"Die Produktion in der Eurozone gewinnt vorsichtig wieder an Schwung", erklärte Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt bei der Hamburg Commercial Bank. "Vor allem die kleineren Volkswirtschaften geben Anlass zu Optimismus." Die größte Belastung für das Wirtschaftswachstum im Währungsraum sei Frankreich. Hier liegt der Indikator mit 48,2 Punkten besonders niedrig. De la Rubia erklärt die Schwäche mit einer sinkenden Produktivität und der politischen Unsicherheit.
In der größten Volkswirtschaft der Eurozone, Deutschland, hellte sich die Industriestimmung nur leicht auf. Besonders deutlich verbesserte sich der Indikator in Italien. Der Anstieg war zudem stärker als erwartet. Unter den großen Ländern hat derzeit Spanien den höchsten Wert. Hier signalisiert der Indikator auch Wachstum in der Industrie.
Die Lieferketten in der Eurozone bleiben angespannt. Der Grund hierfür sei nicht die starke Nachfrage, heiß es in der Mitteilung. Vielmehr würde die US-Zollpolitik und geopolitische Verunsicherung eine Schlüsselrolle spielen.
Die Daten im Überblick:
Region/Index Juli Prognose Vorläufig Vormonat
EURORAUM
Industrie 49,8 49,8 49,8 49,5
DEUTSCHLAND
Industrie 49,1 49,2 49,2 49,0
FRANKREICH
Industrie 48,2 48,4 48,4 48,1
ITALIEN
Industrie 49,8 48,7 --- 48,4
SPANIEN
Industrie 51,9 51,8 --- 51,4
(in Punkten)°
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