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Westwing Group Aktie

Aktie
WKN:  A2N4H0 ISIN:  DE000A2N4H07 US-Symbol:  WTWGF Branche:  Verkauf, spezialisiert Land:  Deutschland
13,35 €
+1,65 €
+14,10%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
227,13 Mio. €
Streubesitz
7,39%
KGV
-27,26
Westwing Group Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Westwing Group SE ist ein auf Home-&-Living spezialisiertes E-Commerce-Unternehmen mit Fokus auf kuratiertes Wohndesign im gehobenen Preissegment. Über eigene Online-Plattformen und Apps verbindet Westwing ein selektives Sortiment aus Möbeln, Wohnaccessoires und Deko-Artikeln mit einer stark inspirationsgetriebenen Präsentation. Der Konzern positioniert sich als vertikal integrierter Digital-Retailer mit eigener Marke, eigenen Kollektionen und datengetriebener Sortimentssteuerung. Für Anleger ist Westwing primär ein wachstumsorientierter, zyklischer Konsumtitel mit hoher Abhängigkeit von Konsumlaune, Online-Penetration im Möbelhandel und Effizienz der Logistik.

Geschäftsmodell

Westwing betreibt ein zweigeteiltes Geschäftsmodell: einen Club-basierten, kampagnengetriebenen Shopping-Bereich und einen dauerhaft verfügbaren Online-Shop. Im Club-Modell werden zeitlich begrenzte Verkaufsaktionen mit wechselnden Marken und Themenwelten angeboten. Diese Flash-Sales erzeugen künstliche Verknappung, steigern die Wiederkaufrate und dienen als Akquisitionskanal für Neukunden. Parallel dazu fungiert der permanente Shop als stabilere Umsatzquelle und als Bühne für die eigene Marke Westwing Collection. Das Unternehmen agiert überwiegend im B2C-Segment und steuert die komplette Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung über das Sourcing bis zur Auslieferung. Zentrale Werttreiber sind Sortimentskuratierung, Margenoptimierung durch Eigenmarken, effizientes Online-Marketing, Conversion-Optimierung und eine möglichst niedrige Retourenquote im Möbel- und Dekobereich. Das digitale Geschäftsmodell ist skalierbar, jedoch stark von Performance-Marketing, Brand-Reputation und funktionsfähigen Logistikstrukturen abhängig.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Westwing lässt sich als Bestreben zusammenfassen, Wohnen ästhetisch zu inszenieren und Kunden eine einfach zugängliche Inspirationsquelle für Interior Design zu bieten. Das Unternehmen will nicht nur Möbel verkaufen, sondern Wohnwelten kuratieren und so die Rolle eines digitalen Interior-Stylisten einnehmen. Strategisch zielt das Management auf profitables Wachstum über drei Achsen: Ausbau der Westwing Collection als margenstarke Eigenmarke, Erhöhung der durchschnittlichen Warenkörbe durch Cross-Selling und Upselling sowie kontinuierliche Internationalisierung in ausgewählten europäischen Kernmärkten. Gleichzeitig betont das Unternehmen operative Effizienz, Kostenkontrolle und Kapitaldisziplin, um in einem volatilen E-Commerce-Umfeld attraktiv für langfristig orientierte Investoren zu bleiben.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio umfasst eine breite Palette an Home-&-Living-Artikeln. Schwerpunkte sind:
  • Möbel für Wohn-, Schlaf-, Ess- und Arbeitsbereich
  • Wohnaccessoires wie Teppiche, Leuchten, Kissen, Textilien und Wanddekoration
  • Outdoor- und Gartenprodukte, saisonale Kollektionen und Trendthemen
  • Eigenmarkenprodukte der Westwing Collection mit exklusiven Designs
Ergänzend zur physischen Produktpalette bietet Westwing digitale Services: kuratierte Kampagnen, thematische Kollektionen, redaktionelle Inhalte zu Interior-Trends, Stilratgeber und Inspiration über Newsletter, Social Media und App. Die Plattform fungiert damit als Mischung aus Online-Shop und Interior-Magazin. Individualisierte Produktempfehlungen, algorithmische Personalisierung und zielgruppenspezifische Ansprache sollen die Kundenbindung erhöhen und den Customer Lifetime Value steigern.

Business Units und Struktur

Öffentlich kommuniziert Westwing seine Geschäftstätigkeit im Wesentlichen entlang zweier Säulen: Club-Geschäft und dauerhaft verfügbarer Online-Shop. Innerhalb dieser Struktur entfalten sich mehrere operative Funktionen, die wirtschaftlich als Business Units betrachtet werden können:
  • Westwing Collection als Eigenmarken-Segment mit eigener Produktentwicklung und Design-Fokus
  • Third-Party-Markenvertrieb mit Einkaufs-, Lieferanten- und Kampagnenmanagement
  • E-Commerce-Operations inklusive IT, Plattformentwicklung, App-Entwicklung und Data Analytics
  • Supply-Chain-Management und Logistik mit Lager, Fulfillment und Versand
  • Marketing und Content-Produktion für Inspirationsformate und Brand-Building
Die regionale Struktur ist dezentral mit Aktivitäten in mehreren europäischen Märkten, jedoch strategisch und technologisch zentral gesteuert. Detaillierte Segmentberichte nach Ländern oder einzelnen Business Units werden vom Unternehmen nur begrenzt veröffentlicht, weshalb Investoren auf qualitative Beschreibungen des Managements angewiesen sind.

Alleinstellungsmerkmale

Westwing differenziert sich im Online-Möbelmarkt über mehrere Kernmerkmale. Erstens die Kombination aus E-Commerce-Plattform und Inspirationskanal: Die kuratierten Themenwelten, Kampagnen und Interior-Editorials erzeugen eine redaktionelle Tiefe, die über rein transaktionale Marktplätze hinausgeht. Zweitens die starke Rolle der Eigenmarke Westwing Collection, die exklusive Designs und abgestimmte Kollektionen bietet und damit preispolitischen Spielraum schafft. Drittens das Club-Modell mit limitierten Sales-Events, das eine Community-Logik und eine gewisse Knappheitsdynamik etabliert. Viertens die klare Fokussierung auf das Segment Home & Living, das im Gegensatz zu Generalistenplattformen eine spezialisierte Markenidentität und ein fokussiertes Sortiment ermöglicht. Diese Elemente stützen die Markenwahrnehmung als stilbewusster Interior-Spezialist im Online-Handel.

