- Norma Group plant, bis 2031 profitabler zu werden.
- Der Umsatz soll von 2026 bis 2031 um 1-3% steigen.
- Die Dividendenpolitik wird ab 2027 neu ausgerichtet.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Im dritten Quartal erwirtschaftete der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz von 207,8 Millionen Euro und eine operative Marge von 3,7 Prozent. Die Ziele für 2026 bestätigte das Unternehmen. Demnach dürfte der Umsatz in diesem Jahr stagnieren oder allenfalls um bis zu zwei Prozent wachsen. Dabei sollen 2 bis 4 Prozent des Erlöses als bereinigter operativer Gewinn hängen bleiben. Die vollständigen Zahlen zum dritten Jahresviertel will Norma wie geplant am 3. November veröffentlichen.
Der Konzern will sein weltweites Produktions- und Standortnetzwerk umbauen, um etwa Anlagen besser auszulasten. So will das Unternehmen seine Produktion in Mexiko bündeln. Die Norma Group hatte im vergangenen Jahr bereits zwei Werke in China geschlossen und wollte bis 2028 zuletzt rund 400 Stellen weltweit streichen. Gleichzeitig aber stärke das Unternehmen den Shared-Service-Standort im serbischen Novi Sad, hieß es.
Ein weiterer Fokus liegt auf Europa. Die bestehenden neun Produktionsstandorte wiesen derzeit eine strukturelle Unterauslastung auf, teilte Norma weiter mit. Deshalb werde der Konzern die Produktion stärker bündeln und die Fertigung auf weniger Standorte konzentrieren. Diese Maßnahmen sollen ab 2031 jährlich ein zusätzliches Ergebnis vor Zinsen und Steuern von rund 20 bis 30 Millionen Euro bringen.
Auch will Norma im Rahmen eines Umbauprogramms seine Kosten senken. Dazu vereinfacht der Konzern unter anderem seine Organisation und standardisiert und automatisiert zentrale Prozesse. Ende September teilte der Konzern mit, im Zuge des Konzernumbaus den Vorstand zu verkleinern. Nach dem Verkauf des Wassermanagement-Geschäfts richtet Norma sich mittlerweile verstärkt auf Fahrzeughersteller und Industriekunden aus. Insgesamt wollen die Maintaler die operativen jährlichen Kosten bis 2031 um 70 bis 90 Millionen Euro senken.
Derweil richtet der Norma-Vorstand um Unternehmenschefin Birgit Seeger die Dividendenpolitik neu aus. Ab 2027 sollen mindestens 10 Prozent des bereinigten Konzernjahresergebnisses an die Aktionäre ausgeschüttet werden, sofern die wirtschaftliche Lage und Liquidität des Unternehmens dies erlauben. Möglich seien auch Aktienrückkäufe. Bisher betrug die Ausschüttungsquote etwa 30 bis 35 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses./mne/men/stk
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