- 45 Prozent der Befragten haben Probleme mit Preisen.
- Lebensmittelpreise sind seit 2020 um über 35 Prozent gestiegen.
- Die Umfrage wurde im November mit 1.002 Personen durchgeführt.
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Verbandschefin Ramona Pop sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Eine gesunde Ernährung wird immer mehr zu einer Frage des Geldbeutels. Das darf nicht sein." Besonders Menschen mit geringem Einkommen machten hohe Preise zu schaffen. Die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen in der Gastronomie zum 1. Januar 2026 werde auch nicht dazu führen, dass die Menschen mehr Geld im Portemonnaie haben. Profitieren würden vor allem Fast-Food-Ketten.
Skepsis fürs neue Jahr
Allgemein gibt es der Umfrage zufolge viel Skepsis bei den Erwartungen aus Verbrauchersicht. Wenn sie an ihre persönliche Situation als Verbraucherin und Verbraucher denken, blicken demnach 52 Prozent "eher negativ" auf das neue Jahr. "Eher positiv" schauen 47 Prozent voraus. Für die Umfrage befragte das Institut Forsa vom 12. bis 14. November 1.002 Menschen ab 18 Jahren.
Verbraucherschützerin Pop erläuterte, die Lebensmittelpreise seien seit 2020 um mehr als 35 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung dürfe dabei nicht länger tatenlos zusehen. Sie müsse eine Beobachtungsstelle einrichten, die Kosten und Preise entlang der Kette von der Landwirtschaft bis in die Regale erfasst. "So lassen sich unfaire Preistreiber aufdecken, denn die hohen Preise lassen sich nicht allein durch gestiegene Produktionskosten erklären."/sam/DP/he
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