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UN-Bericht: Mehr Risiken für Ältere durch Klimawandel

NAIROBI (dpa-AFX) - Ein Bericht des UN-Umweltprogramms (Unep) sieht ein zunehmendes Risiko für ältere Menschen durch die Folgen des Klimawandels. Das gilt besonders für Extremwetterereignisse.

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Protestler fordern ein Handeln gegen die Klimaerwärmung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Hitzewellen gehörten neben Überschwemmungen zu den häufigsten und tödlichsten Folgen des Klimawandels, sagte Unep-Exekutivdirektorin Inger Andersen. "Wir müssen auf die Risiken vorbereitet sein, die diese Auswirkungen mit sich bringen, insbesondere für die Schwächsten der Gesellschaft, darunter ältere Menschen."

Etwa 85 Prozent mehr Hitze-Todesfälle seit 1990er Jahren

Dem Bericht zufolge sind die jährlichen hitzebedingten Todesfälle unter älteren Menschen seit den 1990er Jahren um schätzungsweise 85 Prozent gestiegen. Ältere Menschen - insbesondere jene, die unter chronischen Erkrankungen oder Gebrechlichkeit leiden sowie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, - seien besonders anfällig für hitzebedingte Gesundheitsprobleme, darunter Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Außerdem sei die Sterberate in dieser Gruppe erhöht.

Insbesondere die Verbindung von Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit, die bereits jetzt bei Hitzewellen in einigen tropischen Regionen beobachtet werde, sei gefährlich, heißt es. Problematisch sei zudem die Aufheizung von Städten, zumal der Anteil der städtischen Bevölkerung weltweit steige./czy/DP/men

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