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Roman Deininger soll stellvertretender Chefredakteur der 'SZ' werden

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die "Süddeutsche Zeitung" baut ihre Chefredaktion aus und will Roman Deininger zum stellvertretenden Chefredakteur machen. Er solle ab dem 1. April 2026 das Führungsteam um Chefredakteurin Judith Wittwer verstärken, hieß es in einer Mitteilung. Damit solle es einen weiteren Stellvertreter neben Ulrich Schäfer geben.

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Deininger ist den Angaben zufolge seit 19 Jahren bei der "SZ" und seit 2021 Chefreporter. Der 47-Jährige stehe für publizistische Qualität und den Generationenwandel, den die Zeitung vorantreibe. Deininger sagte in der Mitteilung, die "SZ" habe ihn als Journalist geprägt. "Ich will dazu beitragen, die traditionellen Stärken der SZ in eine neue Zeit zu übersetzen und ihren unverwechselbaren Ton auf allen Kanälen zu pflegen."

"Ein Gesicht des Generationenwechsels"

Chefredakteurin Wittwer bezeichnete Deininger als jemanden, der die Zeitung seit Jahren mitgeformt habe. "Seine analytische Schärfe, seine Sprachkraft und sein Gespür für die großen Themen unserer Zeit werden uns enorm bereichern. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit ihm in unserem Team."

Dem Verlag zufolge steht die Berufung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Impressionisten der "Süddeutschen Zeitung".

Abschied nach zwei Jahrzehnten

Im Dezember 2025 hatte die "SZ" verkündet, dass der damalige Chefredakteur Wolfgang Krach nach fast zwei Jahrzehnten in der Redaktionsspitze das Haus wegen Meinungsverschiedenheiten mit den Eigentümern verlässt. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zwischen ihm und den Gesellschaftern über die Gestaltung der Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung habe Krach angeboten, aus der Redaktion auszuscheiden, hieß es damals. Seitdem führt Wittwer alleine die Geschäfte als Chefredakteurin.

Ob es künftig auch eine Nachfolge für Krach geben soll, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Aufstellung des Führungsteams begreife man grundsätzlich als einen kontinuierlichen Prozess, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage. Weitere Veränderungen im Führungsteam seien dementsprechend zukünftig nicht ausgeschlossen./svv/DP/mis

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