Burggräben und Moats

Die Verteidigungsposition von Westwing beruht weniger auf harten technologischen Eintrittsbarrieren als auf weichen, aber kumulativen Wettbewerbsvorteilen. Dazu zählen:
  • Markenstärke im Nischen-Segment für kuratiertes Wohndesign
  • Eigene, wiedererkennbare Produktwelten über die Westwing Collection
  • Ein umfangreicher Datenbestand zu Interior-Präferenzen, Kaufverhalten und Preiselastizitäten
  • Erfahrung in der Umsetzung von Flash-Sales und Content-getriebenem E-Commerce
  • Bestandskunden mit hoher Affinität zu Design und Deko, die schwer zu replizieren sind
Diese Moats sind jedoch nicht unüberwindbar. Im Gegensatz zu plattformbasierten Netzwerkeffekten im Technologiebereich sind sie eher abhängig von kontinuierlicher Markenpflege, Marketingeffizienz und konstant hoher Produktqualität. Für konservative Investoren sind die Burggräben somit als relativ, nicht als absolut anzusehen.

Wettbewerbsumfeld

Westwing steht im intensiven Wettbewerb mit einer Vielzahl von Online- und Offline-Anbietern im europäischen Möbel- und Wohnaccessoiresmarkt. Zu den relevanten Online-Konkurrenten zählen spezialisierte Home-&-Living-Plattformen sowie größere E-Commerce-Player mit Möbelkategorien. Hinzu kommen stationäre Möbelhäuser und Einrichtungsketten, die ihre eigenen Omnichannel-Strategien ausbauen. Wettbewerb findet über Preispunkte, Lieferzeiten, Sortimentstiefe, Design-Kompetenz und Servicequalität statt. Insbesondere Generalisten mit starker Logistik und hoher Marketingreichweite können Preisdruck ausüben. Westwing versucht, sich über kuratierte Inspiration, Markenaufbau und Eigenmarkendesign vom reinen Preiswettbewerb zu entkoppeln, bleibt aber in einem fragmentierten, stark umkämpften Marktsegment tätig.

Management und Strategie

Die Westwing Group SE wird von einem Managementteam mit E-Commerce- und Konsumgütererfahrung geführt. Die strategische Agenda umfasst mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung der Profitabilität durch höheren Anteil der margenstärkeren Eigenmarken
  • Operative Exzellenz in Logistik, Lieferzeiten und Kundenerlebnis
  • Disziplinierter Einsatz von Performance-Marketing mit Fokus auf Return on Advertising Spend
  • Weiterentwicklung der Technologieplattform, Personalisierung und Data-Analytics-Fähigkeiten
  • Selektive geografische Expansion und vertiefte Marktdurchdringung bestehender Länder
Das Management kommuniziert eine klare Priorisierung von nachhaltiger Profitabilität vor aggressivem, unprofitablen Wachstum. Für konservative Anleger ist dieser Fokus auf Kostenkontrolle, Working-Capital-Management und Cashflow-Orientierung ein zentrales Bewertungskriterium, da E-Commerce-Geschäftsmodelle oft von stark schwankenden Ergebnissen geprägt sind.

Branchen- und Regionenüberblick

Westwing agiert in der europäischen Home-&-Living-Branche, einem Teilsegment des breiteren Non-Food-Einzelhandels. Der Markt ist strukturell durch mehrere Trends beeinflusst: fortschreitende Online-Penetration im Möbelhandel, steigende Bedeutung von Design- und Lifestyle-Marken, wachsende Nachfrage nach bequemen Liefer- und Rückgabeservices sowie zunehmende Preissensitivität in wirtschaftlich schwächeren Phasen. Gleichzeitig bleibt der Möbelkauf ein beratungsintensives, oft wenig standardisiertes Geschäft mit logistischen Herausforderungen. Regional konzentriert sich Westwing auf europäische Märkte mit hoher E-Commerce-Affinität, solider Kaufkraft und urbaner, designorientierter Kundschaft. Das Nachfrageverhalten ist konjunktursensitiv: Rückgänge im privaten Konsum, steigende Zinsen und Einbrüche am Immobilienmarkt wirken tendenziell bremsend auf Investitionen in Wohnambiente.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Westwing wurde 2011 als Online-Shopping-Club für Home-&-Living-Produkte gegründet und positionierte sich früh als kuratierter Anbieter mit begrenzten Verkaufsaktionen. Das ursprüngliche Modell basierte stark auf Flash-Sales, inspirierenden Newslettern und Kooperationen mit Markenherstellern. Über die Jahre entwickelte sich Westwing von einem reinen Club-Modell hin zu einer hybriden Struktur mit festem Online-Shop und wachsendem Eigenmarkenanteil. Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung der Westwing Collection, mit der das Unternehmen mehr Kontrolle über Design, Marge und Verfügbarkeit erlangte. Der Börsengang markierte den Übergang von einem wachstumsorientierten Start-up zu einem kapitalmarktorientierten E-Commerce-Unternehmen mit stärkerem Fokus auf Profitabilität, Transparenz und Corporate Governance. Seither arbeitet das Management daran, das Geschäftsmodell robuster gegenüber Konjunkturschwankungen und Marketingkostenvolatilität zu machen.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Westwing ist die starke Verzahnung von Content, Community und Commerce. Das Unternehmen setzt auf Social-Media-Präsenz, Influencer-Kooperationen und visuell ansprechende Kampagnen, um die Marke emotional aufzuladen. Die App fungiert als zentraler Touchpoint mit Push-basierten Kaufanreizen und personalisierter Content-Ausspielung. Darüber hinaus verfolgt Westwing Ansätze zur Verbesserung von Nachhaltigkeit im Produktsortiment und in der Lieferkette, beispielsweise durch die Betonung von Langlebigkeit und die Integration bestimmter Nachhaltigkeitsaspekte in Produktbeschreibungen. Für Investoren ist auch die Kapitalstruktur und die Fähigkeit des Unternehmens relevant, Wachstumsinvestitionen aus dem operativen Cashflow zu finanzieren, ohne übermäßig auf Fremdkapital oder verwässernde Kapitalerhöhungen angewiesen zu sein.

