Trump schürt Hoffnungen auf Iran-Deal – folgt jetzt die Krypto-Relief-Rallye?

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Die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten sorgt am Dienstag für Gesprächsstoff am Krypto-Markt. Ende vergangener Woche hatten sich die USA und der Iran über ein mögliches Abkommen angenähert. Für Aufmerksamkeit sorgte nun ein Post von Donald Trump, wonach Teheran einer Vereinbarung zugestimmt haben soll, keine Atomwaffen zu entwickeln. Auch Meldungen über eine womögliche Zahlung der USA an den Iran in Höhe von 300 Millionen US-Dollar machten die Runde.

"Iran has agreed to never have a Nuclear Weapon! Also, the story that the U.S. is paying Iran 300 million Dollars is Fake News, put out by the Dumocrats!!!" – President Donald J. Trump pic.twitter.com/Y9N9QWUqKm

Trotz der diplomatischen Signale bleibt die Unsicherheit hoch. In der Vergangenheit schienen die Verhandlungen mehrfach kurz vor einem Abschluss zu stehen, zu einem endgültigen Deal kam es jedoch nie.

Krypto-Anleger bleiben vorsichtig

Nachdem Bitcoin gestern kurzzeitig über 67.000 US-Dollar gestiegen war, gab die größte Kryptowährung über Nacht wieder nach. Aktuell notiert Bitcoin bei 66.000 US-Dollar und liegt damit 0,35 Prozent im Plus. Ethereum steigt um 2,59 Prozent auf 1.762 US-Dollar. XRP legt um 3,16 Prozent auf 1,23 US-Dollar zu. Solana notiert bei 73,47 US-Dollar und gewinnt 3,51 Prozent.

An den Spot ETFs zeigte sich gestern ein gemischtes Bild. Die Bitcoin ETFs verzeichneten Abflüsse in Höhe von 64,09 Millionen US-Dollar. Die Ethereum ETFs verbuchten hingegen Zuflüsse von 22,50 Millionen US-Dollar. Auch die XRP ETFs konnten Kapital anziehen und verzeichneten Zuflüsse von 2,82 Millionen US-Dollar.

Gold konnte ebenfalls zulegen und steigt um 0,21 Prozent auf 4.317 US-Dollar. Am Ölmarkt setzte sich der jüngste Abverkauf fort. In den vergangenen fünf Tagen ist der Ölpreis um 10,53 Prozent gefallen und handelt wieder bei knapp 80 US-Dollar.

Eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen spielt zudem die Straße von Hormus. Sie gilt als eine der wichtigsten Transportstrecken für den weltweiten Ölhandel. Neben der Atomfrage gehört die Zukunft der Handelsroute zu den zentralen Themen der Gespräche zwischen den USA und dem Iran.



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