Bis zum Ende des laufenden Jahres ist eine Quote von 20 Prozent gesetzlich vorgeschrieben. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Alaa Alhamwi beklagte deshalb, Deutschland könne sich das derzeitige "Schneckentempo beim Rollout" nicht erlauben.
Moderne Stromzähler sollen beim Sparen helfen
Die "Smart Meter" sind vernetzte Messgeräte, die Verbrauchsdaten automatisch an die Anbieter übertragen und auch für die Nutzer sichtbar machen. In Kombination mit variablen Stromtarifen, bei denen der Preis mit dem Angebot an Strom aus Wind und Sonne schwankt, sollen Verbraucher ihre Nutzung stärker am Preis ausrichten können.
Verpflichtend ist der Einbau bei allen Verbrauchern ab einem Jahresstromverbrauch von über 6.000 Kilowattstunden. 2023 traten zudem neue Vorgaben in Kraft, die auch einen Fahrplan für die Verbreitung der Geräte vorsehen. Danach müssen bis Jahresende 20 Prozent der Pflichteinbaufälle versorgt sein. Bis Ende 2032 sollen es 90 Prozent sein.
Niedrige Quoten bei kleineren Anbietern
Nach der Auswertung der Bundesnetzagentur hinken vor allem kleinere Messstellenbetreiber hinterher. Während die 18 größten Unternehmen eine Einbauquote von durchschnittlich 20,4 Prozent erreichen, liegen die Anbieter mit einem vergleichsweise kleinen Kundenstamm bei lediglich 4,6 Prozent. Alhamwi rief die Bundesnetzagentur auf, frühzeitig Maßnahmen einzuleiten, wenn einzelne Unternehmen ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachkommen./ax/DP/men
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