsmanagement, Gasaufbereitung, Kühlung und Monitoring. Sie werden häufig in konfigurierbaren Containerlösungen angeboten, die sich für temporäre und semi-stationäre Einsätze eignen. Das Unternehmen adressiert unter anderem folgende Anwendungsfälle:
  • Ersatz von Diesel-Generatoren auf Baustellen und bei temporären Infrastrukturprojekten
  • Off-Grid-Stromversorgung für abgelegene Standorte und kritische Infrastruktur
  • Unterstützung von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge, insbesondere dort, wo das Netz begrenzt ist
  • Integration in Microgrids und hybride Systeme mit erneuerbaren Energien
Ergänzend bietet AFC Energy Ingenieurleistungen, Projektplanung, Inbetriebnahme, Wartung sowie Monitoring-Services. Ein wichtiger Bestandteil des Leistungsversprechens ist die Fähigkeit, die Systeme sowohl mit reinem Wasserstoff als auch mit aus Ammoniak gewonnenem Wasserstoff zu betreiben. Dadurch sollen Kunden bei der Brennstofflogistik mehr Flexibilität und potenziell niedrigere Gesamtkosten erzielen. Zunehmend rückt auch die Kombination von Brennstoffzelleneinheiten mit Energiemanagement-Software und Batteriespeichern in den Fokus, um effiziente Hybridlösungen zu schaffen.

Geschäftsbereiche und operative Schwerpunkte

Formal berichtet AFC Energy seine Aktivitäten eher über Anwendungsfelder und Projektpartnerschaften als über klar getrennte Business Units, dennoch lassen sich drei operative Schwerpunkte erkennen:
  • Baustellen- und temporäre Stromversorgung: Kooperationen mit Bau- und Infrastrukturkonzernen zur Bereitstellung emissionsarmer Energie für Großbaustellen, insbesondere im Vereinigten Königreich und in anderen europäischen Märkten.
  • Industrielle und kommerzielle Anwendungen: Projekte im industriellen Umfeld, etwa für Hafeninfrastruktur, Logistik-Hubs, Materialumschlag oder abgelegene Produktionsstandorte, bei denen zuverlässige und emissionsarme Grundlastenergie gefragt ist.
  • Ladeinfrastruktur und Microgrids: Einsatz der Brennstoffzellentechnik zur Unterstützung von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge und zur Einbindung in hybride Microgrids mit erneuerbaren Energien und Speichersystemen.
Diese Schwerpunkte werden zunehmend entlang strategischer Partnerschaften mit Baukonzernen, Infrastrukturbetreibern, Technologieanbietern und Energieunternehmen weiterentwickelt, um Marktzugang und Projektrealisierung zu beschleunigen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

AFC Energy setzt auf alkalische Brennstoffzellentechnologie, die im Vergleich zu weit verbreiteten PEM-Brennstoffzellen spezifische Vorteile in bestimmten Anwendungsfeldern verspricht. Zu den angestrebten Alleinstellungsmerkmalen zählen:
  • Potenzial für geringere Kosten pro Kilowatt durch den Einsatz weniger edelmetallintensiver Komponenten
  • Auslegung auf stationäre und semi-stationäre Anwendungen mit längeren Laufzeiten und hoher Verfügbarkeit
  • Kompatibilität mit unterschiedlichen Wasserstoffquellen, einschließlich aus Ammoniak reformiertem Wasserstoff
  • Modulare Systemarchitektur, die eine Skalierung von kleineren Einheiten bis hin zu größeren Leistungsclustern ermöglichen soll
Der technologische Burggraben basiert vor allem auf proprietärem Know-how im Bereich alkalischer Brennstoffzellen-Stacks, elektrochemischer Materialien, Systemintegration und Anlagensteuerung. Patente und Technologielizenzen dienen dazu, Nachahmer zu begrenzen und die Verhandlungsposition in Partnerschaften zu stärken. Zudem versucht das Unternehmen, durch frühe Demonstrationsprojekte in regulierten Branchen wie Bau und Infrastruktur einen First-Mover-Vorteil zu etablieren, der sich in langfristigen Kundenbeziehungen und Referenzprojekten niederschlagen könnte. Dennoch ist der Burggraben angesichts der dynamischen Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft und der hohen Innovationsintensität im Brennstoffzellenbereich als im Aufbau begriffen zu betrachten.

