- Eine Oberleitung fiel auf einen Zug bei Zahna-Elster.
- Hunderte Reisende saßen stundenlang im ICE fest.
- Der Zug konnte am Abend selbstständig weiterfahren.
- Deeskalation im Iran-Konflikt - Diese 3 Aktien könnten jetzt stark profitieren! (hier klicken)
ZAHNA-ELSTER (dpa-AFX) - Eine Oberleitung ist auf der Bahnstrecke Berlin-München auf einen Zug gefallen. Hunderte Reisende saßen stundenlang in dem ICE fest. Wie eine Bahnsprecherin mitteilte, war die Oberleitung am Mittag bei Zahna-Elster in Sachsen-Anhalt gerissen.
An einer Stelle seien dadurch Fenster des Zuges beschädigt worden, zwei Fahrgäste wurden in der Folge leicht verletzt, berichtete die Bahnsprecherin. Ein Sprecher des Landkreises Wittenberg teilte mit, ihm vorliegenden Informationen zufolge seien zwei Menschen an Bord wegen "Panik und Kreislauf" kollabiert. Eine vorsorglich aufgebaute Rettungsbasis im Bahnhof Lutherstadt-Wittenberg sei aber letztlich nicht zur Versorgung von Verletzten benötigt worden.
Beschädigter ICE fuhr aus eigener Kraft weiter
Der Zug auf dem Weg von Berlin nach Halle war außerhalb eines Bahnhofs im Ortsteil Bülzig zum Stehen gekommen. Einem dpa-Reporter vor Ort zufolge konnte der ICE letztlich am Abend eigenständig zum Bahnhof Lutherstadt-Wittenberg fahren, wo die Fahrgäste umsteigen konnten. Der Landkreis-Sprecher bestätigte das Eintreffen des ICE.
Zunächst hatte es von der Bahn geheißen, ein Ersatzzug könne wegen abgeschalteten Stroms nicht eingesetzt werden und die Reisenden müssten in Bussen weiterfahren. Dann war laut Landkreis und Feuerwehr das Abschleppen des ICE mit den Passagieren an Bord geplant worden. Ein Schleppzug der Deutschen Bahn war vor Ort und habe den Zug mit Druckluft aufgepumpt, hatte es geheißen.
Züge zwischen Berlin-Halle-Leipzig werden aktuell über Dessau und Wiesenburg umgeleitet. Dadurch kommt es laut Bahn zu Verspätungen von rund 40 Minuten. Der Halt Lutherstadt Wittenberg entfällt, Ersatzhalt ist Dessau. Wie lange die Reparatur der gerissenen Oberleitung den Bahnverkehr beeinträchtigen wird, war zunächst nicht bekannt./dhu/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.