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Trade Desk Aktie

Aktie
WKN:  A2ARCV ISIN:  US88339J1051 US-Symbol:  TTD Branche:  Medien Land:  USA
36,23 $
-0,90 $
-2,42%
31,211 € 22:00:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
14,63 Mrd. €
Streubesitz
11,14%
KGV
150,68
neu: Nachhaltigkeits-Score
21 %
Index-Zuordnung
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Trade Desk Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

The Trade Desk Inc. ist ein unabhängiger, börsennotierter Anbieter einer Demand-Side-Plattform (DSP) für digitale Werbung mit Fokus auf programmatisches Media-Buying. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ventura, Kalifornien, adressiert vor allem Werbeagenturen, Marken und Datenpartner, die digitale Kampagnen kanalübergreifend planen, aussteuern und optimieren wollen. Im globalen Adtech-Ökosystem nimmt The Trade Desk eine Rolle als technologischer Vermittler zwischen Werbetreibenden und einer Vielzahl von Publishern, Ad Exchanges und Datenanbietern ein. Für erfahrene Anleger ist das Unternehmen vor allem als Hebel auf das strukturelle Wachstum digitaler, datengetriebener Werbung relevant, insbesondere bei Connected TV und adressierbaren Formaten außerhalb der geschlossenen Ökosysteme der Big-Tech-Plattformen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von The Trade Desk basiert auf einer cloudbasierten, selbstbedienbaren Plattform, über die Kunden programmatisch Werbeinventar einkaufen. Die Gesellschaft erwirtschaftet den Großteil ihrer Erlöse als transaktionsabhängige Gebühren auf das über die Plattform laufende Werbevolumen. Diese volumenbasierte Beteiligung schafft eine direkte Kopplung zwischen Plattformnutzung, Kampagnenerfolg und Unternehmensentwicklung. Kern der Wertschöpfung ist die algorithmische Bietlogik im Real-Time-Bidding, die verschiedene Datenquellen zusammenführt, um Zielgruppen granular zu adressieren. Die Plattform aggregiert Inventar aus offenen Exchanges, Private Marketplaces und Direktintegrationen. Für Kunden entsteht Mehrwert durch Reichweite, Transparenz der Media-Kosten, detaillierte Reportingfunktionen und die Möglichkeit, Budgets dynamisch zwischen Kanälen wie Display, Mobile, Video, Audio, Digital Out-of-Home und Connected TV zu allokieren. Durch die Fokussierung auf die Buy-Side vermeidet The Trade Desk Interessenkonflikte, die bei vertikal integrierten Werbeplattformen auftreten können.

Mission und strategische Leitlinien

The Trade Desk formuliert seine Mission darin, die Zukunft der werbefinanzierten, offenen Internetökonomie mitzugestalten und Werbetreibenden mehr Kontrolle, Transparenz und Effizienz zu bieten. Das Unternehmen positioniert sich explizit als Befürworter eines offenen, interoperablen Werbemarkts jenseits geschlossener Walled Gardens. Strategisch bedeutet dies, dass The Trade Desk in Identitätslösungen, Datenschutz-Frameworks und offene Standards investiert, um eine datenschutzkonforme, adressierbare Werbung über verschiedene Publisher und Geräte hinweg zu ermöglichen. Die Mission ist eng verknüpft mit der Unterstützung hochwertiger, vertrauenswürdiger Medieninhalte: Werbung soll Publishern stabile Refinanzierungsmodelle sichern, ohne Nutzererlebnis und Privatsphäre zu kompromittieren. Für das Management fungiert diese Leitlinie als Rahmen für Produktprioritäten, Partnerschaften und Lobbyarbeit in regulatorischen Diskursen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt ist die Demand-Side-Plattform, auf der Agenturen und Marken Kampagnen eigenständig konfigurieren. Zentrale Funktionsblöcke sind Zielgruppenplanung, Inventarauswahl, Gebotsstrategien, Frequenzsteuerung, Brand-Safety-Tools und Attribution. Ergänzend bietet The Trade Desk umfangreiche Datenintegration über sein Data Management Framework, darunter:
  • Anbindung von First-Party-Data der Kunden
  • Integration externer Datenanbieter für demografische, kontextuelle oder verhaltensbezogene Segmente
  • Tools zur Lookalike-Modellierung und Audience-Expansion
Ein wesentliches Produkt ist die Identitätslösung Unified ID 2.0, ein offener Standard, der auf verschlüsselten E-Mail-Identifikatoren basiert und eine Alternative zu Third-Party-Cookies und proprietären IDs großer Plattformen darstellen soll. Im Bereich Connected TV und Advanced TV bietet The Trade Desk spezielle Tools zur Planung und Messung von Reichweiten, Frequency Capping über lineare und digitale Kanäle hinweg sowie Integrationen mit Streaming-Plattformen und TV-Netzwerken. Serviceleistungen umfassen technisches Onboarding, Schulung, strategische Kampagnenberatung und Support für Agenturen, die White-Label- oder Hybrid-Setups nutzen.

Business Units und Plattformschwerpunkte

The Trade Desk berichtet sein Geschäft nicht klassisch nach separaten Business Units, sondern nach Medienkanälen und Kundenkategorien. Operativ lassen sich jedoch mehrere Schwerpunkte differenzieren:
  • Omnichannel-Display und Mobile: Kampagnensteuerung über klassische Banner, Rich Media und In-App-Formate
  • Video und Connected TV: wachstumsstarker Fokusbereich, in dem adressierbare Werbung auf Streaming-Geräten und Smart-TVs ausgebaut wird
  • Audio und Podcast-Werbung: Integration von Streaming-Audio-Plattformen, um digitale Radioreichweiten programmatisch buchbar zu machen
  • Digital Out-of-Home: programmatische Belegung digitaler Außenwerbeflächen mit Echtzeit-Targeting
  • Data- und Identity-Ökosystem: Unified ID 2.0, Data-Partnerschaften und Measurement-Lösungen
Innerhalb dieser Schwerpunkte arbeitet The Trade Desk eng mit globalen Holding-Agenturen, großen Marken und spezialisierten Daten- und Measurement-Partnern zusammen. Die Plattform ist mandantenfähig und ermöglicht Agenturen, eigene Strukturen und Reporting-Hierarchien abzubilden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