Wettbewerbsumfeld

AFC Energy agiert in einem stark fragmentierten und technologisch anspruchsvollen Markt für Brennstoffzellen und wasserstoffbasierte Energieerzeugung. Zu den internationalen Wettbewerbern zählen etablierte Anbieter von stationären Brennstoffzellensystemen und Wasserstofflösungen, darunter Unternehmen wie Bloom Energy im Bereich fester Oxid-Brennstoffzellen, Ballard Power Systems mit PEM-Brennstoffzellen sowie weitere spezialisierte Anbieter in Europa, Nordamerika und Asien. Darüber hinaus konkurriert AFC Energy indirekt mit Herstellern von Diesel- und Gasmotoren, Batteriespeichern und Hybridlösungen, insbesondere in temporären Energieanwendungen. Der Wettbewerb wird von folgenden Faktoren geprägt:
  • Technologiereife und Effizienz der Brennstoffzellen
  • Kapitalstärke und Fähigkeit, Demonstrationsprojekte im industriellen Maßstab zu finanzieren
  • Zugang zu Wasserstoff- oder Ammoniakinfrastruktur und langfristigen Brennstofflieferverträgen
  • Servicekompetenz und Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb
Im europäischen Markt kommt hinzu, dass große Industriekonzerne und Energieunternehmen die Wertschöpfung rund um Wasserstoff zunehmend integrieren. Diese Entwicklung kann zu Kooperationen führen, erhöht aber auch den Konkurrenzdruck auf kleinere Technologieanbieter wie AFC Energy.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von AFC Energy verfügt über Erfahrung in Technologieentwicklung, Projektfinanzierung und industrieller Zusammenarbeit. Die Unternehmensführung verfolgt eine wachstumsorientierte, zugleich aber kapitaleffiziente Strategie, die sich auf folgende Elemente stützt:
  • Fokussierung auf wenige Kernanwendungen mit hohem Dekarbonisierungseffekt und klarer Zahlungsbereitschaft der Kunden
  • Ausbau von strategischen Partnerschaften mit Baukonzernen, Infrastrukturbetreibern, Energieversorgern und Technologiefirmen entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette
  • Schrittweise Industrialisierung der Produktion, um von Prototypen- und Demonstrationsstatus hin zu serienfähigen Produktplattformen zu gelangen
  • Stärkung der Bilanz durch Eigen- und gegebenenfalls Fremdkapitalmaßnahmen, um Entwicklungs- und Markteintrittsphasen finanzieren zu können
Corporate-Governance-Strukturen orientieren sich typischerweise an den Vorgaben der Londoner Börse für kleinere Technologieunternehmen, einschließlich unabhängiger Aufsichtsfunktionen und transparenter Berichterstattung. Für konservative Anleger bleibt entscheidend, inwieweit das Management in der Lage ist, technologische Meilensteine zeitnah in wiederkehrende Umsätze und belastbare Kundenbeziehungen zu überführen.