Chancen für Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers liegen die Chancen von Westwing vor allem in der strukturellen Verlagerung des Möbel- und Wohnaccessoiresmarktes in den Online-Kanal. Sollte die E-Commerce-Penetration weiter steigen, könnte das Unternehmen von seinem klaren Fokus auf Home & Living und seiner etablierten Marke profitieren. Zusätzliche Potenziale ergeben sich aus:
  • weiterer Skalierung der Westwing Collection mit höheren Bruttomargen
  • Effizienzgewinnen in Logistik, Einkauf und automatisierten Prozessen
  • Ausbau profitabler Bestandskundenbeziehungen mit höherem Customer Lifetime Value
  • gezielter Internationalisierung in margenstarken, designaffinen Märkten
  • möglichen Synergien mit Partnern in angrenzenden Lifestyle- und Interior-Segmenten
Gelingt es dem Management, Wachstum und Ergebnisstabilität zu vereinen, könnte Westwing mittel- bis langfristig zu einem etablierten, gut positionierten Nischenplayer im europäischen Online-Einrichtungshandel heranwachsen.

Risiken und Herausforderungen

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken, die für sicherheitsorientierte Anleger besonders relevant sind. E-Commerce im Möbelbereich ist kapitalintensiv, volatil und stark vom Konsumklima abhängig. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • ausgeprägte Konjunkturabhängigkeit und hohe Zyklizität der Nachfrage nach Wohnprodukten
  • intensiver Wettbewerb durch große Plattformen und stationäre Händler mit Omnichannel-Strategie
  • Druck auf Marketingrenditen, wenn Werbekosten in Suchmaschinen und sozialen Medien steigen
  • logistische Komplexität mit Risiken in Lagerhaltung, Lieferzeiten und Retourenmanagement
  • mögliche Margenbelastungen durch Rabattaktionen und Preiskämpfe
  • Abhängigkeit von funktionierenden IT-Systemen, Datensicherheit und reibungslosen Plattformprozessen
Zudem besteht das strategische Risiko, dass die Marke Westwing ihren Differenzierungsvorsprung verliert, wenn Wettbewerber ähnliche inspirative Formate und Eigenmarkenstrategien adaptieren. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment sorgfältig im Kontext der eigenen Risikotragfähigkeit, der Volatilität des E-Commerce-Sektors und der individuellen Portfoliostrategie eingeordnet werden sollte, ohne dass daraus eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung abgeleitet wird.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 13,35 € / 13,80 €
Spread +3,37%
Schluss Vortag 11,70 €
Gehandelte Stücke 32.296
Tagesvolumen Vortag 202.333,8 €
Tagestief 11,55 €
Tageshoch 13,80 €
52W-Tief 6,90 €
52W-Hoch 13,90 €
Jahrestief 11,20 €
Jahreshoch 13,35 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Westwing Group Aktie heute gestiegen?

  • Westwing Group SE hat in der aktuellen Woche positive Nachrichten veröffentlicht, die auf eine Verbesserung der Umsatzprognosen hindeuten.
  • Der Vorstand von Westwing hat angekündigt, dass es eine Erhöhung der Investitionen in Marketingstrategien geben wird, um das Kundenwachstum zu fördern.
  • Analysten zeigen sich optimistisch bezüglich der künftigen Marktentwicklung für Westwing und erwarten eine Stabilisierung nach der pandemiebedingten Kleinunternehmerrückgänge.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 444,40 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -4,80 €
Jahresüberschuss in Mio. -4,80 €
Umsatz je Aktie 23,61 €
Gewinn je Aktie -0,27 €
Gewinnrendite -8,08%
Umsatzrendite -
Return on Investment -2,41%
Marktkapitalisierung in Mio. 138,53 €
KGV (Kurs/Gewinn) -27,26
KBV (Kurs/Buchwert) 2,33
KUV (Kurs/Umsatz) 0,31
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +29,80%

Derivate

Hebelprodukte (13)
Knock-Outs 9
Faktor-Zertifikate 4
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Termine

26.03.2026 Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025
31.03.2026 Quartalsmitteilung
07.05.2026 Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2026
06.08.2026 Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts 2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 13,25 € +15,22%
11,50 € 16.01.26
Frankfurt 13,60 € +16,74%
11,65 € 16.01.26
Hamburg 11,50 € -0,43%
11,55 € 16.01.26
Hannover 11,50 € -0,43%
11,55 € 16.01.26
München 13,60 € +16,74%
11,65 € 16.01.26
Stuttgart 11,55 € 0 %
11,55 € 16.01.26
Xetra 11,70 € -0,43%
11,75 € 16.01.26
L&S RT 13,475 € +15,17%
11,70 € 16.01.26
Tradegate 13,35 € +14,10%
11,70 € 16.01.26
Quotrix 11,70 € +0,86%
11,60 € 16.01.26
Gettex 13,35 € +14,59%
11,65 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 11,75 19.191
15.01.26 11,70 202 T
14.01.26 11,60 67 T
13.01.26 11,75 113 T
12.01.26 11,60 91 T
09.01.26 11,50 39.941
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 11,50 € +3,48%
1 Monat 11,45 € +3,93%
6 Monate 8,44 € +41,00%
1 Jahr 7,18 € +65,74%
5 Jahre 35,475 € -66,46%

Unternehmensprofil Westwing Group SE

Die Westwing Group SE ist ein auf Home-&-Living spezialisiertes E-Commerce-Unternehmen mit Fokus auf kuratiertes Wohndesign im gehobenen Preissegment. Über eigene Online-Plattformen und Apps verbindet Westwing ein selektives Sortiment aus Möbeln, Wohnaccessoires und Deko-Artikeln mit einer stark inspirationsgetriebenen Präsentation. Der Konzern positioniert sich als vertikal integrierter Digital-Retailer mit eigener Marke, eigenen Kollektionen und datengetriebener Sortimentssteuerung. Für Anleger ist Westwing primär ein wachstumsorientierter, zyklischer Konsumtitel mit hoher Abhängigkeit von Konsumlaune, Online-Penetration im Möbelhandel und Effizienz der Logistik.

