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UN: Angriffe in der Ukraine treffen immer mehr Zivilisten

KIEW (dpa-AFX) - Die Zahl der bei russischen Angriffen verletzten ukrainischen Zivilisten hat nach UN-Angaben im Juni den höchsten Stand seit drei Jahren erreicht. 232 Personen seien getötet und 1.343 weitere verletzt worden, teilte die Menschenrechtsmission der Vereinten Nationen mit. Zuletzt war die Zahl der Verletzten im Mai 2022 höher gewesen, wenige Monate nach Kriegsbeginn. Bei den Toten war die Opferzahl im Juni der höchste Stand seit fast einem Jahr.

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Die Flagge der Ukraine.
Quelle: - pixabay.com:

Die meisten Zivilisten, etwas mehr als 50 Prozent, sind dem Bericht zufolge durch Angriffe mit Raketen und Drohnen im ukrainischen Hinterland zu Schaden gekommen, also nicht in unmittelbarer Nähe der Front. Dies sei durch eine Verzehnfachung der vom russischen Militär eingesetzten Raketen und Drohnen verursacht worden. Nur zwei Prozent der Zivilisten seien dabei in russisch kontrollierten Gebieten verletzt oder getötet worden.

Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 haben die UN dem Bericht zufolge etwas mehr als 13.500 getötete und über 34.100 verletzte Zivilisten erfasst. Die UN-Beobachter gehen dabei von höheren Dunkelziffern aus, da sie zu den inzwischen von Russland kontrollierten Gebieten in der Ostukraine keinen Zugang haben./ast/DP/men


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