dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1034

Wetterdienst: Juni war außergewöhnlich warm

OFFENBACH (dpa-AFX) - Der diesjährige Juni war zu trocken, zu warm und sehr sonnig. Der Monat reiht sich damit in die vergangenen Junimonate ein: Jeder Juni seit 2010 war zu warm, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen seiner rund 2.000 Messstationen bekanntgab.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Mann mit Smartphone und Tablet (Symbolbild).
Quelle: - © metamorworks / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:

Insbesondere die Sonne leistete laut den Experten Überstunden: rund 277 Stunden schien sie vom Himmel - deutlich mehr als das Soll von 203 Stunden der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Im Vergleich zur Referenzperiode 1991 bis 2020 (216 Stunden) ergab sich eine positive Abweichung von 28 Prozent, teilte der DWD mit. Besonders viel Vitamin D konnte man im Südwesten tanken. Fast 300 Sonnenstunden standen dort zu Buche.

Damit einher gingen auch Hitzewellen. Das Temperaturmittel lag nach Wetterdienstangaben im Juni bei 18,5 Grad und damit um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (15,4 Grad). Selbst im Vergleich mit der aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 (16,4 Grad) ergab sich noch ein deutliches Plus von 2,1 Grad. Insbesondere der Südwesten zeigte sich als Wärmehotspot: Am Oberrhein gab es mehr als zehn heiße Tage über 30 Grad.

Sonne und Hitze ließen allerdings den Regen zu kurz kommen. Mit gerade einmal 61 Litern pro Quadratmeter war der Juni erneut zu trocken. "Damit war es seit Februar der fünfte Monat in Folge, der weniger Niederschlag brachte als im klimatologischen Mittel", berichteten die Experten. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1961 bis 1990 (85 Liter) betrug das Defizit fast ein Drittel, im Vergleich mit der aktuelleren Periode (76 Liter) betrug das Defizit ein Fünftel./lfo/DP/mis


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend