- Wadephul warnt vor wirtschaftlicher Abschottung in Deutschland.
- Die AfD plant einen Ausstieg aus der Eurozone.
- Sefcovic betont die Bedeutung der EU für den Handel.
- Hot or not?
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Die AfD will aus der Eurozone aussteigen und sieht die Europäische Union (EU) extrem kritisch. Nach ihrem starken Abschneiden bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt strebt die Partei dort an die Regierung. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs könnte damit eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei in einem Bundesland an die Macht gelangen.
Wadephul sagte auf die Frage, ob er Auswirkungen auf die internationale Investitionsbereitschaft in Deutschland und Sachsen-Anhalt erwarte, falls das Land von der AfD regiert werde: "Das hoffe ich nicht." Er betonte aber, nur die EU "gibt uns die Möglichkeit, auf dem Weltmarkt für annähernd faire Bedingungen für unsere Industrie zu sorgen. Und deswegen muss jede Gefährdung der Europäischen Union vermieden werden." Wer dafür plädiere, die Eurozone zu verlassen, gefährde den Zusammenhalt in der EU und damit Wohlstand, Sicherheit und Freiheit.
EU-Handelskommissar: Unsere Einheit ist unsere Stärke
Sefcovic sagte zwar, er könne sich für den Fall einer AfD-Regierung in dem Bundesland keine negativen Auswirkungen auf Investitionen in Deutschland oder Sachsen-Anhalt vorstellen. Zugleich wies er aber auf die Herausforderungen der internationalen Handelspolitik hin, bei der mit spitzen Ellbogen und Machtpolitik gekämpft werde. All jene, die über nationale Alleingänge nachdächten, sollten sich vorstellen, wie es wäre, wenn nicht die EU als Schwergewicht verhandele, sondern wenn Sachsen-Anhalt oder auch eine große Volkswirtschaft wie Deutschland dies auf eigene Faust tun müssten. "Unsere Einheit ist unsere Stärke", sagte der EU-Kommissar./bk/DP/stw
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