- LyondellBasell steigerte Erlöse um 19,8 % auf 9,18 Mrd. USD.
- Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 4,30 USD.
- Der Nettogewinn stieg von 115 auf 559 Millionen USD.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Max Gross BASF-Rivale LyondellBasell steigert sich deutlich
Bereits am Mittwoch hat Chemieriese BASF Investoren Einblick in seine Bücher gewährt und durchaus zufriedenstellende Quartalszahlen vorgelegt. Ihm folgte am Freitagmittag Mitbewerber LyondellBasell, der ebenfalls überzeugen konnte. Die im Rahmen des Iran-Krieg stark gestiegenen Ölpreise erwiesen sich für das US-amerikanisch-niederländische Gemeinschaftsunternehmen als Rückenwind.
Gegenüber dem Vorjahresquartal legten die Erlöse um 19,8 Prozent auf 9,18 Milliarden US-Dollar zu. Damit wurden die Erwartungen der Analystinnen und Analysten zwar um 110 Millionen US-Dollar verfehlt, allerdings präsentierte sich LyondellBasell auf der Ertragsseite umso stärker. Der bereinigte Gewinn in Höhe von 4,30 US-Dollar je Aktie lag um 88 Cent über den zuvor abgegebenen Schätzungen.
Während sich der operative Ertrag (EBITDA) von 606 Millionen US-Dollar auf 1,252 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt hat, legte der Nettogewinn sogar um fast das Fünffache zu. Hier konnte sich der Konzern von 115 auf 559 Millionen US-Dollar steigern, was eine stark verbesserte Ertragsbasis bedeutet.
Laut Unternehmensangaben sorgte vor allem ein starkes Nordamerikageschäft sowie die Fähigkeit des Konzerns, seine Lieferketten rasch umgestellt zu haben, für das gute Abschneiden in einem sonst geopolitisch und makroökonomisch herausfordernden Umfeld.

Aktie nach Korrektur auf Erholungskurs
Bei Anlegerinnen und Anlegern sorgte der Umsatzsprung sowie der deutlich verbesserte Ertrag für Beifall für das Unternehmen. In der US-Vorbörse legte das Papier um bis zu 4 Prozent zu. Damit baut die Aktie ihre in diesem Jahr starken Kursgewinne von bislang +40 Prozent weiter aus. Im deutschen Leitindex DAX wollten sich die Anteile von BASF (BASF Aktie) aber nicht anstecken lassen. Sie handelten vor dem Wochenende weitgehend unverändert.
Die positive Kursreaktion dürfte etwas Druck aus dem seit Ende März anhaltenden Abwärtstrend nehmen. Während sich der Unterstützungsbereich um 60 US-Dollar zuletzt bewähren konnte handelt die Aktie vor dem Wochenende mit der Chance, die 50-Tage-Linie zurückzuerobern und damit ein prozyklisches Kaufsignal zu generieren. Das ist nötig, um anschließend auch die Oberkante des Abwärtstrendkanals attackieren zu können.
| | 29.07.26 - ARIVA.DE Redaktion |
Fazit: Die Aktie hat jetzt etwas mehr zu bieten als BASF
Mit Blick auf die Unternehmensbewertung hat LyondellBasell gegenwärtig viel zu bieten. Für 2026 steht ein KGVe von 6,5 zu Buche, in Erwartung sinkender Ölpreise veranschlagen Analystinnen und Analysten das Gewinnvielfache im kommenden Jahr auf 8,4 – auch das ist noch ein günstiger Wert. Die Dividendenrendite soll sich in beiden Jahren auf etwa 4,6 Prozent belaufen. Das ist gegenüber BASF (4,5 Prozent) konkurrenzfähig.
Da die Ludwigshafener mit deutlich höheren Gewinnvielfachen (19,1 für 2026 und 19,5 für 2027) gehandelt werden, ist aus einer Bewertungsperspektive LyondellBasell die bessere Wahl für Anlegerinnen und Anleger, die eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite sowie Exposure gegenüber der Chemie-Branche erhalten wollen.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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