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ROUNDUP: Enel erhöht Investitionspläne in Erneuerbare - Aktie zieht an

ROM (dpa-AFX) - Der italienische Energieversorger Enel (Enel Aktie) will sein Portfolio an Erneuerbarer Energieerzeugung durch höhere Investitionen ausbauen. Von 2026 bis 2028 sollen rund 20 Milliarden Euro in das Geschäft mit Erneuerbaren fließen, teilte das Unternehmen am Montag in Rom auf einem Kapitalmarkttag mit. Insgesamt will Enel in dem Zeitraum 53 Milliarden Euro in die Hand nehmen, unter anderem auch für den Netzausbau und Batteriespeicher. Zum Vergleich: Für 2025 bis 2027 standen bislang insgesamt 43 Milliarden Euro im Plan. Auch die Gewinnbeteiligung der Aktionäre soll steigen. Die Aktie legte zu.

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Strommast aus Froschperspektive (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:
Enel SpA 9,679 € Enel SpA Chart -0,88%
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Bislang konnten sich die Anteilseigner darauf einstellen, von 2025 bis 2027 eine jährliche Dividende von 0,46 Euro je Aktie zu erhalten. Nun schlägt Enel für 2025 eine Dividende von 0,49 Euro je Aktie vor sowie für 2025 bis 2028 ein jährliches Wachstum der Gewinnbeteiligung von durchschnittlich rund 6 Prozent. Am Vortag hatte Enel zudem bereits den Start eines Aktienrückkaufprogramms über 1 Milliarde Euro bekannt gegeben.

Am Vortag hatte Enel zudem bereits den Start eines Aktienrückkaufprogramms über 1 Milliarde Euro bekannt gegeben. Und am Samstag den Kauf einiger Wind- und Solar-Projekte in den USA mit einer Kapazität von insgesamt 830 Megawatt. Es sei vor dem Kapitalmarkttag der Italiener ein bewegtes Wochenende gewesen, resümierte UBS-Analyst Gonzalo Sanchez-Bordona.

Aktionäre zeigten sich zufrieden: Die Enel-Aktie notierte zum Wochenstart rund fünfeinhalb Prozent höher. Analysten lobten insbesondere das vom Konzern für 2028 avisierte Ergebnis je Aktie, welches über den Marktschätzungen lag.

Für 2025 erwartet Enel 0,69 Euro je Aktie. Für das laufende Jahr prognostiziert das Unternehmen zwischen 0,72 und 0,74 Euro. Bis 2028 soll der Gewinn auf 0,80 bis 0,82 Euro je Papier steigen.

Nach Einschätzung von JPMorgan-Analyst Javier Garrido zeigt der erwartete Gewinn, dass Enel die Strompreis-Intervention Italiens gut wegstecken könne. Die Regierung um Giorgia Meloni hatte jüngst unter anderem Entlastungspakete und Subventionen in Milliardenhöhe angekündigt, die zu einem Rückgang der Strompreise geführt hatten. Enel rechnet mit Auswirkungen von 400 Millionen Euro auf den Nettogewinn.

    Dieser dürfte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr bei 7 Milliarden Euro gelegen haben und im laufenden Jahr leicht auf 7,1 und 7,3 Milliarden Euro steigen. Im Tagesgeschäft erwartet Enel einen operativen Gewinn (Ebitda) von 23,1 bis 23,6 Milliarden Euro./lew/nas/mis

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