POTSDAM (dpa-AFX) - Die Polizei setzt nach der Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Attacken auf die Stromversorgung in drei Bundesländern ihre Ermittlungen fort. "Derzeit liegen uns keine Hinweise darauf vor, dass es hier weitere Täter gibt", sagte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg, Beate Kardels, der Deutschen Presse-Agentur. "Nichtsdestotrotz ist das natürlich auch der weitere Bestandteil der Ermittlung, um das in Gänze auszuschließen."
Für dich zusammengefasst:
Die Polizei ermittelt nach Festnahme eines Tatverdächtigen.
Ein 48-Jähriger wurde mit Sprengmitteln festgenommen.
Er soll Angriffe auf Stromversorgung in drei Bundesländern verübt haben.
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hatte zuvor einen 48-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen in der Nähe des Umspannwerks Weisweiler bei Aachen festgenommen. Er hatte laut Polizei bei der Festnahme weitere Sprengmittel bei sich, in einem Zelt in der Nähe seien weitere Sprengmittel gewesen. Er soll für mehrere Angriffe auf die Stromversorgung in Brandenburg, NRW und Sachsen verantwortlich sein.
Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt wegen des Verdachtes des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen des Verdachts der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) hatte von einem "fehlgeleiteten Einzeltäter" gesprochen./vr/DP/nas
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