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| Geld/Brief | - / 55,20 CHF |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 56,80 CHF |
| Gehandelte Stücke | 43.890 |
| Tagesvolumen Vortag | 3.052.715 CHF |
| Tagestief 54,40 CHF Tageshoch 56,90 CHF | |
| 52W-Tief 39,95 CHF 52W-Hoch 59,70 CHF | |
| Jahrestief 49,50 CHF Jahreshoch 59,20 CHF | |
| Umsatz in Mio. | 208,54 CHF |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 61,18 CHF |
| Jahresüberschuss in Mio. | 77,59 CHF |
| Umsatz je Aktie | 15,02 CHF |
| Gewinn je Aktie | 5,59 CHF |
| Gewinnrendite | +95,80% |
| Umsatzrendite | +37,21% |
| Return on Investment | +30,10% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 584,00 CHF |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 7,52 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 7,21 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 2,80 |
| Eigenkapitalrendite | +95,80% |
| Eigenkapitalquote | +31,42% |
| Faktor-Zertifikate | 2 |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 59,10 € | -3,27% | 61,10 € | 19:30 | |
| Frankfurt | 61,10 € | +1,33% | 60,30 € | 08:08 | |
| Hamburg | 61,80 € | +2,15% | 60,50 € | 08:12 | |
| München | 61,80 € | +2,15% | 60,50 € | 08:10 | |
| Stuttgart | 59,40 € | -3,41% | 61,50 € | 20:18 | |
| L&S RT | 59,70 € | -3,01% | 61,55 € | 20:32 | |
| SIX Swiss Exchange | 55,10 ¤ | -2,99% | 56,80 ¤ | 17:31 | |
| Tradegate | 59,60 € | -3,25% | 61,60 € | 20:31 | |
| Quotrix | 61,80 € | +1,98% | 60,60 € | 07:27 | |
| Gettex | 59,50 € | -3,57% | 61,70 € | 19:43 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 15.04.26 | 56,80 | 3,03 M |
| 14.04.26 | 56,00 | 1,78 M |
| 13.04.26 | 54,90 | 1,74 M |
| 10.04.26 | 54,50 | 1,98 M |
| 09.04.26 | 54,10 | 1,23 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 54,10 CHF | +4,99% |
| 1 Monat | 52,10 CHF | +9,02% |
| 6 Monate | 48,60 CHF | +16,87% |
| 1 Jahr | 41,70 CHF | +36,21% |
| 5 Jahre | 46,80 CHF | +21,37% |
| Marktkapitalisierung | 720,03 Mio. € |
| Aktienanzahl | 12,12 Mio. |
| Streubesitz | 66,59% |
| Währung | EUR |
| Land | Schweiz |
| Sektor | Gesundheit |
| Branche | Biotechnologie |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +33,41% | Weitere |
| +66,59% | Streubesitz |
Stand jetzt gibt es bei Basilea keine angekündigte Dividende. Für das Geschäftsjahr 2025 hat der Verwaltungsrat für die GV vom 15.04.2026 vorgeschlagen, den kumulierten Gewinn von CHF 19.953 Mio. vorzutragen statt auszuschütten.
Das passt zur bisherigen Linie des Unternehmens: In den offiziellen GV-Unterlagen 2025 hat Basilea ausdrücklich erklärt, dass eine Dividendenausschüttung damals nicht im Interesse von Gesellschaft und Aktionären sei, weil Cash für Schuldenabbau, Pipeline-Ausbau und finanzielle Flexibilität gebraucht werde; zugleich hieß es, man wolle die Dividendenfrage regelmäßig neu prüfen.