Geschäftsmodell

Westwing betreibt ein zweigeteiltes Geschäftsmodell: einen Club-basierten, kampagnengetriebenen Shopping-Bereich und einen dauerhaft verfügbaren Online-Shop. Im Club-Modell werden zeitlich begrenzte Verkaufsaktionen mit wechselnden Marken und Themenwelten angeboten. Diese Flash-Sales erzeugen künstliche Verknappung, steigern die Wiederkaufrate und dienen als Akquisitionskanal für Neukunden. Parallel dazu fungiert der permanente Shop als stabilere Umsatzquelle und als Bühne für die eigene Marke Westwing Collection. Das Unternehmen agiert überwiegend im B2C-Segment und steuert die komplette Wertschöpfungskette von der Produktentwicklung über das Sourcing bis zur Auslieferung. Zentrale Werttreiber sind Sortimentskuratierung, Margenoptimierung durch Eigenmarken, effizientes Online-Marketing, Conversion-Optimierung und eine möglichst niedrige Retourenquote im Möbel- und Dekobereich. Das digitale Geschäftsmodell ist skalierbar, jedoch stark von Performance-Marketing, Brand-Reputation und funktionsfähigen Logistikstrukturen abhängig.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Westwing lässt sich als Bestreben zusammenfassen, Wohnen ästhetisch zu inszenieren und Kunden eine einfach zugängliche Inspirationsquelle für Interior Design zu bieten. Das Unternehmen will nicht nur Möbel verkaufen, sondern Wohnwelten kuratieren und so die Rolle eines digitalen Interior-Stylisten einnehmen. Strategisch zielt das Management auf profitables Wachstum über drei Achsen: Ausbau der Westwing Collection als margenstarke Eigenmarke, Erhöhung der durchschnittlichen Warenkörbe durch Cross-Selling und Upselling sowie kontinuierliche Internationalisierung in ausgewählten europäischen Kernmärkten. Gleichzeitig betont das Unternehmen operative Effizienz, Kostenkontrolle und Kapitaldisziplin, um in einem volatilen E-Commerce-Umfeld attraktiv für langfristig orientierte Investoren zu bleiben.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio umfasst eine breite Palette an Home-&-Living-Artikeln. Schwerpunkte sind:
  • Möbel für Wohn-, Schlaf-, Ess- und Arbeitsbereich
  • Wohnaccessoires wie Teppiche, Leuchten, Kissen, Textilien und Wanddekoration
  • Outdoor- und Gartenprodukte, saisonale Kollektionen und Trendthemen
  • Eigenmarkenprodukte der Westwing Collection mit exklusiven Designs
Ergänzend zur physischen Produktpalette bietet Westwing digitale Services: kuratierte Kampagnen, thematische Kollektionen, redaktionelle Inhalte zu Interior-Trends, Stilratgeber und Inspiration über Newsletter, Social Media und App. Die Plattform fungiert damit als Mischung aus Online-Shop und Interior-Magazin. Individualisierte Produktempfehlungen, algorithmische Personalisierung und zielgruppenspezifische Ansprache sollen die Kundenbindung erhöhen und den Customer Lifetime Value steigern.

Business Units und Struktur

Öffentlich kommuniziert Westwing seine Geschäftstätigkeit im Wesentlichen entlang zweier Säulen: Club-Geschäft und dauerhaft verfügbarer Online-Shop. Innerhalb dieser Struktur entfalten sich mehrere operative Funktionen, die wirtschaftlich als Business Units betrachtet werden können:
  • Westwing Collection als Eigenmarken-Segment mit eigener Produktentwicklung und Design-Fokus
  • Third-Party-Markenvertrieb mit Einkaufs-, Lieferanten- und Kampagnenmanagement
  • E-Commerce-Operations inklusive IT, Plattformentwicklung, App-Entwicklung und Data Analytics
  • Supply-Chain-Management und Logistik mit Lager, Fulfillment und Versand
  • Marketing und Content-Produktion für Inspirationsformate und Brand-Building
Die regionale Struktur ist dezentral mit Aktivitäten in mehreren europäischen Märkten, jedoch strategisch und technologisch zentral gesteuert. Detaillierte Segmentberichte nach Ländern oder einzelnen Business Units werden vom Unternehmen nur begrenzt veröffentlicht, weshalb Investoren auf qualitative Beschreibungen des Managements angewiesen sind.

Alleinstellungsmerkmale

Westwing differenziert sich im Online-Möbelmarkt über mehrere Kernmerkmale. Erstens die Kombination aus E-Commerce-Plattform und Inspirationskanal: Die kuratierten Themenwelten, Kampagnen und Interior-Editorials erzeugen eine redaktionelle Tiefe, die über rein transaktionale Marktplätze hinausgeht. Zweitens die starke Rolle der Eigenmarke Westwing Collection, die exklusive Designs und abgestimmte Kollektionen bietet und damit preispolitischen Spielraum schafft. Drittens das Club-Modell mit limitierten Sales-Events, das eine Community-Logik und eine gewisse Knappheitsdynamik etabliert. Viertens die klare Fokussierung auf das Segment Home & Living, das im Gegensatz zu Generalistenplattformen eine spezialisierte Markenidentität und ein fokussiertes Sortiment ermöglicht. Diese Elemente stützen die Markenwahrnehmung als stilbewusster Interior-Spezialist im Online-Handel.

Burggräben und Moats

Die Verteidigungsposition von Westwing beruht weniger auf harten technologischen Eintrittsbarrieren als auf weichen, aber kumulativen Wettbewerbsvorteilen. Dazu zählen:
  • Markenstärke im Nischen-Segment für kuratiertes Wohndesign
  • Eigene, wiedererkennbare Produktwelten über die Westwing Collection
  • Ein umfangreicher Datenbestand zu Interior-Präferenzen, Kaufverhalten und Preiselastizitäten
  • Erfahrung in der Umsetzung von Flash-Sales und Content-getriebenem E-Commerce
  • Bestandskunden mit hoher Affinität zu Design und Deko, die schwer zu replizieren sind
Diese Moats sind jedoch nicht unüberwindbar. Im Gegensatz zu plattformbasierten Netzwerkeffekten im Technologiebereich sind sie eher abhängig von kontinuierlicher Markenpflege, Marketingeffizienz und konstant hoher Produktqualität. Für konservative Investoren sind die Burggräben somit als relativ, nicht als absolut anzusehen.

