Der Wert der fleischlosen Waren beträgt für vergangenes Jahr 647,1 Millionen Euro und damit 10,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Fleischersatzprodukte sind also im Durchschnitt teurer geworden. Rechnerisch wurden 2024 pro Kopf 1,5 Kilogramm Fleischersatzprodukte in Deutschland hergestellt.
Fleischbranche noch deutlich größer
Im Vergleich zur herkömmlichen Fleischproduktion fällt der neue Zweig alternativer Produkte allerdings noch klein aus. Die Industrie hat trotz eines leichten Rückgangs (-1,1 Prozent) Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 44,3 Milliarden Euro hergestellt, knapp 70 Mal mehr als bei den Alternativen.
Vor allem wegen der verstärkten Nachfrage nach Geflügel ist der Fleischkonsum in Deutschland im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen, auf nunmehr 53,2 Kilogramm pro Person im Jahr. 2023 waren es 300 Gramm weniger. Das hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung berichtet./ceb/DP/jha
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