- Umsätze im US-Einzelhandel stiegen um 0,6 Prozent.
- Volkswirte erwarteten ein Umsatzplus von 0,5 Prozent.
- Einzelhandelserlöse ohne Fahrzeugverkäufe stiegen um 0,5 Prozent.
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Volkswirte hatten im Einzelhandel, der für die US-Wirtschaft von großer Bedeutung ist, im Schnitt mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Umsätze um revidierte 0,1 Prozent gesunken, nachdem zuvor eine Stagnation gemeldet worden war.
Ohne die volatilen Umsätze mit Fahrzeugverkäufen legten die Einzelhandelserlöse im November um 0,5 Prozent zu. Hier war ein Anstieg um 0,4 Prozent erwartet worden. Wegen der teilweisen Schließung von Bundesbehörden ("Shutdown") im Oktober und teilweise im November wurden die Umsatzdaten mit Verzögerung veröffentlicht.
Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen, erklärte den Anstieg der Umsätze neben verbesserten Verkaufszahlen von PKWs auch mit höheren Benzinpreisen. Diese hätten für mehr Erlöse an den Tankstellen gesorgt.
Experten des britischen Analysehauses Pantheon Macroeconomics sprachen von "soliden Umsatzzahlen". Sie sprachen von einer robusten Konsumdynamik in den USA trotz "einiger starker Gegenwinde". "Die Stärke einzelner Komponenten im November kompensierte die Schwäche des Oktobers", heißt es in der Analyse./jkr/jha/
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