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Wirtschaftsbau boomt im Osten - öffentlicher Bau schwächelt

POTSDAM/LEIPZIG (dpa-AFX) - Nach mehreren schwierigen Jahren ist die ostdeutsche Baubranche zumindest punktuell im Auftrieb. In den ersten drei Quartalen belief sich das Gesamtauftragsvolumen von Januar bis September 2025 auf insgesamt mehr als 16,8 Milliarden Euro, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,3 Prozent, wie der Bauindustrieverband Ost mitteilte. Dies sei jedoch eher auf einzelne industrielle Großprojekte im Land Brandenburg zurückzuführen, denn auf einen Aufschwung in der Breite, erläuterte, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Robert Momberg.

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Zuwachs bei Wirtschafts- und Wohnungsbau - Rückgang beim öffentlichen Bau

Den stärksten Zuwachs erlebten demnach der Wirtschaftsbau (plus 33,4 Prozent) und der Wohnungsbau (plus 13,9 Prozent). Beim öffentlichen Bau bezifferte sich der Auftragseingang auf 6,0 Milliarden Euro und verfehlte damit sein Vorjahresergebnis nominal um 1,1 Prozent. Dabei sanken die Aufträge im Straßenbau um 10,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. "Das Ergebnis signalisiert eine konjunkturelle Belebung im ostdeutschen Bauhauptgewerbe, getragen von einem starken Wirtschaftsbau bei zugleich dämpfender Wirkung rückläufiger öffentlicher Bauaufträge", betonte Momberg.

Der Umsatz der ostdeutschen Baubetriebe belief sich laut Verband in den ersten drei Quartalen auf 16,2 Milliarden Euro. Das sei ein Plus von 1,2 Prozent. Rechne man bei den Erlösen jedoch den Preisauftrieb mit ein, stehe unterm Strich ein Rückgang von 2,5 Prozent.

Der Bauindustrieverband Ost vertritt die Interessen von 260 Bauunternehmen mit 20.000 Beschäftigten in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt./jan/DP/mis

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