Branchen- und Regionenfokus

AFC Energy ist hauptsächlich im europäischen Markt aktiv, mit Schwerpunkt auf dem Vereinigten Königreich und Kontinentaleuropa, beobachtet aber auch Chancen im Nahen Osten und in anderen Regionen mit ambitionierten Wasserstoffstrategien. Das Unternehmen agiert an der Schnittstelle mehrerer Branchen:
  • Energiewirtschaft mit Fokus auf dezentrale, emissionsarme Stromerzeugung
  • Bau- und Infrastruktursektor, der aufgrund regulatorischer Anforderungen und ESG-Vorgaben zunehmend emissionsfreie Baustellenkonzepte nachfragt
  • Industrie und Logistik, die für kritische Anwendungen verlässliche Off-Grid- oder Backup-Stromversorgung benötigen
  • Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, die lokal begrenzte Netzkapazitäten mit wasserstoffbasierter Stromerzeugung ergänzen
Die regulatorische Großwetterlage in Europa, insbesondere die EU-Klimaziele, nationale Wasserstoffstrategien und strengere Emissionsvorschriften, wirkt grundsätzlich unterstützend. Zugleich hängt die Geschwindigkeit der Marktdurchdringung von der tatsächlichen Umsetzung staatlicher Förderprogramme, dem Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur sowie der Entwicklung der Wasserstoff- und Ammoniakpreise ab.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AFC Energy wurde Mitte der 2000er Jahre in Großbritannien mit dem Ziel gegründet, alkalische Brennstoffzellen auf industrielle Anwendungen zu übertragen. In den frühen Jahren lag der Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung, der Sicherung von Patenten sowie der Validierung der Technologie im Labor- und Pilotmaßstab. Im Anschluss verlagerte sich der Fokus schrittweise auf Demonstrationsprojekte mit Industriepartnern, insbesondere in energieintensiven Branchen und im Infrastrukturumfeld. Parallel dazu professionalisierte das Unternehmen seine Kapitalmarktpräsenz an der Londoner Börse und nutzte den Zugang zum Aktienmarkt, um Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie erste Feldtests zu finanzieren. In den jüngeren Jahren rückten konkrete Anwendungsfelder wie emissionsarme Baustellen, temporäre Stromversorgung und Unterstützungsleistungen für Ladeinfrastruktur stärker in den Vordergrund. Diese Entwicklung markiert den Übergang von reiner Technologieentwicklung hin zu marktnäheren Lösungen mit klaren Kundensegmenten, wenn auch weiterhin mit einem hohen Anteil an Entwicklungs- und Demonstrationscharakter. Die Unternehmensgeschichte ist damit geprägt von technologischer Pionierarbeit, teilweise langen Entwicklungszyklen und einem sukzessiven Aufbau von Partnerschaften entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette.