The Trade Desk differenziert sich durch seine Fokussierung auf die Buy-Side im offenen Internet und auf technologisch anspruchsvolle Werbekunden. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die starke Ausrichtung auf Connected TV und Premium-Video, wo das Unternehmen frühzeitig strategische Partnerschaften und Integrationen aufgebaut hat. Die Plattform bietet granular konfigurierbare Bietstrategien, transparente Kostenaufschlüsselung und umfangreiche Reporting-Optionen, was sich von weniger transparenten Netzwerken abhebt. Die Architektur ist API-getrieben und für hohe Transaktionsvolumina im Real-Time-Bidding ausgelegt, was Skalierbarkeit und niedrige Latenz unterstützt. Zudem setzt The Trade Desk auf offene Standards und Interoperabilität, etwa durch Unified ID 2.0 und Kooperationen mit unabhängigen Mess- und Verifizierungsanbietern. Dieser Ansatz stärkt die Wahrnehmung als neutraler Technologieanbieter für Agenturen, die ihre eigene Wertschöpfung gegenüber Endkunden sichern wollen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von The Trade Desk sind primär technologischer und ökosystembasierter Natur. Erstens schafft die datengetriebene Optimierung einen Netzwerkeffekt: Je mehr Kampagnen über die Plattform laufen, desto besser werden Algorithmen und Prognosemodelle, was wiederum die Performance für Kunden steigert und die Kundenbindung erhöht. Zweitens entsteht ein Lock-in durch Integrationen in Agenturprozesse, Schnittstellen zu Dutzenden Datenpartnern, Publishern und Measurement-Anbietern. Ein Wechsel der Plattform hätte für große Agenturgruppen erhebliche operative und organisatorische Kosten. Drittens fungiert Unified ID 2.0 als strategischer Moat im Identitätsmanagement: Je breiter dieser Standard im Markt angenommen wird, desto stärker wird die Rolle von The Trade Desk als zentraler Enabler einer post-Cookie-Ökonomie. Zusätzlich wirken Marke, technisches Know-how, langjährige Kundenbeziehungen und ein gut ausgebauter globaler Sales- und Support-Apparat als Schutzmechanismen gegen neue Wettbewerber.

Wettbewerbsumfeld und Vergleich zu Peers

The Trade Desk agiert in einem fragmentierten und wettbewerbsintensiven Adtech-Markt. Zu den direkten unabhängigen Wettbewerbern zählen andere Demand-Side-Plattformen und Omnichannel-Buying-Lösungen. Daneben konkurriert das Unternehmen mit den integrierten Werbesystemen großer Technologiekonzerne, insbesondere den Walled Gardens von Meta, Alphabet und anderen Plattformbetreibern, die proprietäre Inventare und Datenressourcen bündeln. Indirekte Konkurrenz entsteht durch Inhousing-Tendenzen großer Marken, die eigene Tech-Stacks aufbauen oder direkt mit Publishern verhandeln. The Trade Desk versucht, sich durch seine neutrale Position im offenen Internet, die Offenheit gegenüber Drittanbietern und die starke Spezialisierung auf Agenturen und Premium-CTV-Anbieter von diesen Wettbewerbern abzugrenzen. Die Wettbewerbsdynamik ist durch anhaltende Konsolidierung, regulatorische Eingriffe und technologische Paradigmenwechsel geprägt.

Management, Governance und Strategie

The Trade Desk wurde 2009 von Jeff Green und Dave Pickles gegründet. Jeff Green fungiert als Chief Executive Officer und ist die zentrale Figur für Vision, Strategie und Marktpositionierung. Das Management betont langfristige Plattformentwicklung, hohe F&E-Intensität und die Priorisierung von Marktanteilsgewinnen in wachstumsstarken Segmenten wie Connected TV vor kurzfristiger Margenmaximierung. Governance-seitig weist die Gesellschaft eine in den USA verbreitete Struktur mit starker Gründerpräsenz auf, was einerseits strategische Kontinuität bietet, andererseits eine gewisse Machtkonzentration bedeutet. Der strategische Fokus liegt auf:
  • Ausbau der Omnichannel-Fähigkeiten mit Schwerpunkt auf CTV, Audio und Digital Out-of-Home
  • Stärkung von Identity- und Data-Lösungen, um auch ohne Third-Party-Cookies adressierbare Werbung zu ermöglichen
  • Internationale Expansion in Europa, Asien-Pazifik und Lateinamerika
  • Vertiefung von Partnerschaften mit Agentur-Holdings, Medienhäusern und Streaming-Plattformen
Die Strategie zielt darauf ab, The Trade Desk als unverzichtbare Infrastruktur im offenen, werbefinanzierten Internet zu etablieren.

Branchen- und Regionalanalyse

The Trade Desk ist in der globalen Werbe- und Medienbranche tätig, mit Schwerpunkt auf digitaler und programmatischer Werbung. Die Branche befindet sich in einem mehrjährigen Strukturwandel: Budgetverschiebungen von klassischen Medien zu digitalen Kanälen, wachsender Anteil von Connected TV und Streaming-Angeboten, zunehmende Bedeutung von Daten- und Identity-Lösungen sowie strengere Datenschutz- und Wettbewerbsregulierungen prägen das Umfeld. Regional erzielt das Unternehmen einen wesentlichen Teil seiner Aktivität in Nordamerika, verfolgt jedoch eine klare Internationalisierungsstrategie. In Europa sind Datenschutzstandards und regulatorische Anforderungen besonders hoch, was komplexe Compliance- und Produktanpassungen erfordert. Im asiatisch-pazifischen Raum ist der Markt durch hohe Dynamik, starke lokale Plattformanbieter und teilweise abweichende regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Insgesamt profitiert The Trade Desk von der globalen Zunahme programmatischer Budgets, ist aber zugleich von Konjunkturschwankungen, Werbezyklen und branchenspezifischen Risiken in Medien, Technologie und Konsumgütern abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

