- Rohstoffbedarf der deutschen Industrie sinkt weiter.
- Inlandsförderung mineralischer Rohstoffe erreicht Tiefststand.
- Importe von Rohstoffen gingen um 2,8 Prozent zurück.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
"Die Ursachen für den rückläufigen Bedarf an heimischen mineralischen Rohstoffen und ihren nachgelagerten Produkten liegen in der anhaltenden konjunkturellen Schwäche", sagte BGR-Vizepräsident Volker Steinbach. "Hohe Zinsen, eine anhaltende Inflation sowie erhöhte Energie- und Transportkosten belasten die heimische Industrie und führten insgesamt zu einer geringeren Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen."
Weniger Kohl, Öl (Rohöl) und Gas eingeführt
Innerhalb von fünf Jahren sei die inländische Rohstoffproduktion um rund ein Drittel geschrumpft. Auch die Menge der Importe ging zurück und lag mit 288 Millionen Tonnen noch einmal 2,8 Prozent unter dem bereits schwachen Vorjahreswert. Vor allem Energierohstoffe wie Kohle, Öl und Gas wurden weniger importiert. Die Einfuhren von Metallen und Nichtmetallen legten dagegen im Vergleich zu 2023 sogar leicht zu.
Wichtigste inländische Rohstoffe sind mengenmäßig weiter Sand, Kies und gebrochene Natursteine mit 211 Millionen Tonnen. Das war aber gut ein Viertel weniger als noch 2020. Rückläufig ist auch die Förderung von Energierohstoffen: Braunkohle lag mit knapp 92 Millionen Tonnen rund 10 Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Erdgasförderung schrumpfte im Vergleich zu 2023 um knapp vier Prozent auf noch 4,7 Milliarden Kubikmeter./fjo/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.