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ROUNDUP: Hisbollah-Miliz greift Israel an Seite des Irans an

TEL AVIV/BEIRUT (dpa-AFX) - Die Hisbollah-Miliz im Libanon hat an der Seite des Irans Israel mit Raketen angegriffen. Damit reagiert sie nach eigenen Angaben auf die Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran. Das teilte die vom Iran unterstützte Miliz in der Nacht mit. Kurz darauf begann die israelische Armee nach eigenen Angaben Stellungen der Hisbollah im nördlichen Nachbarland zu bombardieren. Augenzeugen berichteten von Explosionen auch in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut, einer Hochburg der Schiiten-Milz.

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Hisbollah-Flaggen wehen über südlichem libanesischem Land. (26. September 2015)
Quelle: - ©iStock:

Man werde gegen die Entscheidung der Hisbollah, sich an den iranischen Gegenangriffen zu beteiligen, vorgehen und nicht zulassen, dass die Miliz eine Bedrohung für den Staat Israel darstellt, teilte die israelische Armee mit. Sie fing kurz zuvor nach eigenen Angaben ein Geschoss der Hisbollah ab, mehrere andere seien in offenem Gelände niedergegangen.

Hisbollah im Libanon verspricht Solidarität mit Iran

Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angegriffen hat. Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran hatte die Miliz den Verbündeten in Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die USA und Israel würden von der Konfrontation "nichts außer Versagen ernten", teilte das Medienbüro der Organisation mit.

Die Folgen der "verräterischen Gewalt" der USA und Israels würden sich auf die gesamte Region auswirken, erklärte die Miliz. Sie gilt als einer der stärksten nicht staatlichen Akteure weltweit. Auch nach dem jüngsten Krieg mit Israel, in dem die Miliz stark geschwächt wurde, soll sie noch über Zehntausende Kämpfer und große militärische Fähigkeiten verfügen. Seit Monaten gibt es einen Konflikt über die Frage, ob und wie die Hisbollah ihre Waffen abgeben soll./ln/DP/zb

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