The Trade Desk entstand 2009 vor dem Hintergrund des aufkommenden Real-Time-Bidding-Ökosystems. Die Gründer brachten frühere Erfahrung aus der Adtech-Branche ein und positionierten das Unternehmen von Beginn an als Technologiepartner für Agenturen, anstatt einen direkten Zugang zum Endkunden zu suchen. In den Folgejahren baute The Trade Desk seine Plattform schrittweise zu einer Omnichannel-Lösung aus, erweiterte das Inventarangebot und integrierte fortlaufend Daten- und Messpartner. Der Börsengang an der NASDAQ Mitte der 2010er-Jahre markierte einen Wendepunkt, der zusätzliche Mittel für internationale Expansion, Produktentwicklung und Akquisitionen bereitstellte. In den letzten Jahren avancierte vor allem Connected TV zur Wachstumssäule, begleitet vom Aufbau von Unified ID 2.0 als zentralem Identitätsstandard. Parallel dazu positionierte sich das Unternehmen öffentlich als Fürsprecher eines offenen Internets und beteiligte sich aktiv an Brancheninitiativen und Diskussionen rund um Datenschutz und kommerzielle Nachhaltigkeit von Qualitätsjournalismus und Premium-Inhalten.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit von The Trade Desk ist die bewusste Distanzierung von walled-garden-ähnlichen Strukturen. Das Unternehmen tritt als Befürworter von Transparenz, Interoperabilität und unabhängigen Messstandards auf, was es in regulatorischen Diskussionen teils als konstruktiven Gesprächspartner positioniert. Gleichzeitig steht die Adtech-Branche im Fokus von Kartell- und Datenschutzbehörden. Themen wie Third-Party-Cookie-Abschaffung, E-Privacy-Regeln, Einwilligungsmanagement, Datenlokalisierung und die Rolle von Identitätslösungen rücken das Geschäftsmodell von The Trade Desk in einen sensiblen regulatorischen Rahmen. Die Abhängigkeit von Partnern wie Browseranbietern, Betriebssystemherstellern und großen Publishern macht das Unternehmen anfällig für Policy-Änderungen dieser Akteure. Zudem unterliegt die Gesellschaft Reputationsrisiken, die aus Debatten über Tracking, Nutzerprofilbildung und zielgerichtete Werbung resultieren. Für konservative Anleger sind diese Besonderheiten bei der Risikoabwägung zentral.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaversion orientierte Investoren ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens partizipiert The Trade Desk am langfristigen Wachstum digitaler und programmatischer Werbebudgets, insbesondere in Connected TV, wo Streaming-Modelle Werbeinventar neu definieren. Zweitens bietet die neutrale Stellung im offenen Internet eine strategische Alternative zu geschlossenen Plattformen und kann Agenturen und Marken bei der Diversifizierung ihrer Mediabudgets unterstützen. Drittens kann Unified ID 2.0 bei breiter Branchenakzeptanz als De-facto-Standard für Identity im offenen Web dienen und damit einen langfristigen Wettbewerbsvorteil erzeugen. Viertens ermöglicht die Plattform aufgrund ihrer Skalierbarkeit hohe operative Hebel, sobald sich Fixkosten über ein wachsendes Transaktionsvolumen verteilen. Für konservative Anleger ist attraktiv, dass The Trade Desk eher als Infrastruktur- und Plattformanbieter im Hintergrund agiert, was bei Erreichen kritischer Masse eine gewisse Stabilität der Kundenbeziehungen begünstigen kann.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die gerade für konservative Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die Abhängigkeit vom Werbemarkt macht das Geschäftsmodell konjunktursensibel; in Rezessionsphasen kürzen Unternehmen häufig Marketingbudgets. Die Adtech-Branche weist traditionell hohe Volatilität, intensiven Preiswettbewerb und rasche technologische Disruptionen auf. Regulatorische Eingriffe im Datenschutz oder Kartellrecht können Tracking-Mechanismen, Datenverfügbarkeit und Geschäftsbeziehungen erheblich verändern. Sollten zentrale Akteure wie große Browser- oder Betriebssystemanbieter technische Restriktionen für Identity-Lösungen verschärfen, könnte Unified ID 2.0 an Wirkung verlieren. Hinzu kommt das strategische Risiko durch marktmächtige Plattformen, die mit eigenen Werbesystemen und exklusivem Inventar Marktanteile binden. Schließlich kann die starke Rolle des Gründer-CEOs sowohl als Stabilitätsfaktor als auch als Konzentrationsrisiko gesehen werden, insbesondere falls strategische Fehlentscheidungen oder Governance-Konflikte auftreten. Konservative Anleger sollten diese technologischen, regulatorischen und zyklischen Unsicherheiten gegen das langfristige Wachstumspotenzial des programmatischen Werbemarktes aufwiegen, ohne auf implizite Garantien oder kurzfristige Kursentwicklungen zu vertrauen.