Besonderheiten und ESG-Relevanz

Eine Besonderheit von AFC Energy liegt in der klaren Ausrichtung auf emissionsarme und potenziell CO2-freie Stromerzeugung, sofern grüner Wasserstoff oder aus erneuerbaren Quellen stammender Ammoniak eingesetzt wird. Damit adressiert das Unternehmen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch regulatorische und gesellschaftliche Anforderungen an nachhaltige Energieversorgung. Dies schafft eine explizite ESG-Dimension, die für institutionelle Investoren mit Nachhaltigkeitsmandat relevant ist. Die Systeme von AFC Energy ermöglichen eine deutliche Reduktion lokaler Emissionen, insbesondere von Stickoxiden, Feinstaub und Lärm im Vergleich zu Dieselgeneratoren. Das ist für dicht besiedelte Regionen und innerstädtische Baustellen von besonderer Bedeutung. Zudem eröffnet die Nutzung von Ammoniak als Trägerstoff für Wasserstoff neue Logistikoptionen, da Ammoniak in bestehenden globalen Lieferketten gehandelt wird und höhere Energiedichten im Vergleich zu gasförmigem Wasserstoff bietet. Gleichzeitig bringt dieser Ansatz zusätzliche Sicherheits- und Regulierungsanforderungen mit sich, die sorgfältig gemanagt werden müssen. Für Anleger ist hervorzuheben, dass sich das Geschäftsmodell stark an langfristigen Dekarbonisierungstrends orientiert und damit eine hohe thematische Korrelation zu Klimapolitik und regulatorischen Rahmenbedingungen aufweist.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Aus der Perspektive konservativer Anleger bietet AFC Energy eine Kombination aus strukturellen Wachstumschancen und technologie- sowie ausführungsbezogenen Risiken. Auf der Chancenseite stehen:
  • Strukturelle Nachfrage nach Dekarbonisierung im Energie-, Bau- und Industriesektor, unterstützt durch politische Ziele und CO2-Bepreisung
  • Potenzial für Ersatz traditioneller Dieselgeneratoren durch emissionsarme Brennstoffzellensysteme
  • Möglichkeit, sich als spezialisierter Anbieter in Nischen wie emissionsarmen Baustellen oder Off-Grid-Infrastrukturlösungen zu etablieren
  • Skalierungs- und Kostensenkungspotenziale durch modulare Plattformen und zunehmende Standardisierung
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Technologierisiken in Bezug auf Langzeitzuverlässigkeit, Effizienz und Lebensdauer der Brennstoffzellen im realen Dauerbetrieb
  • Marktrisiken durch verzögerten Ausbau der Wasserstoff- und Ammoniakinfrastruktur sowie unsichere künftige Brennstoffpreise
  • Intensiver Wettbewerb mit kapitalstarken Akteuren im globalen Brennstoffzellen- und Energietechnikmarkt
  • Abhängigkeit von regulatorischen Rahmenbedingungen, Förderprogrammen und ESG-getriebenen Investitionsentscheidungen
  • Typische Risiken junger, wachstumsorientierter Technologieunternehmen, einschließlich der Notwendigkeit wiederholter Kapitalaufnahmen und der Unsicherheit über den Zeitpunkt nachhaltiger Profitabilität
Für konservative Investoren ist AFC Energy daher eher als spekulatives Engagement im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie einzuordnen, das eine sorgfältige Beobachtung von Technologiefortschritt, Projektpipeline, Partnerschaften und regulatorischem Umfeld erfordert. Eine Investitionsentscheidung sollte im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit, einer breiten Diversifikation und eines klaren Verständnisses der inhärenten Volatilität von Wasserstoffaktien getroffen werden, ohne sich auf kurze Markthypes zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 101,63 Mio. €
Aktienanzahl 855,45 Mio.
Streubesitz 70,26%
Währung EUR
Land Großbritannien
Sektor Industrie
Branche Elektrische Geräte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+29,74% Weitere
+70,26% Streubesitz