Wettbewerbsumfeld

Westwing steht im intensiven Wettbewerb mit einer Vielzahl von Online- und Offline-Anbietern im europäischen Möbel- und Wohnaccessoiresmarkt. Zu den relevanten Online-Konkurrenten zählen spezialisierte Home-&-Living-Plattformen sowie größere E-Commerce-Player mit Möbelkategorien. Hinzu kommen stationäre Möbelhäuser und Einrichtungsketten, die ihre eigenen Omnichannel-Strategien ausbauen. Wettbewerb findet über Preispunkte, Lieferzeiten, Sortimentstiefe, Design-Kompetenz und Servicequalität statt. Insbesondere Generalisten mit starker Logistik und hoher Marketingreichweite können Preisdruck ausüben. Westwing versucht, sich über kuratierte Inspiration, Markenaufbau und Eigenmarkendesign vom reinen Preiswettbewerb zu entkoppeln, bleibt aber in einem fragmentierten, stark umkämpften Marktsegment tätig.

Management und Strategie

Die Westwing Group SE wird von einem Managementteam mit E-Commerce- und Konsumgütererfahrung geführt. Die strategische Agenda umfasst mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung der Profitabilität durch höheren Anteil der margenstärkeren Eigenmarken
  • Operative Exzellenz in Logistik, Lieferzeiten und Kundenerlebnis
  • Disziplinierter Einsatz von Performance-Marketing mit Fokus auf Return on Advertising Spend
  • Weiterentwicklung der Technologieplattform, Personalisierung und Data-Analytics-Fähigkeiten
  • Selektive geografische Expansion und vertiefte Marktdurchdringung bestehender Länder
Das Management kommuniziert eine klare Priorisierung von nachhaltiger Profitabilität vor aggressivem, unprofitablen Wachstum. Für konservative Anleger ist dieser Fokus auf Kostenkontrolle, Working-Capital-Management und Cashflow-Orientierung ein zentrales Bewertungskriterium, da E-Commerce-Geschäftsmodelle oft von stark schwankenden Ergebnissen geprägt sind.

Branchen- und Regionenüberblick

Westwing agiert in der europäischen Home-&-Living-Branche, einem Teilsegment des breiteren Non-Food-Einzelhandels. Der Markt ist strukturell durch mehrere Trends beeinflusst: fortschreitende Online-Penetration im Möbelhandel, steigende Bedeutung von Design- und Lifestyle-Marken, wachsende Nachfrage nach bequemen Liefer- und Rückgabeservices sowie zunehmende Preissensitivität in wirtschaftlich schwächeren Phasen. Gleichzeitig bleibt der Möbelkauf ein beratungsintensives, oft wenig standardisiertes Geschäft mit logistischen Herausforderungen. Regional konzentriert sich Westwing auf europäische Märkte mit hoher E-Commerce-Affinität, solider Kaufkraft und urbaner, designorientierter Kundschaft. Das Nachfrageverhalten ist konjunktursensitiv: Rückgänge im privaten Konsum, steigende Zinsen und Einbrüche am Immobilienmarkt wirken tendenziell bremsend auf Investitionen in Wohnambiente.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Westwing wurde 2011 als Online-Shopping-Club für Home-&-Living-Produkte gegründet und positionierte sich früh als kuratierter Anbieter mit begrenzten Verkaufsaktionen. Das ursprüngliche Modell basierte stark auf Flash-Sales, inspirierenden Newslettern und Kooperationen mit Markenherstellern. Über die Jahre entwickelte sich Westwing von einem reinen Club-Modell hin zu einer hybriden Struktur mit festem Online-Shop und wachsendem Eigenmarkenanteil. Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung der Westwing Collection, mit der das Unternehmen mehr Kontrolle über Design, Marge und Verfügbarkeit erlangte. Der Börsengang markierte den Übergang von einem wachstumsorientierten Start-up zu einem kapitalmarktorientierten E-Commerce-Unternehmen mit stärkerem Fokus auf Profitabilität, Transparenz und Corporate Governance. Seither arbeitet das Management daran, das Geschäftsmodell robuster gegenüber Konjunkturschwankungen und Marketingkostenvolatilität zu machen.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Westwing ist die starke Verzahnung von Content, Community und Commerce. Das Unternehmen setzt auf Social-Media-Präsenz, Influencer-Kooperationen und visuell ansprechende Kampagnen, um die Marke emotional aufzuladen. Die App fungiert als zentraler Touchpoint mit Push-basierten Kaufanreizen und personalisierter Content-Ausspielung. Darüber hinaus verfolgt Westwing Ansätze zur Verbesserung von Nachhaltigkeit im Produktsortiment und in der Lieferkette, beispielsweise durch die Betonung von Langlebigkeit und die Integration bestimmter Nachhaltigkeitsaspekte in Produktbeschreibungen. Für Investoren ist auch die Kapitalstruktur und die Fähigkeit des Unternehmens relevant, Wachstumsinvestitionen aus dem operativen Cashflow zu finanzieren, ohne übermäßig auf Fremdkapital oder verwässernde Kapitalerhöhungen angewiesen zu sein.

Chancen für Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers liegen die Chancen von Westwing vor allem in der strukturellen Verlagerung des Möbel- und Wohnaccessoiresmarktes in den Online-Kanal. Sollte die E-Commerce-Penetration weiter steigen, könnte das Unternehmen von seinem klaren Fokus auf Home & Living und seiner etablierten Marke profitieren. Zusätzliche Potenziale ergeben sich aus:
  • weiterer Skalierung der Westwing Collection mit höheren Bruttomargen
  • Effizienzgewinnen in Logistik, Einkauf und automatisierten Prozessen
  • Ausbau profitabler Bestandskundenbeziehungen mit höherem Customer Lifetime Value
  • gezielter Internationalisierung in margenstarken, designaffinen Märkten
  • möglichen Synergien mit Partnern in angrenzenden Lifestyle- und Interior-Segmenten
Gelingt es dem Management, Wachstum und Ergebnisstabilität zu vereinen, könnte Westwing mittel- bis langfristig zu einem etablierten, gut positionierten Nischenplayer im europäischen Online-Einrichtungshandel heranwachsen.