Kursdaten

Geld/Brief 36,23 $ / 36,27 $
Spread +0,11%
Schluss Vortag 37,13 $
Gehandelte Stücke 2.843.934
Tagesvolumen Vortag 42.478.653 $
Tagestief 36,12 $
Tageshoch 36,355 $
52W-Tief 35,655 $
52W-Hoch 126,20 $
Jahrestief 36,23 $
Jahreshoch 40,89 $

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05.01.26
ARIVA.DE Redaktion


12.03.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Die Trade Desk Inc. hat neue Partnerschaften angekündigt, die ihre Reichweite in der digitalen Werbebranche erweitern und das Umsatzwachstum fördern sollen.
  • Analysten heben hervor, dass die jüngsten Innovationen der Trade Desk im Bereich Künstliche Intelligenz die Effizienz ihrer Werbeplattform steigern und somit die Benutzererfahrung verbessern.
  • Das Unternehmen zeigt eine positive Unternehmensentwicklung im dritten Quartal mit einem Anstieg der Werbeeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.445 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 427,17 $
Jahresüberschuss in Mio. 393,08 $
Umsatz je Aktie 4,82 $
Gewinn je Aktie 0,78 $
Gewinnrendite +13,33%
Umsatzrendite +16,08%
Return on Investment +6,43%
Marktkapitalisierung in Mio. 59.569 $
KGV (Kurs/Gewinn) 150,68
KBV (Kurs/Buchwert) 20,19
KUV (Kurs/Umsatz) 24,38
Eigenkapitalrendite +13,33%
Eigenkapitalquote +48,25%
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Derivate

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Aktienanleihen 1
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 31,15 € -0,86%
31,42 € 16:00
Frankfurt 31,23 € -0,06%
31,25 € 21:55
Hamburg 31,76 € -0,24%
31,835 € 08:16
München 31,805 € 0 %
31,805 € 08:00
Stuttgart 31,26 € -1,78%
31,825 € 21:55
Xetra 31,165 € -1,06%
31,50 € 17:35
L&S RT 31,23 € -1,64%
31,75 € 23:00
NYSE 36,225 $ -2,42%
37,125 $ 21:59
Nasdaq 36,23 $ -2,42%
37,13 $ 22:00
AMEX 36,235 $ -2,45%
37,145 $ 21:46
Wien 31,215 € -1,00%
31,53 € 17:32
Tradegate 31,22 € -2,07%
31,88 € 21:38
Quotrix 31,89 € +0,19%
31,83 € 07:27
Gettex 31,165 € -2,20%
31,865 € 22:57
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
14.01.26 37,13 49,5 M
13.01.26 37,14 105 M
12.01.26 36,90 117 M
09.01.26 37,29 118 M
08.01.26 37,30 73,0 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 37,30 $ -0,46%
1 Monat 36,17 $ +2,65%
6 Monate 80,40 $ -53,82%
1 Jahr 119,68 $ -68,98%
5 Jahre 78,536 $ -52,72%

Unternehmensprofil Trade Desk Inc

The Trade Desk Inc. ist ein unabhängiger, börsennotierter Anbieter einer Demand-Side-Plattform (DSP) für digitale Werbung mit Fokus auf programmatisches Media-Buying. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ventura, Kalifornien, adressiert vor allem Werbeagenturen, Marken und Datenpartner, die digitale Kampagnen kanalübergreifend planen, aussteuern und optimieren wollen. Im globalen Adtech-Ökosystem nimmt The Trade Desk eine Rolle als technologischer Vermittler zwischen Werbetreibenden und einer Vielzahl von Publishern, Ad Exchanges und Datenanbietern ein. Für erfahrene Anleger ist das Unternehmen vor allem als Hebel auf das strukturelle Wachstum digitaler, datengetriebener Werbung relevant, insbesondere bei Connected TV und adressierbaren Formaten außerhalb der geschlossenen Ökosysteme der Big-Tech-Plattformen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von The Trade Desk basiert auf einer cloudbasierten, selbstbedienbaren Plattform, über die Kunden programmatisch Werbeinventar einkaufen. Die Gesellschaft erwirtschaftet den Großteil ihrer Erlöse als transaktionsabhängige Gebühren auf das über die Plattform laufende Werbevolumen. Diese volumenbasierte Beteiligung schafft eine direkte Kopplung zwischen Plattformnutzung, Kampagnenerfolg und Unternehmensentwicklung. Kern der Wertschöpfung ist die algorithmische Bietlogik im Real-Time-Bidding, die verschiedene Datenquellen zusammenführt, um Zielgruppen granular zu adressieren. Die Plattform aggregiert Inventar aus offenen Exchanges, Private Marketplaces und Direktintegrationen. Für Kunden entsteht Mehrwert durch Reichweite, Transparenz der Media-Kosten, detaillierte Reportingfunktionen und die Möglichkeit, Budgets dynamisch zwischen Kanälen wie Display, Mobile, Video, Audio, Digital Out-of-Home und Connected TV zu allokieren. Durch die Fokussierung auf die Buy-Side vermeidet The Trade Desk Interessenkonflikte, die bei vertikal integrierten Werbeplattformen auftreten können.

Mission und strategische Leitlinien

The Trade Desk formuliert seine Mission darin, die Zukunft der werbefinanzierten, offenen Internetökonomie mitzugestalten und Werbetreibenden mehr Kontrolle, Transparenz und Effizienz zu bieten. Das Unternehmen positioniert sich explizit als Befürworter eines offenen, interoperablen Werbemarkts jenseits geschlossener Walled Gardens. Strategisch bedeutet dies, dass The Trade Desk in Identitätslösungen, Datenschutz-Frameworks und offene Standards investiert, um eine datenschutzkonforme, adressierbare Werbung über verschiedene Publisher und Geräte hinweg zu ermöglichen. Die Mission ist eng verknüpft mit der Unterstützung hochwertiger, vertrauenswürdiger Medieninhalte: Werbung soll Publishern stabile Refinanzierungsmodelle sichern, ohne Nutzererlebnis und Privatsphäre zu kompromittieren. Für das Management fungiert diese Leitlinie als Rahmen für Produktprioritäten, Partnerschaften und Lobbyarbeit in regulatorischen Diskursen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt ist die Demand-Side-Plattform, auf der Agenturen und Marken Kampagnen eigenständig konfigurieren. Zentrale Funktionsblöcke sind Zielgruppenplanung, Inventarauswahl, Gebotsstrategien, Frequenzsteuerung, Brand-Safety-Tools und Attribution. Ergänzend bietet The Trade Desk umfangreiche Datenintegration über sein Data Management Framework, darunter:
  • Anbindung von First-Party-Data der Kunden
  • Integration externer Datenanbieter für demografische, kontextuelle oder verhaltensbezogene Segmente
  • Tools zur Lookalike-Modellierung und Audience-Expansion
Ein wesentliches Produkt ist die Identitätslösung Unified ID 2.0, ein offener Standard, der auf verschlüsselten E-Mail-Identifikatoren basiert und eine Alternative zu Third-Party-Cookies und proprietären IDs großer Plattformen darstellen soll. Im Bereich Connected TV und Advanced TV bietet The Trade Desk spezielle Tools zur Planung und Messung von Reichweiten, Frequency Capping über lineare und digitale Kanäle hinweg sowie Integrationen mit Streaming-Plattformen und TV-Netzwerken. Serviceleistungen umfassen technisches Onboarding, Schulung, strategische Kampagnenberatung und Support für Agenturen, die White-Label- oder Hybrid-Setups nutzen.

