In der Vergangenheit dauerte die Fragerunde, zu der auch die Deutsche Presse-Agentur eingeladen ist, mehrere Stunden. Im Zentrum dürfte dabei einmal mehr Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen.
Forum als Bühne
Russland nutzt das Forum, um sich der Welt zu präsentieren und der vom Westen angestrebten internationalen Isolation zu trotzen. Zudem gilt das SPIEF als Schauplatz für die Umgehung der Sanktionen gegen die Rohstoffmacht. Moskau selbst bezeichnet die Strafmaßnahmen als illegal. Angesetzt ist unter anderem ein Business-Dialog Russland-USA nach der Wiederannäherung beider Länder unter US-Präsident Donald Trump.
Im vergangenen Jahr besuchten nach Angaben der Organisatoren rund 22.000 Teilnehmer aus 139 Ländern das größte Wirtschaftsereignis des Landes. Kremlchef Putin hält an diesem Freitag - wie jedes Jahr - eine wirtschaftspolitische Rede und beantwortet auf einem Podium Fragen.
Trotz der eingeschränkten Wirtschaftskontakte besuchen viele Unternehmer und Redner aus westlichen Staaten das Forum. Zwar verzeichnet Russland dank Kriegswirtschaft und Rohstoffverkäufen weiterhin ein vergleichsweise hohes Wachstum. Zu schaffen machen dem Land aber eine hohe Inflation und ein hoher Leitzins, der Investitionen teuer macht./mau/DP/jha
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