80 Kodi-Filialen werden nicht von den neuen Investoren übernommen. 480 Beschäftigten und 40 weiteren in der Zentrale wurde bereits gekündigt. Der Ausverkauf läuft. Er soll Ende Mai, spätestens Ende Juni abgeschlossen sein.
Es liefen allerdings noch Gespräche mit möglichen Investoren, die einzelne dieser Filialen übernehmen und dann unter anderer Marke fortführen wollten, hieß es. Um welche Standorte es sich dabei handeln könnte, teilte das Unternehmen nicht mit.
Insolvenzverfahren am 1. März eröffnet
Die Kodi Diskontläden GmbH hatte im November - wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung - ein Schutzschirmverfahren beantragt. Gründe für die Schieflage waren nach eigenen Angaben eine Kaufzurückhaltung der Kunden sowie deutlich gestiegene Kosten - etwa für Energie, Fracht und Werbung. Das Amtsgericht Duisburg eröffnete das Verfahren zum 1. März 2025 als Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Das 1981 gegründete Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Oberhausen verkauft vor allem Haushaltswaren und Drogerieartikel. Es ist vor allem in Nordrhein-Westfalen vertreten./tob/DP/men
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