- Auto1 verkaufte im dritten Quartal 242.800 Fahrzeuge.
- Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um gut 10 Prozent.
- Der bereinigte operative Gewinn lag bei 76 Millionen Euro.
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Die Auto1-Aktie erholte sich am Nachmittag in Frankfurt in einem insgesamt positiven Marktumfeld um rund ein Prozent. Am Vormittag hatte sie noch im Minus gelegen. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier rund ein Drittel an Wert verloren.
Branchenexperte Giles Thorne vom Analysehaus Jefferies schaut nun danach, mit welchen Wachstumsraten Auto1 die Erwartungen von Anlegern für das laufende Jahr erreichen könne. So lägen die Schätzungen von Analysten durchweg am oberen Ende dessen, was sich die Unternehmensspitze vorgenommen habe.
Auto1-Chef Bertermann sieht den Konzern allerdings auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant zwischen 940.000 und einer Million Fahrzeuge zu verkaufen. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) soll weiterhin 250 bis 275 Millionen Euro erreichen. Nach den ersten neun Monaten stehen knapp 732.000 Fahrzeuge und ein bereinigter operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 194 Millionen Euro zu Buche.
Im dritten Quartal steigerte Auto1 den Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Zehntel auf gut 2,3 Milliarden Euro. Dies war etwas weniger als von Analysten erwartet. Der bereinigte operative Gewinn sprang jedoch stärker als gedacht um fast die Hälfte auf knapp 76 Millionen Euro nach oben. Der Überschuss lag mit gut 37 Millionen Euro sogar fast doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.
Dabei verdiente Auto1 an den verkauften Autos durchschnittlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Das eingeführte neue Handelssystem habe den Bruttogewinn pro Fahrzeug deutlich erhöht. Dieser stieg im Jahresvergleich um knapp fünf Prozent auf gut 1.200 Euro. Im Händlergeschäft waren es gut 1.000 Euro, im Verkauf an Privatkunden verdiente Auto1 brutto sogar fast 2.800 Euro pro Fahrzeug. Das Privatkundengeschäft wächst besonders stark, macht bisher jedoch nur einen Bruchteil des Absatzes von Auto1 aus./stw/nas/mis/jha/
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