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Smartbroker Steyr Auto1 – heute drei News, drei Signale. Bedeutung? Handlungsbedarf? In Ruhe betrachtet…

Smartbroker Steyr Auto1 – drei Aktien, die heute deutlich auf aktuelle News reagierten. So gab es einen Smartbroker mit verhaltener Prognose, AUTO1 unter Druck, Steyr Motors auf Einkaufstour. Zeit am Abend mal „drübernachzudenken“. Zu schauen, was die Meldungen in einem grösseren Kontext bedeuten. Ob aktionäre Handlungsbedarf haben.

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Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

Die Berliner Smartbroker Holding AG hat am Mittwoch ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und blickt mit einer verhaltenen Prognose auf das laufende Jahr. Zwar konnte der aufstrebende Broker den Umsatz von 52 auf etwa 69 Mio EUR steigern und traf damit die eigene Prognose, das operative EBITDA lag jedoch mit rund null Euro nur im unteren Bereich der Erwartungen. Parallel dazu sorgte der Online-Gebrauchtwagenhändler AUTO1 Group trotz Rekordzahlen für einen Kurseinbruch von aktuell über 17 %, da der Ausblick für 2026 die ambitionierten Erwartungen der Analysten nicht erfüllen konnte. Während der Handel bei AUTO1 somit von Gewinnmitnahmen und verhaltener Zukunftssicht geprägt war, präsentierte sich der Spezialmotorenbauer Steyr Motors als Käufer: Das Unternehmen übernimmt den dänischen Marinemotorenspezialisten BUKH A/S und vollzieht damit einen „passenden“ strategischen Schrittt im Defense- und Marinegeschäft.

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Smartbroker Holding: Wachstum mit angezogener Handbremse. Geht nicht mehr?

Die Smartbroker Holding befindet sich weiterhin in der Transformationsphase. Zwar stieg der Umsatz im abgelaufenen Jahr deutlich um mehr als 32 % auf 69,0 Mio EUR, was vor allem auf das Wachstum der Kernmarke Smartbroker+ zurückzuführen ist. Allerdings gelang es dem Unternehmen NOCH nicht, dieses Wachstum in die Gewinnzone zu übersetzen. Somit lag das operative EBITDA bei null Euro, nach 1,4 Mio EUR im Vorjahr, Neukundenakquisition kostet erwartungs- und plangemäss erstmal Geld. Aber Vorstandschef André Kolbinger zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Erreichten: „Wir haben unsere Ziele erreicht und trotz eines herausfordernden Marktumfelds investitionsbedingt die operative Gewinnschwelle gehalten. Mit rund 77.000 Neukunden für Smartbroker+ liegen wir nur knapp unter unserer Zielmarke und bauen unsere Marktposition kontinuierlich aus.“

Der Blick in die Zukunft verrät, dass der Vorstand für 2026 weiter auf Sicht fährt – nicht überzogen, nicht „spinnert“, sondern bodenständig durchaus mit Luft nach oben. Die Umsatzprognose von 67 bis 72 Mio EUR liegt leicht unter den Analystenerwartungen von 73 Mio EUR. Auch beim operativen EBITDA rechnet das Management weiterhin mit einer Spanne von minus 1,5 bis plus 1,5 Mio EUR, während der Markt hier bereits mit 4 Mio EUR kalkuliert hatte. Und Kolbinger ergänzte: „Unser Fokus liegt weiterhin auf nachhaltigem Wachstum und der technologischen Weiterentwicklung unserer Plattform. Die geplanten 100.000 Neukunden für 2026 unterstreichen unseren Anspruch, einer der führenden Broker in Deutschland zu bleiben.“

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