Die Bestellung hatte 2022 in Europa und der Schweiz hohe Wellen geschlagen, unter anderem deshalb, weil die europäischen Anbieter des Eurofighters und des französischen Mehrzweckkampfflugzeuges Rafaele nicht zum Zuge kamen. Die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd betonte, es habe nicht anders entschieden werden können, weil der F-35 günstiger war als die anderen.
Im Liefervertrag sei ein Festpreis vereinbart worden, betonte der Bundesrat (die Regierung) jetzt erneut. "Dieser Festpreis wurde durch Gutachten verschiedener Anwaltskanzleien und auch durch die US-Botschaft in Bern öffentlich bestätigt", teilte der Bundesrat mit.
Die US-Behörde DSCA habe dagegen ihre Auffassung kommuniziert, dass es sich aus ihrer Sicht um ein Missverständnis handle und einen neuen Preis genannt. Die Höhe teilte der Bundesrat nicht mit. Die DSCA begründe die Mehrkosten, die die Schweiz übernehmen müsse, unter anderem mit der zeitweise hohen Inflation und stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen. Die Schweizer wollen die Angelegenheit nun auf diplomatischem Weg lösen./oe/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.