- Die Senkung der Luftverkehrssteuer beginnt am 1. Juli 2026.
- Der Luftverkehrsstandort Deutschland hat ein Wettbewerbsproblem.
- Die Airlines entscheiden selbst über ihre Marktangebote.
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"Der Luftverkehrsstandort Deutschland hat ein Wettbewerbsproblem. Wir sind beim Passagieraufkommen lediglich bei knapp 90 Prozent des Vor-Corona-Niveaus. Andere Länder liegen bei 110 Prozent. Heißt: Es werden keine Flüge eingespart, sie finden nur woanders statt", sagte Schnieder.
"Airlines entscheiden selbst"
"Die Airlines entscheiden selbst, mit welchen Angeboten sie an den Markt gehen. Für uns ist wichtig, dass sie in Deutschland bleiben und ihre Flugzeuge hier stationieren sowie im Interesse des Wirtschaftsstandortes Deutschland und der Fluggäste ein verlässliches Streckennetz von und zu deutschen Flughäfen sicherstellen."
Der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV, Ralph Beisel, stimmte Schnieder zu: "Einen Automatismus für sinkende Ticketpreise gibt es nicht", teilte er mit. Die Absenkung der Luftverkehrsteuer sei vor allem eine Maßnahme zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland. "Entscheidend ist, dass Airlines den Hochsteuerstandort Deutschland wieder häufiger anfliegen."
Die in Aussicht gestellte Absenkung reiche dafür nicht: "Nur wenn in den Folgejahren weitere Reduzierungen staatlicher Abgaben, Gebühren und Steuern erfolgen, werden Airlines wieder neue Flugzeuge an deutschen Flughäfen stationieren und zusätzliche Strecken aufnehmen."/ah/DP/he
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