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ROUNDUP: Weidel und Chrupalla dringen auf Ende des Iran-Kriegs

BERLIN (dpa-AFX) - Die AfD ruft dazu auf, Deutschland auf alle Fälle aus dem Iran-Krieg herauszuhalten. "Deutschland wurde weder am Hindukusch verteidigt noch an der Straße von Hormus", sagte Co-Fraktionschef Tino Chrupalla im Bundestag nach einer Regierungserklärung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zum bevorstehenden EU-Gipfel. Mit dem Hinweis auf das in Zentralasien liegende Gebirge hatte der damalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) einst den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan begründet.

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Alice Weidel (AfD).
Quelle: - © Sebastian Widmann / Freier Fotograf / Getty Images News / Getty Images:

"Wenn wir als Deutsche etwas gelernt haben, ist es, dass wir uns für keinen Krieg der Welt von anderen vor den Karren spannen lassen sollten", sagte Chrupalla. Dies gelte aber auch für die Ukraine. "Der Ukraine-Krieg ist ebenso wenig unser Krieg wie der im Nahen Osten." Schluss sein müsse etwa mit Finanzpaketen zur Unterstützung des von Russland angegriffenen Landes.

Die Co-Vorsitzende Alice Weidel warnte: "Dauert der Iran-Krieg noch länger an, werden die Erschütterungen verheerend sein." Unter anderem drohe explodierende Inflation. "Ein schnelles Kriegsende und die Vermeidung eines Flächenbrands im Nahen und Mittleren Osten ist daher im deutschen Interesse." Das habe die AfD von Beginn des Kriegs an deutlich gemacht.

Weidel warf zugleich der Bundesregierung vor, weiter fest an der Seite der Ukraine stehen zu wollen. Dabei sei es im deutschen Interesse, das Gespräch mit Russland zu suchen, über ein Ende des Ukraine-Kriegs und eine Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen.

Im Inland müsse "das gescheiterte Experiment" Energiewende beendet werden, sagte Weidel weiter. Generell gelte: "Deutschland braucht einen sofortigen Kurswechsel." Chrupalla forderte, straffällige Asylbewerber verstärkt abzuschieben und Reformen anzugehen./bw/DP/zb

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