Jobdaten des Arbeitsmarktdienstleisters ADP sorgten nur kurz für Kursausschläge. Die Privatwirtschaft hatte im Juni erstmals seit gut zwei Jahren Arbeitsplätze abgebaut. Analysten wurden davon überrascht; sie hatten einen erneuten Stellenaufbau erwartet.
Die Daten deuteten auf einen auch insgesamt schwächelnden Arbeitsmarkt hin, schrieb Analyst Abiel Reinhart von der Bank JPMorgan. Bereits seit Jahresbeginn hätten sich die von ADP gemeldeten Daten recht stetig verschlechtert. Am Donnerstag wird der offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung veröffentlicht.
Der Arbeitsmarkt spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed und damit auch für den Anleihenmarkt. Die Fed hatte zuletzt die Zinsen nicht angetastet. Die Zoll- und Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Monaten für große Verunsicherung gesorgt./la/jha/
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