World Liberty Financial startet Rückkaufprogramm für WLFI-Token
World Liberty Financial will seinen das Angebot seiner WLFI-Token durch Rückkäufe künftig verknappen. Kann das den Kurs beflügeln?
World Liberty Financial (WLFI) hat angekündigt, künftig sämtliche Gebühren aus der eigenen Liquidität für den Rückkauf und die dauerhafte Vernichtung des WLFI-Tokens einzusetzen.
Dieses Verfahren, in der Branche als „Burn“ bekannt, soll das Angebot reduzieren und so den Kurs des Tokens stützen.
Über den Vorschlag wurde am 19. September 2025 abgestimmt. Dabei stimmten 99,84 Prozent der Teilnehmer für die Maßnahme – nahezu Einstimmigkeit innerhalb der Community.
Ziel des Rückkaufs ist es, die Umlaufmenge der Token zu senken. Diese Verknappung soll in der Theorie den Wert der verbleibenden Einheiten erhöhen und vor allem langfristig orientierte Investoren ansprechen. Kurzfristige Trader dürften von der Maßnahme dagegen weniger profitieren.
In der Finanzwelt sind Rückkäufe kein neues Konzept. Auch klassische Aktiengesellschaften nutzen eigene Gewinne, um Anteile zurückzukaufen. In der Krypto-Welt hat sich dieses Modell ebenfalls etabliert – etwa bei Binance, wo die Börse regelmäßig BNB-Token zurückkauft und verbrennt.
So kontrolliert die Trump-Familie rund 60 Prozent der Anteil von World Liberty Financials Muttergesellschaft WLF Holdco. Eric Trump fungiert offiziell im Verwaltungsrat. Donald Trump hat den Token selbst in den sozialen Medien beworben.
Angesichts der engen Verknüpfungen von WLFI mit der Trump-Familie wurden ethische Bedenken geäußert, etwa im Hinblick auf Interessenkonflikte, mangelnde Transparenz und politische Einflussnahme. Der US-Senat hat bereits Anfragen an das Projekt gerichtet, diese wurden bisher aber zurückgewiesen.
Wer trotz der potenziellen Risiken in WLFI investieren möchte, kann das über Kraken tun. Die Krypto-Börse zählt zu den renommiertesten Adressen am Markt.
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