Basilea Pharmaceutica ist für mich Stand 16.4.2026 kein typischer Hoffnungs-Biotech mehr, sondern ein bereits profitables, cashflow-generierendes Antiinfektiva-Unternehmen mit echter Pipeline. Genau das macht die Aktie interessant: Das operative Fundament ist heute schon da, die eigentliche Fantasie liegt aber in den nächsten klinischen und kommerziellen Schritten. Zum Handelsschluss am 16.4.2026 lag die Aktie bei rund 54.70 CHF, die Marktkapitalisierung bei rund 673.6 Mio. CHF. Basilea selbst bezeichnet sich inzwischen als profitable Commercial-Stage-Biopharmafirma mit rund 190 Mitarbeitern und zwei vermarkteten Antiinfektiva. (Investing.com)
Zur Geschichte: Basilea wurde 2000 als Roche-Spin-off gegründet und ging 2004 an die SIX. Anfangs war das Unternehmen breiter aufgestellt. 2008 kam mit Toctino ein Dermatologieprodukt auf den Markt, 2012 stieg Basilea aus der Dermatologie wieder aus und verkaufte Toctino an GlaxoSmithKline. Danach verlagerte sich das Profil immer stärker zu Antiinfektiva: 2010 kam die Partnerschaft mit Astellas für Cresemba, 2013 die europäische Zulassung von Zevtera, 2015 die Zulassungen von Cresemba in Europa und den USA, 2016 BARDA-Förderung für das US-Programm von Zevtera, 2022 die strategische Entscheidung, sich ausschließlich auf Antiinfektiva zu konzentrieren und die Onkologie zu veräußern, 2023 der Erwerb der Rechte an Fosmanogepix, 2024 die US-Zulassung von Zevtera und 2025 dessen US-Launch sowie die Akquisition der Rechte an ceftibuten-ledaborbactam. Das ist keine kleine Nebenlinie, sondern eine ziemlich stringente strategische Neuaufstellung über viele Jahre. (basilea.com)
Das heutige Geschäftsmodell ist vergleichsweise kapitalarm und für ein Biotech ungewöhnlich vernünftig. Basilea entwickelt und lizenziert Wirkstoffe, bringt sie regulatorisch und klinisch voran und monetarisiert sie dann vor allem über Partner, Royalties, Meilensteine und ausgewählte Lieferumsätze statt über einen voll aufgeblasenen globalen Vertrieb. Genau daraus kommen die besseren Margen und die inzwischen stabile Profitabilität. Der große kommerzielle Anker ist Cresemba. Laut Basilea lagen die globalen In-Market-Sales von Cresemba in den zwölf Monaten bis September 2025 bei 693 Mio. USD, plus 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr; zugleich war Cresemba in diesem Zeitraum das umsatzstärkste gebrandete Antimykotikum für invasive Pilzinfektionen weltweit und hatte in den USA nach Wert einen Marktanteil von 51 Prozent. Zevtera ist zusätzlich wichtig, weil das Produkt seit 2025 im US-Markt läuft und Basilea dort bereits Formulary-Erfolge, Verträge mit großen Einkaufsgemeinschaften und Wiederholungsbestellungen von Kliniken meldet. (basilea.com)
Die 2025er Zahlen sind stark, aber man muss sie sauber lesen. Basilea erzielte 2025 232.4 Mio. CHF Umsatz, davon 111.6 Mio. CHF Royalty Income, 50.8 Mio. CHF Produktumsatz, 32.0 Mio. CHF Meilenstein- und Upfront-Zahlungen und 38.0 Mio. CHF sonstige Erlöse. Das operative Ergebnis lag bei 51.5 Mio. CHF, der Nettogewinn bei 40.2 Mio. CHF, der operative Cashflow bei 62.1 Mio. CHF. Die Kasse stieg auf 162.3 Mio. CHF, die Nettocash-Position auf 86.9 Mio. CHF. Gleichzeitig investierte Basilea 105.9 Mio. CHF in F&E. Der entscheidende Punkt ist aber: Nicht jeder Umsatzfranken hat dieselbe Qualität. Royalties sind der wertvollste, wiederkehrende Kern. Dagegen enthalten die sonstigen Erlöse unter anderem 30.9 Mio. CHF BARDA-bezogene und 4.3 Mio. CHF CARB-X-bezogene Einnahmen, also förder- bzw. aktivitätsabhängige Erlöse. Dazu kamen 32 Mio. CHF Meilensteine und Upfronts. Wer Basilea sauber bewertet, sollte deshalb nicht den Gesamtumsatz eins zu eins als Dauerlaufleistung behandeln, sondern den wiederkehrenden Royalty-Kern und die operative Cash-Conversion höher gewichten. (basilea.com)
Trotzdem ist die Bewertung auf dem aktuellen Niveau nicht teuer. Beim Kurs von rund 54.70 CHF entspricht das etwa dem 16.6-fachen des 2025er EPS von 3.29 CHF. Zieht man die Nettocash-Position ab, landet man grob bei einem Enterprise Value von rund 586.7 Mio. CHF, also ungefähr dem 2.5-fachen des 2025er Umsatzes und dem 11.4-fachen des operativen Ergebnisses. Für ein profitables Spezialpharma-/Biotech-Unternehmen mit realer Pipeline, positiver Nettocash-Position und US-Launch-Fantasie ist das kein hoher Aufschlag. Es ist auch deshalb nicht hoch, weil der Markt die Risiken sehr wohl sieht: Partnerabhängigkeit, mögliche Cresemba-Generika ab 2027/2028 und klinische Ausführung. Aber rein fundamental ist Basilea auf diesem Niveau eher vernünftig bis moderat bewertet als überteuert. (Investing.com)
