- ProWein hatte 31.000 Besucher, 11.000 weniger als 2022.
- Die Anzahl der Aussteller sank von 4.200 auf 3.400.
- Besucher kamen aus 105 Ländern zur Messe in Düsseldorf.
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Der deutschen Messe macht die Konkurrenzveranstaltung Wine Paris zu schaffen, die im Februar stattgefunden und rund 64.000 Besucherinnen und Besucher sowie 6.500 Aussteller verzeichnet hatte. Während die Wine Paris, die aus einer Zusammenführung von zwei Messen aus Bordeaux und Paris entstand, steigende Zahlen verbucht, geht es bei der ProWein bergab.
Weininstitut mit positivem Fazit
Bei der ProWein-Organisation eingebunden war das Deutsche Weininstitut (DWI), die Marketingorganisation der deutschen Weinbranche. Dessen Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes äußerte sich trotz der gesunkenen Teilnehmerzahlen positiv über die diesjährige ProWein. Das Interesse der Besucher an Weinen aus deutschen Anbaugebieten sei groß gewesen. "Gefragt waren vor allem die frisch-fruchtigen Weiß- und Roséweine, die weltweit im Trend liegen."
Die deutschen Aussteller seien mit dem Messeverlauf zufrieden gewesen. Broyé-Engelkes verwies darauf, dass die Besucher aus 105 Ländern gekommen seien. "Die internationale Weinwelt war in Düsseldorf vertreten."
Jedes Jahr werden in Deutschland nach Angaben des DWI rund 1,5 Milliarden Liter Wein getrunken, im Schnitt entfallen 21,5 Liter auf jeden Ab-16-Jährigen. Deutschlands Weinanbaugebiete sind gut 100.000 Hektar groß, etwa zwei Drittel davon liegen in Rheinland-Pfalz. 43 Prozent des hierzulande getrunkenen Weins kommt aus dem Inland, 57 Prozent aus dem Ausland./wdw/DP/nas
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