Community-Beiträge zu AFC Energy plc

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer reagieren auf die jüngsten Kursverluste bei AFC Energy mit gemischten Gefühlen: Einige warnen vor Panik und bezweifeln einen direkten Zusammenhang mit Zollmaßnahmen oder politischen Ereignissen, andere berichten von Frustration und Nachkaufabsichten.
  • Viele Beiträge zeigen langfristigen Optimismus und verweisen auf operative Meilensteine wie die Skalierung der S‑Serie, das Hy‑5 Ammoniak‑Cracking, Joint Ventures und Praxisprojekte (z. B. Brett Aggregates) als Gründe für ein mögliches Umsatzwachstum in 2026/27.
  • Parallel wird auf hohe Volatilität und die Schwierigkeit hingewiesen, kurzfristig per Chart zu handeln; Gewinnmitnahmen und unterschiedliche Einschätzungen zu Einstiegs‑ und Haltedauern führen zu kontroversen Handelsstrategien.
Hinweis
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Stefan1607
Von LSE Board
Engl.Forum... Wenn ich nicht schon AFC Energy-Aktien besäße, würde ich ebenfalls glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt zum Kauf ist. AFC Energy hat in den letzten Jahren eine massive Transformation durchlaufen – von einem rein forschungsorientierten Unternehmen zu einem Unternehmen mit marktfähigen Produkten. Hier sind die Gründe, warum der aktuelle Zeitraum bis Januar 2026 strategisch interessant für eine Investition in AFC Energy sein könnte: 1. Übergang zur Kommerzialisierung : Nach jahrelanger Entwicklung befindet sich AFC Energy nun in der Phase, in der das Unternehmen erste Umsätze generiert. Joint Ventures & Verträge: Das Joint Venture mit der Industrial Chemicals Group (ICL) wird voraussichtlich Anfang 2026 erste Umsätze aus dem Wasserstoffverkauf generieren. Produktreife: Mit dem H-Power S+ 200-kW-Generator (2. Generation) bietet das Unternehmen ein Produkt auf dem Markt an, das deutlich kompakter (34 % kleiner) und kostengünstiger (65 % günstiger) ist als seine Vorgänger. Damit werden die Hauptkritikpunkte an der Wasserstofftechnologie – Preis und Benutzerfreundlichkeit – ausgeräumt. 2. Strategischer Fokus: Ammoniak-Cracking. Die Technologie zur Wasserstofferzeugung aus Ammoniak (Hyamtec) ist ein echter Wendepunkt für AFC Energy. Infrastrukturlösung: Das Transportproblem bei Wasserstoff liegt oft in der Lagerung und dem Transport. Ammoniak lässt sich einfacher lagern und transportieren. Die Hy-5-Anlagen ermöglichen die direkte Wasserstoffproduktion vor Ort (z. B. auf Baustellen oder in Häfen). Kostenvorteil: Das Ziel, Wasserstoff zu Preisen von rund 10 £/kg anzubieten, macht die Technologie ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig gegenüber Diesel. 3. Attraktives Bewertungsniveau. Der Chart zeigt aktuell eine interessante Situation: Abstand zum Allzeithoch: Die Aktie notiert deutlich unter ihren Höchstständen von 2021 oder sogar Mitte 2025 (ca. 0,21 €). Bei einem aktuellen Aktienkurs zwischen ca. 0,12 € und 0,14 £ (Stand: Januar 2026) scheint ein Großteil des Risikos bereits eingepreist zu sein. Analystenmeinung: Mehrere Analysten (z. B. RBC) bewerten die Aktie mit „Outperform“. Einige Experten schätzen das durchschnittliche Kurspotenzial auf über 100 %, vorausgesetzt, die Produktion wird erfolgreich hochgefahren. 4. Politisches und wirtschaftliches Umfeld: Der Druck zur Dekarbonisierung in schwer zu dekarbonisierenden Sektoren (Bauwesen, Schifffahrt, Bergbau) nimmt stetig zu. AFC Energy bedient genau diese Nische mit mobilen, emissionsfreien Generatoren, für die es kaum batterieelektrische Alternativen gibt. Natürlich gebe ich Ihnen diese Informationen nicht umsonst. Ich möchte wissen, wer der unbekannte S&P-500-Partner sein wird … Fast hätte ich es vergessen … Betreff: 2026 – das Jahr der AFC
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Stefan1607
Schön zu lesen
https://thatstocksguy.substack.com/p/afc-energy?utm_campaign=post&showwelcomeonshare=false Charles Archer | Finanzjournalist – IG UK https://www.ig.com/uk/profile/charles-archer
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denknach
Eigentlich..