Business Units und Plattformschwerpunkte

The Trade Desk berichtet sein Geschäft nicht klassisch nach separaten Business Units, sondern nach Medienkanälen und Kundenkategorien. Operativ lassen sich jedoch mehrere Schwerpunkte differenzieren:
  • Omnichannel-Display und Mobile: Kampagnensteuerung über klassische Banner, Rich Media und In-App-Formate
  • Video und Connected TV: wachstumsstarker Fokusbereich, in dem adressierbare Werbung auf Streaming-Geräten und Smart-TVs ausgebaut wird
  • Audio und Podcast-Werbung: Integration von Streaming-Audio-Plattformen, um digitale Radioreichweiten programmatisch buchbar zu machen
  • Digital Out-of-Home: programmatische Belegung digitaler Außenwerbeflächen mit Echtzeit-Targeting
  • Data- und Identity-Ökosystem: Unified ID 2.0, Data-Partnerschaften und Measurement-Lösungen
Innerhalb dieser Schwerpunkte arbeitet The Trade Desk eng mit globalen Holding-Agenturen, großen Marken und spezialisierten Daten- und Measurement-Partnern zusammen. Die Plattform ist mandantenfähig und ermöglicht Agenturen, eigene Strukturen und Reporting-Hierarchien abzubilden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

The Trade Desk differenziert sich durch seine Fokussierung auf die Buy-Side im offenen Internet und auf technologisch anspruchsvolle Werbekunden. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die starke Ausrichtung auf Connected TV und Premium-Video, wo das Unternehmen frühzeitig strategische Partnerschaften und Integrationen aufgebaut hat. Die Plattform bietet granular konfigurierbare Bietstrategien, transparente Kostenaufschlüsselung und umfangreiche Reporting-Optionen, was sich von weniger transparenten Netzwerken abhebt. Die Architektur ist API-getrieben und für hohe Transaktionsvolumina im Real-Time-Bidding ausgelegt, was Skalierbarkeit und niedrige Latenz unterstützt. Zudem setzt The Trade Desk auf offene Standards und Interoperabilität, etwa durch Unified ID 2.0 und Kooperationen mit unabhängigen Mess- und Verifizierungsanbietern. Dieser Ansatz stärkt die Wahrnehmung als neutraler Technologieanbieter für Agenturen, die ihre eigene Wertschöpfung gegenüber Endkunden sichern wollen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von The Trade Desk sind primär technologischer und ökosystembasierter Natur. Erstens schafft die datengetriebene Optimierung einen Netzwerkeffekt: Je mehr Kampagnen über die Plattform laufen, desto besser werden Algorithmen und Prognosemodelle, was wiederum die Performance für Kunden steigert und die Kundenbindung erhöht. Zweitens entsteht ein Lock-in durch Integrationen in Agenturprozesse, Schnittstellen zu Dutzenden Datenpartnern, Publishern und Measurement-Anbietern. Ein Wechsel der Plattform hätte für große Agenturgruppen erhebliche operative und organisatorische Kosten. Drittens fungiert Unified ID 2.0 als strategischer Moat im Identitätsmanagement: Je breiter dieser Standard im Markt angenommen wird, desto stärker wird die Rolle von The Trade Desk als zentraler Enabler einer post-Cookie-Ökonomie. Zusätzlich wirken Marke, technisches Know-how, langjährige Kundenbeziehungen und ein gut ausgebauter globaler Sales- und Support-Apparat als Schutzmechanismen gegen neue Wettbewerber.

Wettbewerbsumfeld und Vergleich zu Peers

The Trade Desk agiert in einem fragmentierten und wettbewerbsintensiven Adtech-Markt. Zu den direkten unabhängigen Wettbewerbern zählen andere Demand-Side-Plattformen und Omnichannel-Buying-Lösungen. Daneben konkurriert das Unternehmen mit den integrierten Werbesystemen großer Technologiekonzerne, insbesondere den Walled Gardens von Meta, Alphabet und anderen Plattformbetreibern, die proprietäre Inventare und Datenressourcen bündeln. Indirekte Konkurrenz entsteht durch Inhousing-Tendenzen großer Marken, die eigene Tech-Stacks aufbauen oder direkt mit Publishern verhandeln. The Trade Desk versucht, sich durch seine neutrale Position im offenen Internet, die Offenheit gegenüber Drittanbietern und die starke Spezialisierung auf Agenturen und Premium-CTV-Anbieter von diesen Wettbewerbern abzugrenzen. Die Wettbewerbsdynamik ist durch anhaltende Konsolidierung, regulatorische Eingriffe und technologische Paradigmenwechsel geprägt.

Management, Governance und Strategie

The Trade Desk wurde 2009 von Jeff Green und Dave Pickles gegründet. Jeff Green fungiert als Chief Executive Officer und ist die zentrale Figur für Vision, Strategie und Marktpositionierung. Das Management betont langfristige Plattformentwicklung, hohe F&E-Intensität und die Priorisierung von Marktanteilsgewinnen in wachstumsstarken Segmenten wie Connected TV vor kurzfristiger Margenmaximierung. Governance-seitig weist die Gesellschaft eine in den USA verbreitete Struktur mit starker Gründerpräsenz auf, was einerseits strategische Kontinuität bietet, andererseits eine gewisse Machtkonzentration bedeutet. Der strategische Fokus liegt auf:
  • Ausbau der Omnichannel-Fähigkeiten mit Schwerpunkt auf CTV, Audio und Digital Out-of-Home
  • Stärkung von Identity- und Data-Lösungen, um auch ohne Third-Party-Cookies adressierbare Werbung zu ermöglichen
  • Internationale Expansion in Europa, Asien-Pazifik und Lateinamerika
  • Vertiefung von Partnerschaften mit Agentur-Holdings, Medienhäusern und Streaming-Plattformen
Die Strategie zielt darauf ab, The Trade Desk als unverzichtbare Infrastruktur im offenen, werbefinanzierten Internet zu etablieren.

