- Jotowa hat laut Prognosen einen knappen Vorsprung.
- Sie könnte rund 35 Prozent der Stimmen erreichen.
- Eine Stichwahl ist für den kommenden Sonntag geplant.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Jotowas Herausforderer Andrej Gjurow folgt den ersten Angaben zufolge mit gut 32 Prozent auf Platz zwei. Sein Abstand könnte damit viel kleiner ausfallen, als Meinungsforscher im Wahlkampf prognostiziert hatten. Der sich konsequent prowestlich positionierende Ökonom wird vom liberal-konservativen, reformorientierten Oppositionslager unterstützt.
Stichwahl könnte folgen
Sollten sich die Prognosen bewahrheiten und das amtliche Endergebnis ähnlich aussehen, wird es eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten geben. Diese ist für den kommenden Sonntag geplant.
Rund 6,5 Millionen Bulgarinnen und Bulgaren waren aufgerufen, ein Staatsoberhaupt für die nächsten fünf Jahre zu wählen.
Der Bewerber der nationalistischen prorussischen Partei Wasraschdane (deutsch: Wiedergeburt), Kostadin Kostadinow, landete nach den ersten Angaben trotz regen Wahlkampfs mit rund 13 Prozent auf Platz drei. Im Europaparlament gehört Wasraschdane zur selben Fraktion wie die AfD.
Amtliche Hochrechnungen werden für Montag erwartet, die Endergebnisse bis zu 48 Stunden nach Wahlschluss./el/DP/he
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