.. müsste die Bloom Energy Entwicklung von rd 30% Plus heute auch bei AFC einen gewissen Positiv- Effekt im Kurs auslösen, weil man von den Produkten her auf einer ähnlichen Straße unterwegs ist und auch von KI profitieren könnte. Aber bei AFC keine positive Reaktion, im Gegenteil! Bloom's Aktienkurs steht bei rd 100 Dollar = das sind umgerechnet rd 8 5 0 Stück 10 Cent- Münzen ( Euro- Basis ) !! Und 1.Aktie von AFC ist aktuell nur e i n e 10-Cent- Münze wert. Da gibt's noch Aufholbedarf bei AFC oder?
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Kleine Muck
Hypothese bzgl der KE
Interessant, dass kurzfristig eine Investorenkonferenz stattfindet. Vielleicht hat der neue ominöse Partner die Anteile gezeichnet und wir werden am 21.07. diesbezüglich erhellt.... Sollte es so sein, dann hätten wir jetzt noch Schnäppchenpreise.
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Stefan1607
Günstiger Wasserstoff dank AFC
Unser System produziert Wasserstoff zu etwa einem Zehntel der Kosten anderer Verfahren. https://inspiratia.com/article/qa-hyamtec-our-path-to-costeffective-hydrogen . Das macht AFC weitaus wertvoller als die aktuelle Marktkapitalisierung. Es ist der heilige Gral der Wasserstoffwirtschaft, ein Wendepunkt für viele Branchen. Ein Wendepunkt für Großbritannien und Europa: Energie aus dem Nahen Osten in Form von Ammoniak zu importieren, dieses im Hafen in Wasserstoff umzuwandeln und den Wasserstoff in die Industrie zu pumpen, um die CO2-Emissionen massiv zu reduzieren. Es wird passieren, und AFC verfügt über die führende Technologie, um es finanziell rentabel zu machen. Die EU untersucht Ammoniak als Importmöglichkeit für Wasserstoff, da es ein praktischer Wasserstoffträger ist und einen sicheren und effizienten Transport sowie eine sichere und effiziente Speicherung ermöglicht. Dies ist insbesondere für das Ziel der EU relevant, bis 2030 einen jährlichen Wasserstoffverbrauch von 20 Millionen Tonnen zu erreichen, wobei die Hälfte davon importiert werden soll. Ammoniak kann mithilfe eines Verfahrens wie dem Ammoniak-Cracker wieder in Wasserstoff und Stickstoff „gecrackt“ werden. Die EU erwägt sowohl den Import von blauem als auch von grünem Ammoniak, wobei blaues Ammoniak möglicherweise dazu beitragen kann, das Ziel von 42 % erneuerbarem Wasserstoff für die Industrie bis 2030 zu erreichen. Großbritannien plant laut H2 View und Hydrogen Insight, Ammoniak zu importieren und zu „cracken“, um Wasserstoff zu produzieren. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie, die Abhängigkeit von der heimischen Wasserstoffproduktion zu verringern und Ammoniak als Wasserstoffträger für den Ferntransport zu nutzen. Ein Großprojekt, das Immingham Green Energy Terminal (IGET), soll den Import und die Umwandlung von Ammoniak abwickeln. Immingham ist eines von drei Ammoniak-Terminals, die der Industriegasekonzern Air Products derzeit in Europa entwickelt. Die beiden anderen Terminals sollen in Rotterdam und Hamburg entstehen. Air Products hat jedoch bereits zuvor angedeutet, dass es hinsichtlich der garantierten Zugänglichkeit für Dritte in der kommenden EU-Gesetzgebung für kohlenstoffarmen Wasserstoff mehr Flexibilität brauche, um eine endgültige Investitionsentscheidung für diese Projekte treffen zu können.
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daCarbo
Das ist Strategie!
Aber das wirst du sowieso nicht verstehen...
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denknach
Das, was ......
du, Zimmermän, wahrscheinlich hören willst ist, dass die von dir ohne konkrete Fakten beschriebene Entwicklung höchstwahrscheinlich nicht eintreten wird und dies aus diversen Gründen, die hier ausreichend skizziert worden sind. Dein negatives Verhalten ohne nachvollziehbare Begründungen n e r v t , echt!
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nolimetangere
John Wilson/Karl Bostock
