- Die Ukraine soll eine Präsidentenresidenz angegriffen haben.
- Die russische Flugabwehr habe alle Drohnen zerstört.
- Gespräche zwischen Russland und den USA laufen weiter.
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte prompt auf die Vorwürfe und wies Lawrows Anschuldigungen als weitere russische Lüge zurück. Er erklärte, dass dies als Vorwand benutzt werde, um russische Schläge auf Regierungsgebäude in Kiew vorzubereiten. Schon in der Vergangenheit sei das Gebäude des Ministerkabinetts angegriffen worden, sagte Selenskyj. Die russischen Behauptungen sind von unabhängiger Seite kaum überprüfbar.
Russland will Position in Verhandlungen überprüfen
Lawrow kündigte eine Reaktion auf die "unüberlegten" Handlungen an, die Ziele für die Vergeltungsschläge in der Ukraine seien bereits festgelegt. Der Minister warf der ukrainischen Führung vor, zu Staatsterror übergegangen zu sein. Mitten in den laufenden Verhandlungen zu einer Beendigung des Krieges werde Russland seine Position überdenken müssen, sagte der Minister.
"Wir weisen darauf hin, dass diese Aktion im Verlauf intensiver Verhandlungen zwischen Russland und den USA zur Beilegung des Ukraine-Konflikts durchgeführt wurde", sagte Lawrow. "Dabei beabsichtigen wir nicht, aus den Verhandlungen mit den USA auszusteigen." Die Ukraine habe mit dem Angriff versucht, den Verhandlungsprozess zu torpedieren, hieß es im Außenministerium.
Vorwürfe wohl auch Thema bei nächstem Telefonat mit Trump
Der mutmaßliche Anschlagsversuch dürfte auch Thema eines in Kürze geplanten weiteren Telefonats von Kremlchef Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump sein. Die beiden Staatschefs hatten bereits am Sonntag telefoniert vor den Verhandlungen Trumps mit Selenskyj. Ein weiteres Gespräch soll bald folgen.
Der ukrainische Präsident hatte mit seiner Weihnachtsansprache in Russland Kritik ausgelöst mit einer Formulierung, dass die Ukrainer "seinen" Tod wünschten. Auch in der Ukraine hatten das viele so verstanden, dass Putin damit gemeint ist. Namentlich erwähnt hatte Selenskyj ihn aber nicht.
Für den russischen Präsidenten stehen in vielen Teilen des flächenmäßig größten Landes der Erde Residenzen zur Verfügung. Außerhalb Moskaus hält sich Putin etwa immer wieder in St. Petersburg auf und in Sotschi am Schwarzen Meer./mau/DP/nas
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