Die eigentliche Investmentthese für die nächsten fünf bis sieben Jahre liegt in der Pipeline. Fosmanogepix läuft in zwei Phase-3-Studien für invasive Hefe- und Schimmelinfektionen; Basilea erwartet Topline-Ergebnisse in H1 2028 und eine Einreichung kurz danach. Ceftibuten-ledaborbactam soll 2027 in Phase 3 starten, mit Topline-Daten Anfang 2029. Dazu kommt BAL2420, ein neuartiges Antibiotikum, das im März 2026 in die erste Phase-1-Studie gegangen ist; am 9. April 2026 erhielt Basilea dafür weitere 6 Mio. USD CARB-X-Förderung für die klinische Entwicklung. Das ist wichtig, weil Basilea damit nicht nur zwei späte Werttreiber hat, sondern langsam beginnt, eine Plattform zu werden. Managementseitig ist das Ziel klar formuliert: vier kommerzielle Assets bis 2030 und rund 600 Mio. CHF kumulative positive Cashflows aus Cresemba und Zevtera in den nächsten fünf Jahren. (basilea.com)
Die Risiken sind trotzdem real und man sollte sie nicht weichzeichnen. Erstens ist Cresemba heute der ökonomische Hauptmotor. Basilea geht selbst davon aus, dass der US-Markt bis Q4 2027 und Europa bis in die zweite Jahreshälfte 2028 stark bleiben, danach aber erste Generika potenziell Druck machen können. Zweitens ist Zevtera in den USA noch am Anfang; gute Formulary-Wins sind schön, aber daraus muss erst ein tragfähiger Umsatzstrom werden. Drittens bleibt die Firma trotz Profitabilität pipeline- und partnerabhängig. Fördergelder von BARDA und CARB-X sind wertvoll, aber sie ersetzen keinen Markterfolg. Viertens laufen noch die 2027er Wandelanleihen, wenn auch nach Rückkäufen nur noch mit 75.44 Mio. CHF ausstehendem Volumen und bei inzwischen klar stärkerer Bilanz. Das ist handhabbar, aber nicht null. (basilea.com)
Meine Einschätzung ist deshalb klar: Basilea ist qualitativ besser als viele europäische Small- und Mid-Cap-Biotechs, weil hier nicht nur Hoffnung, sondern bereits nachweisbare Ertragskraft vorhanden ist. Im Basisszenario sehe ich die Aktie auf 12 Monate fair eher im Bereich von 65 bis 72 CHF. Das setzt keine Wunder voraus, sondern im Wesentlichen die Fortsetzung des Cresemba-Wachstums, eine saubere Zevtera-US-Rampe und die Bestätigung, dass 2026 die operative Profitabilität wie vom Unternehmen avisiert nochmals um rund 20 Prozent steigen kann. Im bullischen Szenario, also bei anhaltend starkem Cresemba-Momentum, sichtbarer Zevtera-Dynamik in den USA und weiterer De-Risking der Pipeline, halte ich auch 85 bis 95 CHF für vertretbar. Im negativen Szenario, also bei schwächerem US-Rollout von Zevtera, stärkerem Währungsdruck und wachsender Angst vor dem Cresemba-Patentablauf, halte ich 40 bis 45 CHF für realistisch. Diese Kursziele sind meine Bewertungsschätzung auf Basis der heutigen Fundamentaldaten, der Guidance und der bekannten Pipeline-Timings, nicht die Wiedergabe externer Analystenziele. (basilea.com)
Auf Sicht von 5 bis 15 Jahren ist Basilea für mich nur dann wirklich stark, wenn das Unternehmen den Sprung vom erfolgreichen Zwei-Produkt-Haus zur wiederholbar erfolgreichen Antiinfektiva-Plattform schafft. Genau darauf deutet die Strategie hin: fokussierte Antiinfektiva-Expertise, partnerschaftsgetriebenes, kapitalarmes Modell, nicht-verwässernde Fördermittel, frühe und späte Pipeline. Gelingt Fosmanogepix und gelingt danach mindestens ein weiterer neuer Launch, dann kann Basilea trotz später Cresemba-Erosion in eine deutlich größere Ergebnisklasse hineinwachsen. Scheitert diese Übergabe, dann bleibt die Aktie letztlich ein gutes, aber endliches Royalty- und Launch-Modell mit Auslaufdatum. Unterm Strich ist Basilea für mich deshalb kein defensiver Schlafwagen, sondern ein überdurchschnittlich gut aufgestellter Spezialwert mit echter Substanz, gutem Chance-Risiko-Verhältnis und klarer Abhängigkeit von der operativen Exzellenz der Jahre 2026 bis 2029. (basilea.com)
Autor: ChatGPT