Risiken und Herausforderungen

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken, die für sicherheitsorientierte Anleger besonders relevant sind. E-Commerce im Möbelbereich ist kapitalintensiv, volatil und stark vom Konsumklima abhängig. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • ausgeprägte Konjunkturabhängigkeit und hohe Zyklizität der Nachfrage nach Wohnprodukten
  • intensiver Wettbewerb durch große Plattformen und stationäre Händler mit Omnichannel-Strategie
  • Druck auf Marketingrenditen, wenn Werbekosten in Suchmaschinen und sozialen Medien steigen
  • logistische Komplexität mit Risiken in Lagerhaltung, Lieferzeiten und Retourenmanagement
  • mögliche Margenbelastungen durch Rabattaktionen und Preiskämpfe
  • Abhängigkeit von funktionierenden IT-Systemen, Datensicherheit und reibungslosen Plattformprozessen
Zudem besteht das strategische Risiko, dass die Marke Westwing ihren Differenzierungsvorsprung verliert, wenn Wettbewerber ähnliche inspirative Formate und Eigenmarkenstrategien adaptieren. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment sorgfältig im Kontext der eigenen Risikotragfähigkeit, der Volatilität des E-Commerce-Sektors und der individuellen Portfoliostrategie eingeordnet werden sollte, ohne dass daraus eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung abgeleitet wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 227,13 Mio. €
Aktienanzahl 20,10 Mio.
Streubesitz 7,39%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor zyklischer Konsum
Branche Verkauf, spezialisiert
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+92,61% Weitere
+7,39% Streubesitz

