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UN-Klimakonferenz am Amazonas sucht Wege aus der Klimakrise

BELÉM (dpa-AFX) - In der brasilianischen Millionenstadt Belém im Amazonasgebiet beginnt am Montag die 30. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen. Die Gastgeber erwarten rund 50.000 Teilnehmer. Mehr als 190 Staaten beraten zwei Wochen lang, wie die Klimakrise und ihre fatalen Folgen eingedämmt werden können. Dies sind zum Beispiel häufigere und heftigere Dürren, Stürme, Waldbrände und Überschwemmungen. Zudem geht es um Forderungen armer Staaten nach mehr Geld, um sich an diese lebensfeindlicheren Bedingungen anzupassen.

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Protestler fordern ein Handeln gegen die Klimaerwärmung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Das Mammuttreffen findet zehn Jahre nach dem als historisch bejubelten Pariser Klimaabkommen statt. Damals hatte die Staatengemeinschaft verabredet, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das ist gescheitert, wie UN-Generalsekretär António Guterres auf einem vorgeschalteten Gipfel vor Dutzenden Staats- und Regierungschef als "bittere Wahrheit" festhielt. Die 1,5-Grad-Grenze werde spätestens zu Beginn der 2030er Jahre befristet überschritten - dies sei ein "moralisches Versagen und tödliche Fahrlässigkeit". Laut aktueller UN-Prognose steuert die Welt mit ihrer aktuellen Klimapolitik auf 2,8 Grad Erwärmung zu.

Bundeskanzler Friedrich Merz war am Freitag bei dem Klimagipfel. Der CDU-Chef forderte eine "globale Kraftanstrengung" im Kampf gegen die Erderwärmung und sagte neue Finanzmittel für den Schutz des tropischen Regenwalds zu. An einem neuartigen Milliardenfonds, der die Abholzung in Ländern wie Brasilien oder Kongo bremsen soll, werde sich Deutschland mit einem "namhaften Betrag" beteiligen./toz/DP/mis


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