Branchen- und Regionalanalyse

The Trade Desk ist in der globalen Werbe- und Medienbranche tätig, mit Schwerpunkt auf digitaler und programmatischer Werbung. Die Branche befindet sich in einem mehrjährigen Strukturwandel: Budgetverschiebungen von klassischen Medien zu digitalen Kanälen, wachsender Anteil von Connected TV und Streaming-Angeboten, zunehmende Bedeutung von Daten- und Identity-Lösungen sowie strengere Datenschutz- und Wettbewerbsregulierungen prägen das Umfeld. Regional erzielt das Unternehmen einen wesentlichen Teil seiner Aktivität in Nordamerika, verfolgt jedoch eine klare Internationalisierungsstrategie. In Europa sind Datenschutzstandards und regulatorische Anforderungen besonders hoch, was komplexe Compliance- und Produktanpassungen erfordert. Im asiatisch-pazifischen Raum ist der Markt durch hohe Dynamik, starke lokale Plattformanbieter und teilweise abweichende regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Insgesamt profitiert The Trade Desk von der globalen Zunahme programmatischer Budgets, ist aber zugleich von Konjunkturschwankungen, Werbezyklen und branchenspezifischen Risiken in Medien, Technologie und Konsumgütern abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

The Trade Desk entstand 2009 vor dem Hintergrund des aufkommenden Real-Time-Bidding-Ökosystems. Die Gründer brachten frühere Erfahrung aus der Adtech-Branche ein und positionierten das Unternehmen von Beginn an als Technologiepartner für Agenturen, anstatt einen direkten Zugang zum Endkunden zu suchen. In den Folgejahren baute The Trade Desk seine Plattform schrittweise zu einer Omnichannel-Lösung aus, erweiterte das Inventarangebot und integrierte fortlaufend Daten- und Messpartner. Der Börsengang an der NASDAQ Mitte der 2010er-Jahre markierte einen Wendepunkt, der zusätzliche Mittel für internationale Expansion, Produktentwicklung und Akquisitionen bereitstellte. In den letzten Jahren avancierte vor allem Connected TV zur Wachstumssäule, begleitet vom Aufbau von Unified ID 2.0 als zentralem Identitätsstandard. Parallel dazu positionierte sich das Unternehmen öffentlich als Fürsprecher eines offenen Internets und beteiligte sich aktiv an Brancheninitiativen und Diskussionen rund um Datenschutz und kommerzielle Nachhaltigkeit von Qualitätsjournalismus und Premium-Inhalten.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit von The Trade Desk ist die bewusste Distanzierung von walled-garden-ähnlichen Strukturen. Das Unternehmen tritt als Befürworter von Transparenz, Interoperabilität und unabhängigen Messstandards auf, was es in regulatorischen Diskussionen teils als konstruktiven Gesprächspartner positioniert. Gleichzeitig steht die Adtech-Branche im Fokus von Kartell- und Datenschutzbehörden. Themen wie Third-Party-Cookie-Abschaffung, E-Privacy-Regeln, Einwilligungsmanagement, Datenlokalisierung und die Rolle von Identitätslösungen rücken das Geschäftsmodell von The Trade Desk in einen sensiblen regulatorischen Rahmen. Die Abhängigkeit von Partnern wie Browseranbietern, Betriebssystemherstellern und großen Publishern macht das Unternehmen anfällig für Policy-Änderungen dieser Akteure. Zudem unterliegt die Gesellschaft Reputationsrisiken, die aus Debatten über Tracking, Nutzerprofilbildung und zielgerichtete Werbung resultieren. Für konservative Anleger sind diese Besonderheiten bei der Risikoabwägung zentral.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaversion orientierte Investoren ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens partizipiert The Trade Desk am langfristigen Wachstum digitaler und programmatischer Werbebudgets, insbesondere in Connected TV, wo Streaming-Modelle Werbeinventar neu definieren. Zweitens bietet die neutrale Stellung im offenen Internet eine strategische Alternative zu geschlossenen Plattformen und kann Agenturen und Marken bei der Diversifizierung ihrer Mediabudgets unterstützen. Drittens kann Unified ID 2.0 bei breiter Branchenakzeptanz als De-facto-Standard für Identity im offenen Web dienen und damit einen langfristigen Wettbewerbsvorteil erzeugen. Viertens ermöglicht die Plattform aufgrund ihrer Skalierbarkeit hohe operative Hebel, sobald sich Fixkosten über ein wachsendes Transaktionsvolumen verteilen. Für konservative Anleger ist attraktiv, dass The Trade Desk eher als Infrastruktur- und Plattformanbieter im Hintergrund agiert, was bei Erreichen kritischer Masse eine gewisse Stabilität der Kundenbeziehungen begünstigen kann.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die gerade für konservative Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die Abhängigkeit vom Werbemarkt macht das Geschäftsmodell konjunktursensibel; in Rezessionsphasen kürzen Unternehmen häufig Marketingbudgets. Die Adtech-Branche weist traditionell hohe Volatilität, intensiven Preiswettbewerb und rasche technologische Disruptionen auf. Regulatorische Eingriffe im Datenschutz oder Kartellrecht können Tracking-Mechanismen, Datenverfügbarkeit und Geschäftsbeziehungen erheblich verändern. Sollten zentrale Akteure wie große Browser- oder Betriebssystemanbieter technische Restriktionen für Identity-Lösungen verschärfen, könnte Unified ID 2.0 an Wirkung verlieren. Hinzu kommt das strategische Risiko durch marktmächtige Plattformen, die mit eigenen Werbesystemen und exklusivem Inventar Marktanteile binden. Schließlich kann die starke Rolle des Gründer-CEOs sowohl als Stabilitätsfaktor als auch als Konzentrationsrisiko gesehen werden, insbesondere falls strategische Fehlentscheidungen oder Governance-Konflikte auftreten. Konservative Anleger sollten diese technologischen, regulatorischen und zyklischen Unsicherheiten gegen das langfristige Wachstumspotenzial des programmatischen Werbemarktes aufwiegen, ohne auf implizite Garantien oder kurzfristige Kursentwicklungen zu vertrauen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 14,63 Mrd. €
Aktienanzahl 449,65 Mio.
Streubesitz 11,14%
Währung EUR
Land USA
Sektor Kommunikation
Branche Medien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,11% Vanguard Group Inc
+6,28% Baillie Gifford & Co Limited.
+5,45% BlackRock Inc
+2,92% Jennison Associates LLC
+2,79% Edgewood Management LLC
+2,58% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+2,52% Geode Capital Management, LLC
+2,00% State Street Corp
+1,76% JPMorgan Chase & Co
+1,70% Brown Advisory Holdings Inc
+1,62% T. Rowe Price Investment Management,Inc.
+0,83% Bank of America Corp
+0,69% Amvescap Plc.
+0,59% Northern Trust Corp
+0,56% NORGES BANK
+0,55% Viking Global Investors LP
+0,49% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,48% Jane Street Group LLC
+0,47% Nuveen, LLC
+0,46% ING Investment Management LLC
+44,98% Weitere
+11,14% Streubesitz

