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ROUNDUP: Europas Stunde im All: Berlin und Oslo mit Raumfahrtplänen

ANDENES (dpa-AFX) - Auf dem Weg zu einer unabhängigen europäischen Raumfahrt wollen Deutschland und Norwegen in Zukunft enger zusammenarbeiten. "Wir haben uns viel zu lange auf andere Trägersysteme und andere Nationen in der Welt verlassen", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch des norwegischen Weltraumbahnhofs Andøya, 300 Kilometer nördlich des Polarkreises. "Dies ist jetzt die Stunde Europas."

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Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Ministerien und Industrie beider Länder solle die Möglichkeiten für eine engere Kooperation ausloten, sagte der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag. "Die Gruppe wird mit Vorschlägen für konkrete Projekte arbeiten, mit Zeitplänen und möglichen Verbindungen zu den Rahmenwerken von EU und Nato."

Die Raumfahrt sei ein immer wichtigerer Bereich, in dem sich die beiden Länder ergänzten, betonte der norwegische Regierungschef: "Deutschland hat eine große industrielle Breite - und hier in Norwegen haben wir Technologie, etablierte Forschungsfelder und eine einzigartige strategische geografische Lage." Das deutsche Start-up Isar Aerospace plant ab der kommenden Woche einen zweiten Raketen-Testflug vom Weltraumbahnhof Andøya aus. Das deutsch-britische Start-up Hypersonica hat eine europäische Hyperschallrakete entwickelt und im Februar von Andøya aus erstmals getestet./wbj/DP/stk


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