Die Beschäftigten sind laut Betriebsrat verunsichert und in Sorge um Arbeitsplätze. "Es herrscht Stillstand. Wir wissen alle nicht, wie es weitergeht", hatte Betriebsratschef Danny Ruthenburg im April gesagt.
Unklar ist seit längerem, wie es mit der Eigentümerstruktur der PCK mit rund 1.200 Mitarbeitern weitergeht. Ziel der bisherigen Bundesregierung war es, dass Mehrheitseigner Rosneft sich von den Mehrheitsanteilen von 54 Prozent an der PCK trennt. Der geplante Ausbau der Rostock-Pipeline liegt seit längerem auf Eis.
Als Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hatte die Bundesregierung entschieden, ab 2023 auf russisches Pipeline-Öl zu verzichten. PCK musste sich andere Bezugsquellen suchen. Der Bund hat seitdem die Kontrolle über die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Staatskonzerns Rosneft und ihre Anteile an PCK übernommen./mow/DP/zb
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