Community-Beiträge zu Trade Desk Inc

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten, dass The Trade Desk seit dem Hoch Ende 2024 stark eingebrochen ist (bis zu −76%), ausgelöst durch einen enttäuschenden Ausblick, Führungswechsel (CFO-Rücktritt, später CRO-Wechsel) und wachsende Wettbewerbssorgen durch Amazon/Alphabet, obwohl Quartalszahlen wie Q2 (Umsatz ~694 Mio. US$, EPS 0,41$) teils die Erwartungen übertrafen.
  • Die Stimmung im Forum ist geteilt: Einige Teilnehmer sehen die Kurskorrektur als antizyklische Kaufchance (Nennungen von Käufen durch Investoren wie Cathie Wood und positive Einschätzungen von Citi), andere warnen vor einem „fallenden Messer“ und verweisen auf Short-Interesse sowie Unsicherheiten durch Partnerschaften und hohe Vergleichswerte.
  • Diskutiert werden zudem operative Treiber und Risiken (Connected TV, Retail Media, Koa AI/Unified ID 2.0), unterschiedliche Bewertungen und Multiples sowie die Frage, ob kommende Quartalszahlen und die neue kommerzielle Führung einen nachhaltigen Turnaround bringen werden.
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unbiassed
Green hält Wort
Die aggressive Konkurrenz des Werbenetzwerks von Alphabet mit Trade Desk über Jahre hinweg hat dieses Unternehmen nicht zurückgehalten. Ich glaube nicht, dass Amazon dies ebenfalls tun wird. Ab dem nächsten Quartal werden die Vergleichszahlen für ein Jahr lang sehr einfach sein. Ich bin gerne bereit, ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwas über 20 für das zu zahlen, was ich nach wie vor als den führenden strukturellen Compounder im Bereich der offenen Internetwerbung betrachte.
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unbiassed
Hat sich doch gelohnt
Never bet against Am.. ähm Jeff Green :) Der Gegenwind hat in der Vergangenheit den Wechsel zu Programmatic aufgrund der Daten, der Kontrolle, der Flexibilität und der Leistung beschleunigt - aber derselbe Gegenwind hat auch die Marktanteilsgewinne von The Trade Desk beschleunigt." Mitbegründer/CEO Jeff Green
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unbiassed
Man verzichtet durch keine
voreilige Markteinführung von Kokai zurzeit auf kurzfristige Umsätze. Liegt sicherlich am Perfektionismus Greens. Durch diesen abgebrochenen Fingernagel erhält man die Chance TTD für 32 FCF und 30 PE Forward zu bekommen. Für ein 20% Compounder.. Elite Unternehmen..
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sit1984
Grund für Abverkauf und Ausblick

Hab schon, danke. Hier steht eigentlich alles, was man wissen muss. 

