MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die demokratische US-Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat der Regierung unter US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Welt in ein autoritäres Zeitalter führen zu wollen. Man erlebe gerade, wie die Regierung die transatlantische Partnerschaft auseinanderreiße und alle demokratischen Normen über den Haufen werfe, sagte Ocasio-Cortez auf der Münchner Sicherheitskonferenz. "Sie wollen die Vereinigten Staaten aus der ganzen Welt zurückziehen, damit wir in ein Zeitalter des Autoritarismus eintreten können."
Globale Partnerschaften müssten dem einen Riegel vorschieben, mahnte Ocasio-Cortez. Sie und viele andere seien hier, um zu zeigen, dass man bereit sei für ein nächstes Kapitel: "nicht um die Welt in Isolation zu stürzen, sondern um unsere Partnerschaft zu vertiefen und unser Engagement für die Integrität unserer Werte zu verstärken", sagte die Kongressabgeordnete.
Man befinde sich zwar aktuell in einer neuen Zeit. Das bedeute jedoch nicht, dass die Mehrheit der Amerikaner bereit sei, sich von einer regelbasierten Ordnung abzuwenden und das Bekenntnis zur Demokratie aufzugeben./ctt/DP/he
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