Twenty One Capital kauft Bitcoin für 458 Millionen US-Dollar
Der neue Strategy-Rivale lässt den Worten Taten folgen und erwirbt 4.812 Bitcoin. Wird die BTC-Strategie von Twenty One zur Gefahr für Saylor?
Über Jahre hinweg war Michael Saylor mit Strategy (ehemals MicroStrategy) die unangefochtene Nummer 1 unter den Corporate Bitcoin Holdern. Der erste große BTC-Kauf von Twenty One Capital zeigt, dass es nun erstmals einen echten Rivalen gibt.
Wie ein SEC-Dokument bestätigt, hat das Unternehmen unter Führung von Jack Mallers beachtliche 4.812 BTC im Wert von 458 Millionen US-Dollar erworben. Die von Tether, Cantor Fitzgerald und SoftBank unterstützte Bitcoin-Firma leitet damit eine neue Ära ein.
Nach dem Vorbild von Strategy will man fortan aggressiv BTC akkumulieren. “Wir sind nicht hier, um den Markt zu schlagen, wir sind hier, um einen neuen Markt zu schaffen. Eine öffentliche Aktie, gebaut von Bitcoinern für Bitcoiner”, hatte CEO Mallers seine Mission erklärt. Er leitet zugleich die beliebte Krypto-Plattform Strike.
Ursprünglich hatte Stablecoin-Platzhirsch Tether die Bitcoin gekauft. Der USDT-Emittent und Mehrheitsaktionär von Twenty One Capital leitete die Coins dann an das erst vor wenigen Wochen ins Leben gerufene Unternehmen weiter.
Zusammen mit dem “Bitcoin-Startkapital” hält Twenty One, auch als XXI bekannt, nun bereits 36.312 BTC im Wert von 3,74 Milliarden US-Dollar. Damit wird die Firma fast aus dem Stand heraus drittgrößter Corporate Holder nach Strategy und MARA Holdings.
Bitcoin-Pionier Max Keiser bezeichnet den Trend der immer stärker um sich greifenden BTC-Strategie als Saylorisierung. Er meint: “Twenty One Capital stackt nicht einfach nur Sats – es führt einen Generationswechsel in der Kapitalallokation von Unternehmen an.”
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