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unbiassed
Wir haben hier ein Forward PE
von 37 und ein CAGR 3y bei 42%. Das ist selten bei so einem Nischenkönig
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unbiassed
Elite Unternehmen mit einem
Elite Chef. Ein Quartalsausrutscher schmälert die Leistung von Jeff Green nicht im geringsten. Bewertung ist immer noch hoch, aber in meinen Augen zurecht. Mal sehen ob Mr. Market mir noch entgegen kommt, dann würde ich seit Jahren mal wieder nachkaufen
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Tamakoschy
Infos aus dem Call
https://www.cmcmarkets.com/de-de/nachrichten-und-analysen/the-trade-desk-schlechte-interne-zusammenarbeit-aktie-stuerzt-um-33ab
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Tamakoschy
Q4 und Ausssichten schwach
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/THE-TRADE-DESK-INC-31370485/news/Trade-Desk-prognostiziert-Umsatz-im-ersten-Quartal-unter-den-Schatzungen-Aktie-bricht-ein-49039895/ Trade Desk prognostiziert Umsatz im ersten Quartal unter den Schätzungen, Aktie bricht ein Am 12. Februar 2025 um 22:26 Uhr Trade Desk prognostizierte am Mittwoch einen Umsatz für das erste Quartal, der unter den Schätzungen der Analysten lag, was auf eine schwächere Nachfrage nach seinen digitalen Werbedienstleistungen auf dem Markt für vernetztes Fernsehen hindeutet und die Aktie des Unternehmens im erweiterten Handel um mehr als 20% fallen ließ. Die schlechte Prognose des Unternehmens verstärkt die anhaltende Sorge, dass die wirtschaftliche Unsicherheit und die längerfristig höheren Zinsen die Budgets der Kunden und die Werbeausgaben beeinträchtigen. Trade Desk prognostiziert für das erste Quartal einen Umsatz von mindestens 575 Millionen Dollar und liegt damit unter der durchschnittlichen Schätzung der Analysten von 591,8 Millionen Dollar, wie aus den von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht. Die Prognose bezieht sich auf den Zeitraum nach dem Weihnachtsgeschäft, in dem die Analysten erwarteten, dass die Einzelhändler ihre Werbeausgaben verdoppeln würden, wobei der Schwerpunkt auf den politischen Werbeausgaben während der Präsidentschaftswahlen in den USA lag. Das Unternehmen erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 741 Millionen Dollar und verfehlte damit die Schätzung der Analysten von 758,9 Millionen Dollar. "Wir sind enttäuscht, dass wir im vierten Quartal hinter unseren eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind", sagte Jeff Green, Gründer und CEO von Trade Desk. Das Unternehmen hatte im November einen Umsatz von mindestens 756 Millionen Dollar für das vierte Quartal prognostiziert. Trade Desk hat die hochgesteckten Erwartungen der Investoren nicht erfüllt, die im vergangenen Jahr einen Anstieg der Aktien um mehr als 60 % bewirkten, weil sie darauf wetteten, dass das Unternehmen von den in die Online-Werbung fließenden Werbegeldern profitieren würde. Das Unternehmen hilft bei der Bereitstellung von Connected TV-Anzeigen, die über Apps auf Smart-TVs oder Over-the-Top-Geräten auf Streaming-Inhalten angezeigt werden, die im Zuge der Abkehr der Verbraucher vom traditionellen Fernsehen an Bedeutung gewonnen haben. Auf bereinigter Basis verdiente das Unternehmen 59 Cents pro Aktie, verglichen mit der Schätzung von 56 Cents. (Berichterstattung von Arsheeya Bajwa in Bengaluru; Redaktion: Shilpi Majumdar)
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cosmoc
Körnig
Eher nach oben, wenn du noch mitkommen willst ;-)
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Körnig
Ich überlege grade mein Limit etwas
Nach unten zu korrigieren. Die Aktie kann man zwar auf dem Niveau kaufen, aber bis ich dann wieder Kursgewinne feiern kann, könnte es etwas dauern. Im übrigen kaufe ich Upstart bei Schwäche immer mal nach! Damit habe ich schon wirklich gutes Geld gemacht. Da läuft alles rund und ich kann bei dem Wachstum nur davon ausgehen dass das richtig ist. Also in Schwäche kaufen
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Körnig
Habe mal eine Order bei 395€
gesetzt! Erstmal vorsichtig nur 3 Stück. Ich hatte bei ca. 680 € meine Position geschlossen gehabt. Nun sehe ich wieder langsam mehr Chancen und würde mich freuen wenn mit jemandem 3 Aktien zu den oben genannten Konditionen verkauft
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Rotenstein
Heftige Reaktion auf Zahlen
Ich fühle mich auch bedient nach der heftigen Reaktion auf die Zahlen. Letztlich aber sind wir, die wir letztes oder dieses Jahr gekauft haben, ein bekanntes Risiko eingegangen. Es war klar, dass die Aktie fürstlich bewertet war und sie zurückkommen könnte. Dieses Risiko hat sich nun realisiert, und es könnte mit der allgemeinen Marktbewegung noch weiter nach unten gehen. Leute, die schon länger dabei sind, dürften aber immer noch stark im Grünen sein. Die Zahlen waren zwar gut, aber man muss berücksichtigen, dass die Bewertung nur dann berechtigt ist, wenn sich das starke Wachstum weiterhin fortsetzt. Und da hat TTD wohl beim Gewinnwachstum etwas enttäuscht. Was tun? Wahrscheinlich werde ich gar nichts machen. Nicht verkaufen, aber auch nicht nachkaufen. Einfach aussitzen und hoffen, dass. auch einmal wieder andere Tage kommen. Im Äussersten Fall sollte einen die Diversifikation über eine Reihe von Aktien und auch Assetklassen vor der eigenen Dummheit schützen.
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Häufig gestellte Fragen zur Trade Desk Aktie und zum Trade Desk Kurs

Der aktuelle Kurs der Trade Desk Aktie liegt bei 31,2107 €.

Für 1.000€ kann man sich 32,04 Trade Desk Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Trade Desk Aktie lautet TTD.

Die 1 Monats-Performance der Trade Desk Aktie beträgt aktuell 2,65%.

Die 1 Jahres-Performance der Trade Desk Aktie beträgt aktuell -68,98%.

Der Aktienkurs der Trade Desk Aktie liegt aktuell bei 31,2107 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,65% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Trade Desk eine Wertentwicklung von -27,34% aus und über 6 Monate sind es -53,82%.

Das 52-Wochen-Hoch der Trade Desk Aktie liegt bei 126,20 $.

Das 52-Wochen-Tief der Trade Desk Aktie liegt bei 35,66 $.

Das Allzeithoch von Trade Desk liegt bei 141,52 $.

Das Allzeittief von Trade Desk liegt bei 2,20 $.

Die Volatilität der Trade Desk Aktie liegt derzeit bei 68,05%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Trade Desk in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 14,63 Mrd. €

Insgesamt sind 507,2 Mio Trade Desk Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,11% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 17.06.2021 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 17.06.2021 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Trade Desk bei 21%. Erfahre hier mehr

Trade Desk hat seinen Hauptsitz in USA.

Trade Desk gehört zum Sektor Medien.

Das KGV der Trade Desk Aktie beträgt 150,68.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Trade Desk betrug 2.444.831.000 $.

Nein, Trade Desk zahlt keine Dividenden.