Die Richtigstellung # 11521 unseres Möchtegern Spaßvogels sehe ich dann doch als meine Pflicht! John Wilson Vorstandsvorsitzender John bringt einen reichen Erfahrungsschatz in der Führung technologiegetriebener Unternehmen durch signifikantes Wachstum und Transformation mit. Als CEO von Bulgin, einem Anbieter von Verbindungslösungen, leitete er einen durch Private Equity finanzierten MBO bis hin zu einem weiteren anschließenden Verkauf und schuf so einen erheblichen Mehrwert für die Aktionäre. Davor war John fast ein Jahrzehnt lang CEO von Elektron Technology Plc, wo er den Unternehmenswert durch strategische Wachstumsinitiativen und die Vermarktung komplexer Technologien erheblich steigerte. Seine frühe Karriere verbrachte er in Positionen im Bereich Ingenieurwesen und Technologieberatung, wo er sich darauf spezialisierte, komplexe und neu entstehende Technologien sowohl im Vereinigten Königreich als auch in Nordamerika auf den Markt zu bringen. Karl Bostock Finanzvorstand Karl bringt über 15 Jahre Erfahrung als Finanzvorstand in der Fertigungsindustrie mit und hatte zuvor Positionen bei Bulgin Limited und Coveris UK inne. Im Rahmen dieser Funktionen konzentrierte sich Karl auf die Förderung von Veränderungen sowohl im kommerziellen als auch im operativen Bereich, um den Unternehmenswert zu steigern. ....schuf einen erheblichen Mehrwert für die Aktionäre....sehr schön! Long!
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action72
Was sind billigere wasserstoffquellen?
Hab was von Ammoniak gelesen Schätze die können dann auch irgendwo ne Anlage hinstellen wo minderwertiger wasserstoff aus der Industrie zb in Energie umgewandelt wird Im auto wird’s wohl weniger ne Rolle spielen ob diese brennstoffzelle minderwertigeres verarbeiten KÖNNTE....weil an ner wasserstofftankstellen wird wohl überall genormte Qualität rauskommen. Also in welchen Bereichen bzw woraus werden minderwertige wasserstoffe(Abfallprodukte?) hergestellt? Und macht diese brennstoffzelle daraus nur Energie oder könnte die brennstoffzelle auch aus minderwertige wasserstoff guten wasserstoff machen? Schätze der letzte Satz/frage ist technischer blödsinn?
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LupenRainer_HättRick
AFC Brennstoffzelle im Vorteil zur Konkurrenz
https://www.afcenergy.com/a-new-era-commences-for-afc-energy/ "Unsere Wissenschaftler haben durch die Entwicklung der AlkaMemTM-Membran eine bahnbrechende Technologie für alkalische Brennstoffzellen entwickelt, die das Potenzial unserer alkalischen Membran-Brennstoffzellen gezeigt hat, eine Energiedichte zu liefern, die der herkömmlicher PEM-Brennstoffzellen entspricht. Dies wird unserem Unternehmen und unseren Kunden neue Märkte erschließen. Während herkömmliche PEM-Zellen sehr teuren 99,999% reinen Wasserstoff benötigen, werden AFC Energy-Kunden einen zusätzlichen Vorteil haben, da unsere alkalischen Brennstoffzellen minderwertige, billigere Wasserstoffquellen nutzen können."
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Zamorano1
Schönes Wochenende
https://youtu.be/FPQlXNH36mI
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Zamorano1
Schönes Wochenende
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Häufig gestellte Fragen zur AFC Energy Aktie und zum AFC Energy Kurs

Der aktuelle Kurs der AFC Energy Aktie liegt bei 0,1382 €.

Für 1.000€ kann man sich 7.235,89 AFC Energy Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der AFC Energy Aktie lautet AFGYF.

Die 1 Monats-Performance der AFC Energy Aktie beträgt aktuell 27,59%.

Die 1 Jahres-Performance der AFC Energy Aktie beträgt aktuell 42,03%.

Der Aktienkurs der AFC Energy Aktie liegt aktuell bei 0,1382 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 27,59% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von AFC Energy eine Wertentwicklung von 40,15% aus und über 6 Monate sind es 16,54%.

Das 52-Wochen-Hoch der AFC Energy Aktie liegt bei 0,21 €.

Das 52-Wochen-Tief der AFC Energy Aktie liegt bei 0,06 €.

Das Allzeithoch von AFC Energy liegt bei 1,36 €.

Das Allzeittief von AFC Energy liegt bei 0,06 €.

Die Volatilität der AFC Energy Aktie liegt derzeit bei 105,92%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von AFC Energy in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 101,63 Mio. €

AFC Energy hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

AFC Energy gehört zum Sektor Elektrische Geräte.

Nein, AFC Energy zahlt keine Dividenden.