Jeder regulierte Dollarstablecoin braucht eine solide Reserve, also Cash, kurzfristige US-Staatsanleihen oder vergleichbar liquide Anlagen. Mehr als 80 Prozent der Reserven des Sektors stecken daher laut neuen Berichten bereits in Treasuries und Repo-Geschäften. Damit werden Stablecoin-Emittenten wie Tether oder Circle zu relevanten Abnehmern kurzlaufender US-Schulden. Und: Je größer der Krypto-Sektor wird, desto stärker profitiert Washington von dieser zusätzlichen Nachfrage.
Heikel könnte die Sache dann werden, wenn sich der Kapitalstrom einmal umkehrt. Solange immer neues Geld in Stablecoins fließt, landen große Teile davon fast automatisch in kurzlaufenden US-Staatsanleihen und geben der US-Regierung damit einen zusätzlichen Käufer an die Hand. Kommt es aber in einer Stressphase zu massenhaften Rückgaben, müssten die Emittenten wohl auch Treasuries auf den Markt werfen.

Was heute also wie eine willkommene Stütze für das US-Finanzsystem aussieht, könnte in einem anderen Marktumfeld selbst zum Problem werden, zumal die Vereinigten Staaten angesichts ihrer Schuldenlast ohnehin nervös auf jede Verschiebung bei der Nachfrage nach Staatsanleihen blicken. Mehr über die neuesten Pläne des Stablecoin-Königs Tether lest ihr hier: “Tether enthüllt brandneuen Dollarstablecoin“.
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