Ähnlich wie der Branchenprimus Strategy verfolgt Strive das Ziel, seine Bitcoin-Bestände langfristig auszubauen. Dafür nutzt das börsennotierte US-Unternehmen unter anderem den Kapitalmarkt, um sich durch die Ausgabe neuer Wertpapiere zusätzliche finanzielle Mittel zu beschaffen. Anleger können so über die Strive-Aktie indirekt an der Entwicklung von Bitcoin teilhaben, ohne die Kryptowährung selbst besitzen zu müssen.
Weitere Optionsscheine im Umfang von 15,3 Millionen US-Dollar sind zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht eingelöst worden. Die Frist dafür endet allerdings am heutigen Dienstagabend um 23 Uhr deutscher Zeit.
Darüber hinaus gab CEO Matt Cole eine Änderung bei den Vorzugsaktien mit dem Börsenkürzel SATA bekannt. Demnach hat Strive jetzt einen Mindestausgabepreis von 100 US-Dollar verbindlich in den maßgeblichen Unternehmensdokumenten verankert. Damit soll verhindert werden, dass neue Vorzugsaktien zu einem niedrigeren Preis ausgegeben werden und bestehende Anleger dadurch Nachteile erleiden.
Allerdings ist das Geschäftsmodell nicht ohne Risiken. Da Strive einen erheblichen Teil seines Vermögens in Bitcoin hält, können größere Kursverluste den Wert der Unternehmensreserven deutlich reduzieren. Zudem hängt die weitere Expansion davon ab, zu welchen Konditionen sich das Unternehmen neues Kapital beschaffen kann.
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