Community-Beiträge zu Westwing Group SE

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die zuletzt geposteten Beiträge beziehen sich auf das Trading-Update von Westwing, das ein GMV 2025 von EUR 507 Mio., einen Umsatz von rund EUR 449 Mio., ein bereinigtes EBITDA von EUR 42–45 Mio., eine Netto-Cash-Position von etwa EUR 94 Mio. und einen Eigenmarkenanteil von 63 % ausweist.
  • Die Stimmung im Thread ist überwiegend positiv bis optimistisch: Nutzer sehen eine Neubewertung des Geschäfts als gerechtfertigt, nennen Kursziele um 20 € und erwarten für 2026–2027 deutlich höheres EBITDA (Schätzungen reichen bis 50–60 Mio.) sowie Margenverbesserungen, wobei Bewertungskennzahlen (KGV/EV/EBITDA) und mögliche Aktienrückkäufe oder künftige Dividenden zur Diskussion stehen.
  • Gleichzeitig werden strukturelle Punkte und Risiken erörtert — etwa Leasingkosten von rund 10 Mio., die das Free-Cashflow-Bild beeinflussen, die capital-light-Natur des Geschäfts, Zweifel an sinnvollen Übernahmen, Spekulationen über Verkäufe von Großaktionären (z. B. Tengelmann) und Hinweise auf vergangene Probleme 2020–2022 — weshalb einige Nutzer vorsichtig bleiben und die Umsetzung der Expansionspläne (z. B. UK, neue Länder/Stores) abwarten möchten.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Scansoft
Also
starten wir ins Jahr 2026 mit fast 100 Mill Nettocash. Da braucht es jetzt wirklich sofort ein weiteres ARP.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
Avatar des Verfassers
biergott
läuft.... :)
Ad-hoc | 16 Januar 2026 17:50 Westwing Group SE / Schlagwort(e): Prognoseänderung Westwing Group SE: Erhöhung der Prognose des bereinigten EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 und Umsatzerwartung in der oberen Hälfte der Prognose 16.01.2026 / 17:50 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Westwing Group SE: Erhöhung der Prognose des bereinigten EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 und Umsatzerwartung in der oberen Hälfte der Prognose München, 16. Januar 2026 // Die Westwing Group SE ("das Unternehmen") aktualisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2025. Das Unternehmen erwartet nunmehr ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 42 Mio. und EUR 45 Mio. für das Geschäftsjahr 2025 (bisher: am oberen Ende des Korridors von EUR 25 Mio. bis EUR 35 Mio.). Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 wird mit rund EUR 449 Mio. in der oberen Hälfte des prognostizierten Korridors von EUR 425 Mio. bis EUR 455 Mio. erwartet. Die Aktualisierung der Prognose ist darauf zurückzuführen, dass das vierte Quartal 2025 besser als erwartet verlief. Die Finanzkennzahlen sind vorläufig und ungeprüft. Das Unternehmen wird seinen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025 am 26. März 2026 veröffentlichen. Bezüglich der genauen Definition des bereinigten EBITDA verweisen wir auf die entsprechenden Definitionen im Geschäftsbericht 2024, der auf der Website des Unternehmens verfügbar ist. Kontakt: ir@westwing.de
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biergott
stark
Westwing realisierte im dritten Quartal 2025 Wachstum und ein starkes bereinigtes EBITDA Corporate | 6 November 2025 07:00 Westwing Group SE / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen Westwing realisierte im dritten Quartal 2025 Wachstum und ein starkes bereinigtes EBITDA 06.11.2025 / 07:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Westwing realisierte im dritten Quartal 2025 Wachstum und ein starkes bereinigtes EBITDA Das Bruttowarenvolumen (GMV) stieg trotz Änderungen im Produktsortiment um 5,4% gegenüber dem Vorjahr und führte zu einem Umsatz von EUR 99 Mio. (+3,4% gegenüber dem Vorjahr). Das bereinigte EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um 73% auf EUR 6 Mio. bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 6,1%, was einer Margensteigerung um 2,5 Prozentpunkte entspricht. Die Westwing Collection verzeichnete ein starkes Wachstum von 19% gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit einen Rekordanteil von 66% am GMV. Der Free Cashflow belief sich im dritten Quartal auf EUR 10 Mio. und die Netto-Cash-Position lag Ende September 2025 bei EUR 58 Mio. Westwing hat sein Ziel für 2025, Online-Shops in zehn neuen Ländern einzuführen und vier Stores sowie drei Store-in-Stores zu eröffnen, erfolgreich erreicht. Westwing bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025 und erwartet derzeit ein bereinigtes EBITDA am oberen Ende dieser Prognose. München, 6. November 2025 // Die Westwing Group SE („Westwing” oder „das Unternehmen”), Europas #1 im Beautiful Living E-Commerce und Premium One-Stop Destination für Designliebhaber, gibt die Ergebnisse für das dritte Quartal 2025 bekannt. Im dritten Quartal 2025, stieg das Bruttowarenvolumen (GMV) im Vergleich zum Vorjahr um 5,4%. Die negativen Auswirkungen auf das Umsatzwachstum aufgrund der Umstellung auf ein hochwertigeres und kleineres Produktsortiment begannen im dritten Quartal 2025 wie erwartet nachzulassen. Der Umsatz belief sich auf EUR 99 Mio., was einem Anstieg um 3,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht und damit im Rahmen der Erwartungen liegt. In Bezug auf die Profitabilität konnte Westwing erneut eine starke Verbesserung erzielen. Das bereinigte EBITDA stieg im Vergleich zum Vorjahr um 73% auf EUR 6 Mio. (Q3 2024: EUR 4 Mio.) bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 6,1%, was einer Margensteigerung um 2,5 Prozentpunkte entspricht. Das bereinigte EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4 Mio. auf EUR 3 Mio. (Q3 2024: EUR -2 Mio.). Der Anstieg ist auf Margenverbesserungen, operative Effizienzsteigerungen und ein diszipliniertes Kostenmanagement zurückzuführen. Der Free Cashflow war im dritten Quartal 2025 mit EUR 10 Mio. positiv. Die Netto-Cash-Position belief sich Ende September auf EUR 58 Mio. und das Nettoumlaufvermögen auf EUR -1 Mio. Westwing hat gute Fortschritte bei seinem dreistufigen Plan zur Wertsteigerung erzielt, um das volle Wertpotenzial des Unternehmens zu realisieren: Die Westwing Collection wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 19% und erreichte mit 66% des GMV einen neuen Höchststand, wodurch die Margen und die Markendifferenzierung weiter verbessert wurden. Westwing hat sein Ziel für 2025, seine geografische Präsenz durch die Expansion in zehn neue Länder auszubauen, erfolgreich erreicht. Im dritten Quartal eröffnete das Unternehmen neue Stores in München, Berlin und Köln sowie Store-in-Stores in Kopenhagen und Düsseldorf, wodurch das physische Marken- und Produkterlebnis für die Kunden von Westwing weiter gestärkt wurde. Darüber hinaus wurde die Sichtbarkeit der Marke Westwing durch wirkungsvolle Initiativen weiter erhöht, darunter ein immersives Nordics-Launch-Event in Stockholm und die Eröffnung des Stores in Berlin, die beide auf sehr positive Medienresonanz gestoßen sind. Das Unternehmen ist weiterhin zuversichtlich, seine operativen und finanziellen Ziele für 2025 zu erreichen und damit die Grundlage für eine Rückkehr zu einem hohen ein- bis zweistelligen Wachstum im Jahr 2026 bei weiter verbesserter Profitabilität zu legen. CEO Statement Dr. Andreas Hoerning, CEO von Westwing, kommentierte: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir unsere ehrgeizigen Expansionspläne erfolgreich umgesetzt und gleichzeitig sowohl das bereinigte EBITDA als auch den Cashflow weiter verbessert haben. Dieser Fortschritt zeigt nicht nur die Stärke unserer Strategie und Umsetzung, sondern legt auch den Grundstein für ein erfolgreiches Jahr 2026." Finanzieller Ausblick 2025 Westwing bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025, die im März 2025 veröffentlicht wurde. Das Unternehmen hat die ersten neun Monate hinter sich, welche den Erwartungen entsprechen. Der negative Effekt auf das Umsatzwachstum aufgrund der strategischen Umstellung auf ein hochwertigeres und kleineres Produktsortiment begann im dritten Quartal 2025 wie erwartet nachzulassen. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert Westwing daher weiterhin einen Umsatz zwischen EUR 425 Mio. und EUR 455 Mio. mit einer Wachstumsrate von -4% bis +2% gegenüber dem Vorjahr. Während die Umsatzerwartung verhalten bleibt, bilden die Transformationsschritte des Jahres 2024 die Grundlage für eine deutliche Verbesserung der Profitabilität in 2025. Westwing erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen EUR 25 Mio. und EUR 35 Mio. bei einer bereinigten EBITDA-Marge im Bereich von +6% bis +8%. Derzeit erwartet das Management, ein bereinigtes EBITDA am oberen Ende dieser Prognose zu erreichen. Webcast und Telefonkonferenz Die Telefonkonferenz von Westwing für das dritte Quartal 2025 wird am 6. November 2025 ab 10:00 Uhr (MEZ) per Live-Stream auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens https://ir.westwing.com übertragen. Die Aufzeichnung des Livestreams wird auf der Website verfügbar sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Investor-Relations-Website von Westwing unter https://ir.westwing.com. 9M 2025 9M 2024 Veränderung Q3 2025 Q3 2024 Veränderung Ertragslage Umsatzerlöse (in EUR Mio.) 306,1 310,4 -1,4% 99,0 95,8 3,4% Bereinigtes EBITDA (in EUR Mio.) 21,4 13,7 7,7 6,1 3,5 2,6 Bereinigte EBITDA-Marge (in % der Umsatzerlöse) 7,0% 4,4% 2,6%P 6,1% 3,7% 2,5%P Finanzlage Free Cashflow (in EUR Mio.) -3,0 -9,3 6,2 10,4 -6,3 16,7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Stichtag (in EUR Mio.) 57,6 63,0 -5,5 Weitere Leistungsindikatoren Anteil Westwing Collection (in % des GMV) 64% 54% 10%P 66% 58% 8%P Bruttowarenvolumen (GMV) (in EUR Mio.) 344 348 -1% 115 109 5% Bestellungen, insgesamt (in Tausend) 1.385 1.782 -22% 456 528 -14% Durchschnittlicher Warenkorb (in EUR) 248 195 27% 252 206 22% Aktive Kunden (in Tausend) 1.160 1.276 -9% Anzahl der Bestellungen pro aktivem Kunden in den letzten 12 Monaten 1,9 2,1 -13% Durchschnittliches GMV pro aktivem Kunden in den letzten 12 Monaten (in EUR) 425 388 9%
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JohannesWild
Präsentation des CTO auf der OMR
Thema: Welche Vorteile der neue Web-Auftritt mit Shopify bietet https://youtu.be/tWkbjCq7iSY?si=LFgCdXw9Ecj8YTXV
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Scansoft
in der Aktionärsübersicht
auf der Website waren sie mit 5% aufgeführt.
The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
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Juliette
Westwing expandiert in Europa
München, 25. Juni 2025 - Westwing, Europas #1 im Beautiful Living E-Commerce, setzt die dritte Phase seines 3-Stufen-Plans zur Wertsteigerung fort, welche auf Skalierung mit operativer Hebelwirkung ausgerichtet ist. Mit den jüngsten Expansionen in neue Länder, der Eröffnung eines neuen Store-in-Store im Printemps Haussmann Kaufhaus in Paris und einer bevorstehenden Neueröffnung in München stärkt Westwing seine Position als Europas Premium One-Stop-Destination für Home & Living. Im Rahmen der internationalen Wachstumsstrategie hat Westwing in Q2 2025 erfolgreich in drei neue Märkte expandiert: Kroatien, Finnland und Slowenien. Mit diesen jüngsten geografischen Expansionen und den drei neuen Märkten, die bereits in Q1 2025 erschlossen wurden, ist Westwing nun in 18 europäischen Ländern vertreten und baut seine Präsenz in Nord- und Südosteuropa weiter aus. Die neuen Märkte bieten ein großes Potenzial: ein digital engagiertes Publikum, eine steigende Nachfrage nach hochwertigen und dennoch zugänglichen Home & Living Produkten und eine Affinität für kuratiertes, zeitloses Design. Mit seiner einzigartigen Mischung aus inspirierenden Inhalten, der exklusiven Westwing Collection und selektierten Premium-Designmarken von Drittanbietern bietet Westwing einen Mehrwert für Designliebhaber, die eine gehobene Inneneinrichtung und multifunktionale Wohnlösungen suchen....: https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/westwing-expandiert-in-europa/4f910d31-8aa4-48e7-a943-19aa8a8c84ca_de
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Scansoft
Die hatten vorher
4,9%, haben also 2% abgebaut.
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maurer0229
Also, die Margenverbesserung
kann sich doch sehr sehen lassen, finde ich. Auch die Steigerung der Eignmarken auf 62% finde ich positiv. Das derUmsatz bei dem Marktumpfeld nicht explodiert, war klar. Also, bei einer Marktkapitalisierung von 142 Mio, und 57 Mio. Netcash gibt es aus meiner Sichts nichts zu meckern. Der Umsatz wird wieder kommen.
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always_strive_and_pr
CEO Smalla kauft HF Aktien
Der CEO Stefan Smalla und Aufsichtsrat bei Hello Fresh, kauft Hello Fresh Aktien für 195.637,50 EUR (und keine eigenen Aktien).
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clever und reich
#198 Die Zooplus Story hat ja weiterhin Be-
stand, daher ist der Abverkauf heute zumindest aus diesem Grund für mich nicht nachvollziehbar. Bis zu den nächsten Zahlen ist es noch etwas Zeit, die nächsten zwei bis drei Quartale werden vom Wachstum zum Vorjahr her überschaubar ausfallen, zumindest rechnet der Markt derzeit scheinbar so. Heute gab es keine Anschlusskäufe, daher der Abverkauf, vermute ich. WW stand am Ende von 2019 noch bei unter 2 €, eine Konsolidierung ist daher leider nichts ungewöhnliches und letztendlich auch gesund. Viele Anleger sitzen noch auf fetten Gewinnen und realisieren diese nun. Vielleicht sehen wir viele von denen bald wieder in der Aktie. Ich verstehe nur nicht, warum Onliner wie HF oder GFG zum all-time high derzeit kaum oder begrenzt verloren haben und WW vom Kurs her so beschissen da steht. Aber es ist müßig sich darüber Gedanken zu machen, habe ich gelernt. Irgendwann werden die guten fundamentalen Daten auch bei WW wieder zählen und dann kann es hier wieder ganz schnell gehen.
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Starduster
Der Kursanstieg
von Freitag war aus meiner Sicht wegen Zooplus und der Abverkauf nun Rückkehr in vorherige Range.
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Pizzabaecker66
Antwort der IR
"Das Datum ist korrekt, wir haben die Mitteilung allerdings erst gestern erhalten." Wir reden hier also von Verkäufen aus 2020, die wohl zu Kursen unter 10Euro stattgefunden haben.
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Häufig gestellte Fragen zur Westwing Group Aktie und zum Westwing Group Kurs

