Zivilbranche hat großes Interesse an Rüstungszulieferung
BERLIN (dpa-AFX) - Zulieferbetriebe aus dem Zivilbereich haben großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Rüstungsindustrie. Auf der dazu eingerichteten Plattform SVI-Connect hätten sich in den ersten Wochen rund 500 Unternehmen registriert, sagte Lars Kleeberg, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) in Berlin.
Mit der Plattform wollen Verbände und die Bundesregierung sich für eine umfangreichere Beteiligung zusätzlicher Industrieunternehmen an der Rüstungsproduktion starkmachen. Angebot und Nachfrage sollen gezielt zusammengebracht werden ("Matchmaking").
Hans Christoph Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), betonte das Interesse seiner Branche an neuen und zusätzlichen Zulieferern. Allerdings sei für viele der Unternehmen noch ein Weg zu gehen.
Die deutsche Rüstungsbranche hat volle Auftragsbücher, um die Bundeswehr, Nato-Verbündete und die Ukraine auszustatten. Mit Rüstungsausgaben im dreistelligen Milliardenbereich reagiert die Bundesregierung auf die Bedrohung durch Russland. Wiederholt gab es Kritik, dass die Produktion zu langsam hochgefahren werde./cn/DP/jha
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.