Das Thema Zölle bestimmt weiter das Geschehen an den Finanzmärkten. "Äußerungen von US-Präsident Trump, dass in zwei bis drei Wochen niedrigere Zölle gegen China gelten werden, und ein Plan, Autohersteller von einem Teil der Zölle zu verschonen, schüren die Sicht, dass der Scheitel der Zollwelle durchschritten ist", schreiben Experten der Dekabank. "Eine Beilegung des Konflikts mit China erscheint allerdings auf absehbare Zeit unrealistisch."
Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen uneinheitlich aus. So sind die Auftragseingänge für langlebige Güter im März deutlich stärker als erwartet gestiegen. "Zwar gibt es aufgrund der Zollpolitik hinsichtlich der weiteren Perspektiven des Verarbeitenden Gewerbes Verunsicherung, zunächst aber scheint die wirtschaftliche Verfassung der US-Industrie solide", schreiben die Experten der Helaba. Enttäuscht haben hingegen Zahlen vom Immobilienmarkt. So sind die Verkäufe bestehender Häuser im März stärker als erwartet gefallen. Es war der deutlichste monatliche Rückgang seit 2022./jsl/he
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