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Regierung: Kein deutsches Geld im ukrainischen Korruptionsskandal

BERLIN/KIEW (dpa-AFX) - Trotz umfangreicher Unterstützung für die Ukraine sind nach Angaben der Bundesregierung keine deutschen Gelder vom dortigen Korruptionsskandal betroffen. "Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass von den Vorfällen Unterstützungsmittel Deutschlands betroffen sind", sagte ein Sprecher des Entwicklungsministeriums in Berlin. Auch Fälle von Korruptionsversuchen bei deutschen Unternehmen seien nicht bekannt.

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Ukrainische Behörden haben Ermittlungen bei dem für den Betrieb der Kernkraftwerke zuständigen Staatskonzern Energoatom aufgenommen. Es geht um Bestechungsgelder in Millionenhöhe. Justizminister Herman Haluschtschenko, der früher das Energieministerium leitete, wurde in diesem Zusammenhang von seinen Aufgaben entbunden.

Aus dem deutschen Entwicklungsministerium hieß es, die Vorwürfe beträfen die Atom-Agentur, während Deutschland in der Ukraine vor allem mit dem Übertragungsnetzbetreiber zusammenarbeite. Regierungssprecher Stefan Kornelius sieht kurzfristig keine Auswirkungen auf die deutschen Zahlungen an die Ukraine. Die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj habe Transparenz zugesagt, sagte Kornelius. "Momentan haben wir das Vertrauen in die ukrainische Regierung, dass sie da für Aufklärung sorgt."/ax/hrz/DP/jha


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