Der aktuelle Kurs der Westwing Group Aktie liegt bei 13,35 €.

Für 1.000€ kann man sich 74,91 Westwing Group Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Westwing Group Aktie lautet WTWGF.

Die 1 Monats-Performance der Westwing Group Aktie beträgt aktuell 3,93%.

Die 1 Jahres-Performance der Westwing Group Aktie beträgt aktuell 65,74%.

Der Aktienkurs der Westwing Group Aktie liegt aktuell bei 13,35 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 3,93% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Westwing Group eine Wertentwicklung von -1,24% aus und über 6 Monate sind es 41,00%.

Das 52-Wochen-Hoch der Westwing Group Aktie liegt bei 13,90 €.

Das 52-Wochen-Tief der Westwing Group Aktie liegt bei 6,90 €.

Das Allzeithoch von Westwing Group liegt bei 54,20 €.

Das Allzeittief von Westwing Group liegt bei 1,77 €.

Die Volatilität der Westwing Group Aktie liegt derzeit bei 61,70%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Westwing Group in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 227,13 Mio. €

Insgesamt sind 18,8 Mio Westwing Group Aktien im Umlauf.

Westwing Group hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Westwing Group gehört zum Sektor Verkauf, spezialisiert.

Das KGV der Westwing Group Aktie beträgt -27,26.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Westwing Group betrug 444.400.000 €.

Die nächsten Termine von Westwing Group sind:
  • 26.03.2026 - Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 07.05.2026 - Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das erste Quartal 2026
  • 06.08.2026 - Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts 2026
  • 05.11.2026 - Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2026

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Westwing Group geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Westwing Group Aktie und 3 Käufe der Westwing Group Aktie.

Nein, Westwing Group zahlt keine Dividenden.