dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 348

SPD warnt vor Aufweichen der Krankenhausreform

BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD im Bundestag warnt vor Bund-Länder-Beratungen über Nachsteuerungen bei der Krankenhausreform vor einem Verwässern zentraler Ziele. Die Reform sei "kein Wunschkonzert für Klientel-Interessen, sondern ein strukturpolitischer Kraftakt für mehr Qualität, Entkommerzialisierung und Versorgungssicherheit", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christos Pantazis, der Deutschen Presse-Agentur. "Wer diesen Kurs jetzt aufweichen will, stellt sich gegen die Patientinnen und Patienten."

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern

Pantazis mahnte mit Blick auf Forderungen unionsgeführter Länder: "Wir leisten uns eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, ohne eines der besten zu sein." Dieses Auseinanderklaffen gehe die Krankenhausreform an. Es gebe im Gesundheitssektor große Einsparpotenziale allein durch mehr Effizienz. "Wir werden sehr genau hinschauen, wenn versucht wird, politische Rücksichtnahme über gesundheitspolitische und ökonomische Vernunft zu stellen."

Treffen der Gesundheitsministerinnen und -minister

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kommt am Donnerstag mit den Ressortchefs und Ressortchefinnen der Länder in Berlin zusammen. Aus den Ländern kommt weiterhin viel Kritik an der noch von der Ampel-Koalition beschlossenen Reform. Vorgesehen sind nach den Vereinbarungen des Koalitionsvertrags unter anderem mehr Kooperationsmöglichkeiten und längere Übergangsfristen beim Umbau des Standortnetzes hin zu mehr Spezialisierung./sam/DP/jha


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend